Ich glaube, je mehr du dich jetzt in den Gedankenstrudel fallen lässt und dir auch noch dein Unglück selbst vorwirfst, desto weniger findest du deine 'echten' Gefühle raus
In Ermangelung eines besseren Wortes. Selbstverständlich sind deine Gefühle aktuelle nicht unecht oder falsch. Ich meine deine echten Gefühle im Sinne, ob du ihn eigentlich behalten möchtest oder nicht.
Ich sehe immer noch nicht, warum über eine mögliche Rückgabe jetzt ganz dringend und schnell entschieden werden muss. Ja, klar merkt der Hund es, wenn es dir schlecht geht. Hast du das Gefühl, er ist dadurch durch den Wind, sehr gestresst, angeschlagen? Dann ja, sollte man schnell eine Entscheidung treffen.
Bisher klingt aber nichts danach, dass der Hund sehr gestresst durch die Situation ist. Und du erfüllst seine Bedürfnisse und zeigst ihm die Welt. Was soll ihn denn jetzt an dieser Situation nachhaltig schädigen, weswegen das ganz huschhusch entschieden werden muss? Wenn du dir selbst auch noch den Druck machst, das diese Woche entschieden haben zu müssen, geht es dir vermutlich erst Recht nicht besser.
Mir geht es absolut nicht darum, dich zum Behalten zu überreden. Wenn du dir sicher bist, dass du nicht das richtige Zuhause für das Hündchen bist, dann ist das vollkommen in Ordnung. Ich würde das nicht beurteilen oder auch nur bewerten wollen - ich stecke nicht in deiner Haut.
Ich sehe das ganze nur einfach entspannter, was den Abgabetermin angeht. Nö, du solltest ihn nicht jahrelang behalten, wenn es dir parallel schlecht geht. Aber obs jetzt eine, drei oder fünf Wochen sind, die er bei dir ist. Das finde ich alles nicht dramatisch, so lange du dich kümmerst und der Hund nicht übermäßig gestresst ist.