Beiträge von Galgos

    Im Prinzip ist alles gesagt und ich wiederhole mich nur, aber Lenchen98 - bitte setz dem ganzen akut, jetzt, einen Schlußstrich. Gebt die Kleine in erfahrene Hände. Wende dich per PN an Itundra und erfrage den Kontakt. Handle. Jetzt.

    Es tut mir leid dass Du als Nicht-Hundemensch in diese Situation geraten bist und diejenige bist die nun das meiste davon ausbadet. Nicht nur was das Handling mit dem Hund betrifft, auch die Kommentare hier im Forum. Wobei ich da jeden einzelnen verstehen kann, der sehr verärgert reagierte. Es ist aber dennoch erfreulich und gut, dass Du weiterhin mitliest. Mir tut eure Kleine noch viel mehr leid und ich kann mich dem, was gesagt wurde, nur anschließen. Beende das ganze so schnell wie möglich und gib Luna ab in erfahrene Hände, die wissen was sie tun. Ansonsten wird das Leid und der Ärger, der euch bevorsteht, ganz sicher nicht kleiner werden.

    Luna selbst kommt klar, sei dir dessen gewiss. Hunde sind so. Geben wir sie fort, ist es für uns Menschen eher schwerer als für die Hunde selbst. Insbesondere dann wenn die Situation des wegzugebenden Hundes sich im neuen Zuhause verbessert. Luna wird es besser gehen, und da ist es völlig wurscht ob sie in eurer Nähe wohnen bleibt oder 1000 km weiter weg. Das klingt seltsam weil wir Menschen ja eben doch menschlich denken, aber wirklich, so ist es. Also macht es bitte, und zwar jetzt, solange sie noch so jung ist und man da noch was tun kann. Wenn ihr sie weiter so behandelt und bei euch behalten werdet, dann tut ihr damit niemandem einen Gefallen: Euch nicht, und dem Hund schon dreimal nicht. Zumal der im blödesten Falle für den Rest seines Lebens das ausbaden darf.

    Zu deinem Freund fällt mir nix Nettes ein, daher lasse ich das. Ich wiederhole eh nur das, was schon gesagt wurde.

    Und weil es mir ein Bedürfnis ist, das auch zu sagen: @Nothingheretosee - Danke dass du, aller schwierigen Umstände zum Trotz, dort warst und dein Bestes getan hast um die beiden zu beraten. Du hast meine Hochachtung. :gut:

    Oh weh, alles Gute für Fleur.

    Gestern hatte Rapido ab dem frühen Abend ein ordentliches Tief. Er kam nicht mehr hoch von der Couch bzw. hat es nicht mal versucht und meine Versuche, ihn zu mobilisieren, scheiterten. Er war sehr müde und schläfrig, musste sehr warm eingepackt werden, aber dann schien er zufrieden. Nur lag er halt stundenlang. Hat auch jegliches Fressen verweigert, selbst das Stück Salami. Wir waren im gleichen Raum und hatten ihn im Blick. Spät am Abend hat mein Mann ihn dann hochgehoben und rausgetragen. Draußen im Hof hat er ihn hingestellt und das ging dann: Laufen ging, Pipi machen auch. Ist dann selbstständig wieder rein, hat in der Küche zwei Wiener Würstchen erbettelt und wurde wieder warm eingemummelt. Als wir hoch sind, kam er selbst die Treppen hoch und hat die Nacht gut im Bett bei meinem Mann unter der Decke geschlafen. Heute ist er besser dran als gestern Nachmittag und Abend, hat schon ein halbes Salamibrot, ein paar Stücke Cabanossi und immerhin die Hälfte seines Napfes geleert. Gesund ist anders, aber das ist jetzt egal. Beim Gassi hat er ein wenig geschnüffelt.

    Aber gestern hab ich zeitweise echt gedacht, er stirbt. Wobei ich ihm andererseits auch wünschen würde dass er einfach von alleine zuhause einschlafen kann, ohne dass ein Tierarzt kommen muss und ohne irgendwelche Aufregung drumherum. Wir hangeln uns mal so weiter durch diese Zeit. Ich bin mir leider ziemlich sicher dass wir in seiner letzten Lebensphase angekommen sind. Für mich ist jetzt nur wichtig, dass er zufrieden ist und es warm hat. Ich freue mich über jeden Happen, den er frisst, auch wenns ne Frikadelle ist oder ein Salamibrot.

    Fressen geht momentan so. Er darf aber auch echt alles was er will. Und das ist eh nicht viel. Vorhin nach dem Tierarztbesuch durfte ich ihm ein Salamibrot schmieren und er hat es happenweise auch genommen. Bis auf den letzten Happen, da war dann Schluss. Ansonsten ernährt er sich überwiegend von Haferbrei mit Ziegenmilchpulver und etwas Dosenfutter dazu. Das mag er, am liebsten warm. Da macht er den Napf auch oft leer oder zumindest frisst er so viel er kann. Das meiste andere wird entweder nicht genommen oder nicht vertragen. Zwischendurch hat er mal Phasen wo er auch mal Gebratenes nimmt: Ein Rührei mit Spätzle oder so was. Aber nicht zu oft hintereinander. Haferbrei hingegen geht meistens ganz gut.

    Ach je, Mimimist, aber, auch wenn ich mir jetzt nicht unbedingt Freunde mache, ich bin mir nicht sicher, ob wir die Zeichen, die unsere Hunde setzen, immer richtig deuten...

    Ich weiß was du meinst und nehme es dir nicht übel. Ich bin ehrlich, ich bin etwas überfordert und habe große Angst, den richtigen Zeitpunkt zu verpassen.

    Er wird sowieso demnächst mitkommen wenn ich mit Pepper zur Blutentnahme gehe. Dann schauen wir noch mal und ich denke, wenn dann die Tendenz so ist wie heute, werde ich eine Entscheidung treffen müssen. Insbesondere wenn er schlechter frisst. Er hat zwar vorhin das das belegte Brot genommen, aber seine Abendmahlzeit wollte er dann nicht.

    Die TÄ sagte auch, dass er jederzeit tot umfallen oder im Schlaf sterben kann. Das wäre für ihn vermutlich ein schöner Tod. Aber ich hab echt Sorge, den richtigen Zeitpunkt nicht mitzubekommen.

    Zufriedene Momente hat er aber schon noch. Er kuschelt so gerne und genießt es, nachts unter der Decke bei meinem Mann zu liegen. Er braucht es immer sehr warm.

    Ich hab ja mit Rapido auch so ein heikles Tierchen. Zu Fleischsorten kann ich wenig sagen, da Rapido eher kohlenhydratlastig frisst. Das Herz hat sich übrigens wieder verschlechtert bei ihm. :verzweifelt: Waren heute mal wieder in der Praxis. Die TÄ und auch wir vermuten, dass er den Sommer nicht mehr schafft. Mal sehen. Wir geben jetzt noch einen ACE-Hemmer dazu und hoffen, es hilft etwas. Wenigstens steht er sonst gut da, auch die Lunge ist frei, Schleimhäute gut, er hustet nicht. Er wiegt 24 kg und hatte in jungen Jahren so 26 kg. Also er ist dünn, aber alle sagen, dafür dass er so schlecht frisst, steht er noch gut da.

    Fressen geht momentan so. Er darf aber auch echt alles was er will. Und das ist eh nicht viel. Vorhin nach dem Tierarztbesuch durfte ich ihm ein Salamibrot schmieren und er hat es happenweise auch genommen. Bis auf den letzten Happen, da war dann Schluss. Ansonsten ernährt er sich überwiegend von Haferbrei mit Ziegenmilchpulver und etwas Dosenfutter dazu. Das mag er, am liebsten warm. Da macht er den Napf auch oft leer oder zumindest frisst er so viel er kann. Das meiste andere wird entweder nicht genommen oder nicht vertragen. Zwischendurch hat er mal Phasen wo er auch mal Gebratenes nimmt: Ein Rührei mit Spätzle oder so was. Aber nicht zu oft hintereinander. Haferbrei hingegen geht meistens ganz gut.

    Ich hab heut auch schon kräftig in sein Fell geheult. :( : Aber bin auch dankbar dass es noch eine medikamentöse Möglichkeit gibt, es weiter zu versuchen. Auch wenn mir schon klar ist, dass er keine Jahre mehr hat und er wirklich abbaut. Das schmerzt sehr. Er ist ein herzensguter Hund. In jungen Jahren war er Besuchshund im Seniorenheim, was haben sie den Kerl da geliebt.

    Drückt uns bitte die Daumen für noch eine gute, möglichst lange Zeit mit ihm.

    Das ist ungünstig, denn ein niedlicher, flauschiger Hund zieht Leute an. Ich spreche aus leidvoller Erfahrung. Ich musste meine Hunde immer vor den Menschen schützen, nicht umgekehrt.

    Dann lerne ich halt "Dieser Hund ist im Training lassen sie uns bitte in Ruhe." auswendig.

    Liebe TE,

    dieser Punkt ist zwar einer von vielen, aber ich möchte den nochmal aufschnappen, denn das liest sich für mich recht naiv. Selbst wenn du mal mit einem Freund mit Hund unterwegs warst. Du wünscht dir einen Sheltie oder einen Golden Retriever. Beides regelrechte Menschenmagneten, weil flauschig, niedlich, hübsch, nenn es wie du willst.

    Ich denke mal da können dir Leute wie corrier ein schönes Lied von singen, was es bedeutet, wenn einem ständig - und zwar wirklich ständig - Leute zu nahe kommen, man angestarrt wird, sie ungefragt Dinge tun die du nicht möchtest, erwachsene Menschen auf der Straße anfangen zu quietschen, usw. Einfach nur weil da ein niedlicher, flauschiger Hund ist.

    Das ist etwas, was für jemanden wie dich die Hölle sein kann. Das sage ich ganz bewusst. Ich hoffe dir ist das ernsthaft klar. Es gibt sehr viele Menschen die auf einen Einwand deinerseits eben NICHT aufhören werden, den Hund zu betätscheln. Weil er so aussieht wie er aussieht. Als Welpe noch 100x schlimmer. Das ist nicht schön und nicht einfach. Es wäre schon für mich sehr belastend, gebe ich ehrlich zu. Ich bin sehr dankbar dass wir zumeist nur beglotzt, manchmal auch (meist freundlich) angesprochen werden, aber keiner die Hunde unbedingt begrapschen will. Dazu sind es wohl zu viele und zu wenig flauschig bzw. farblich und in der Größe tendenziell eher abschreckend, als etwa ein Sheltie.