Beiträge von Galgos

    :woozy_face: Begeisterung pur beim Oppa, so wartend auf seine 1. Librela...

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    Jetzt heißt es Daumen drücken, dass es hilft und wir vom Metacam-Ross runtersteigen können. Wir werden es jetzt schon mal niedriger dosieren und dann schauen wie er sich so tut unter dem Librela, und ob man es dann ganz absetzt. Also das Metacam. Zweifelsohne ist das Librela ein ordentlich teurer Genuss, aber wenn es einer verdient hat, dann doch mein von Herzen geliebter alter Hund.

    Unsere TÄ hat lange mit mir geredet und sie sagte dass das eben bei jedem unterschiedlich ist. Sie hat überwiegend Hunde denen es sehr gut tut, aber es gibt auch ein paar wo recht schnell klar war, das ist nicht das richtige für eben diese Hunde. Und es gibt welche die nach zwei Wochen gemeint haben, nee wollen wir nicht mehr, bringt nicht viel - und weitere zwei Wochen später angerufen haben, sie bräuchten dringend die nächste Librela, denn ohne (bzw. mit nachlassender Wirkung) geht es gar nicht gut. Zu welcher Gruppe Lucas gehört, kann jetzt noch keiner sagen.

    Bezahlt habe ich 114,25 €. Darin enthalten sind folgende Leistungen.

    - Allgemeine Untersuchung mit Beratung

    - Orthopädische Untersuchung

    - Injektion subkutan

    - Angewandtes Medikament (Librela 15 mg)

    - Ach ja, die MwSt natürlich auch

    Zumindest die allgemeine Untersuchung mit Beratung ist der 1-fache Satz, bei der orthopädischen Untersuchung müsst ich jetzt suchen. Aber die orthopädische Untersuchung abzurechnen ist vollkommen recht so, sie hat jede Gliedmaße ausgiebig angeschaut, gestreckt und gebogen, auch den Rücken in Ruhe abgetastet und sich echt Zeit genommen für uns. Das Herz wurde auch abgehört.

    Die Folgeinjektionen werden etwas günstiger laut meiner TÄ, da es sich dann um eine Folgeinjektion handelt. Sie meinte dass da mit so ca. 91,00 € zu rechnen wäre. Ungefähr.

    Soviel zu den Preisen. Wenns dem Lucas jetzt noch hilft, wär ich echt froh.

    Ich hatte ja gefragt wer wo das Rohfleisch bezieht. Und hatte mich für Barfers Wellfood entschieden, da ich den Shop noch von früher kenne und da immer erstklassige Qualität hatte. Daran hat sich, zumindest bezogen auf Muskelfleisch, wohl auch nix geändert. Das Fleisch ist von sehr guter Qualität und wir fangen jetzt an, die Nutzung von Dosen deutlich zu reduzieren und das Fleisch selbst zu kochen.

    Eins würd mich noch interessieren: Warum kocht ihr? Also mit welcher Begründung möchtet ihr z. B. Fleisch nicht roh geben, sondern gekocht, gegart oder gebraten? Dass man Gemüse erhitzt macht ja Sinn, ist sonst nur püriert noch zu verwerten. Ich mache bei Gemüse beides, dünste es erst (die "harten" Sorten) und püriere es danach noch rasch durch.

    Hanse Merkur hört sich wirklich recht attraktiv an, leider nehmen die nur absolut gesunde Hunde, somit ist mein Rüde leider raus :pleading_face:

    Kann ich bestätigen, also uns wollen sie nicht. Beide Hunde Leishmaniose positiv, einer davon bisher nicht behandlungsbedürftig, der andere bekommt ein Medikament, beide aber grundsätzlich stabil von den Werten her und symptomlos. Bei beiden keine Chance. Bei anderen Versicherungen die ich angeschrieben hatte, allerdings auch nicht. Ich hab nix anderes erwartet, wollte es aber natürlich trotzdem versucht haben. Wir bleiben weiterhin "nur" OP-Kosten-versichert (Agila u. Barmenia) und hoffen das Allerbeste. Und legen natürlich monatlich immer auch was weg.

    Lucas bekommt morgen Abend seine 1. Dosis Librela und wir werden sehen ob es ihm hilft oder nicht. Aktuell ist er dauerhaft unter Metacam und es geht ihm damit recht gut. Allerdings hat er eben auch seine Nierenproblematik und da ist Metacam nicht so wirklich geeignet auf Dauer. Die TÄ schlug vor dass wir es mit Librela probieren. Und das tun wir.

    Ich kann gern hier berichten was es gekostet hat und wie er sich damit so tut.

    Also bei Krebs mit ungünstiger Prognose würde der Hund bei mir vom McRib über Spaghetti bis hin zum Dönerteller alles haben dürfen. Ich würde trotz der Spritkosten sogar wesentlich öfter zur goldenen Möwe fahren als ich es sonst tue. Frikadellchen sind ja auch immer sehr beliebt. Und dazwischen irgendein Futter was er auch sonst kennt und verträgt. Und ansonsten keinen Kopp machen, hauptsache der Output entgleist nicht total weil er XY überhaupt nicht verträgt, und es geht dem Hund ansonsten den Umständen entsprechend gut. Das und nur das zählt dann.

    Ansonsten las ich schon mehrmals dass in der Krebstherapie auf KH verzichtet werden solle. Das würde ich wohl tun wenns für den Hund auch ohne KH geht - gibt ja Hunde, da ist "ohne KH" auch nur sehr schwer zu realisieren. Dieses Vorhaben wird aber bei TroFu an sich eher schwierig. Das ist eher was fürs Futterselbermachen, was ja nicht das ist, was gesucht wird.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Bei dem bleiben was jetzt auch schon gut vertragen wird, aber viele ordentliche Festmenüs ausgeben und auch mal beim Drive-Schalter anhalten. Das wär so mein Weg. Sicher gibts hier aber noch andere mit, äh, professionelleren Tipps.

    In welchen (BARF-)Shops bestellt ihr eigentlich reines Muskelfleisch? Oder kauft ihr das alles vor Ort?

    Nächsten Monat will ich nämlich aufhören mit den Reinfleischdosen, und das Fleisch selbst abkochen. Je nachdem wo man bestellt, kommt das nochmal günstiger.

    Ach ja, und wie lange kocht bzw. gart ihr das Fleisch? Brauche ich zwingend einen Gareinsatz, den ich aktuell nicht besitze, oder kann ich einfach das Fleisch mit Wasser grad so bedecken, köcheln, und fertig? Und wie lange hält es sich wenn man es (abgekühlt) in den Kühlschrank gibt? Zwei Tage oder eher weniger?

    Aber das ist doch der Dreh und Angelpunkt.

    Gute Qualität kostet eben. Wenn man das nicht kaufen kann, dann weicht man doch nicht auf Sachen aus die schlecht sind, sondern auf Leinöl, Raps ect.

    Wenn ich mir gutes Fischöl nicht leisten kann, dann lass ichs weg.

    Ich halte die Qualität bei Lunderland sogar für sehr gut.

    Aber darüber lässt sich vermutlich streiten, und danach ist mir nicht.