Wenn ich positiv etwas auftrainiere, ist alles tutti. Wenn mein Hund aber Enttäuschung bei mir spürt, stresst ihn das. Dann wird er ungenau weil er mich jetzt unter allen Umständen unbedingt zufrieden stellen will.
Das sollte denke ich passen, da für mich ja nichts wichtiges an dem Job "hängt", sondern ich es nur als tolle Beschäftigung empfinde, bei der ich es eben auch sehr gut gebrauchen könnte wenn es klappt, das aber nicht im Mittelpunkt steht. Bei Juro trainiere ich das ja auch schon seit einem Jahr und wenn es voran geht, freu ih mich und wenn nicht, weil anderes gerade wichtiger ist, ist das auch okay. Da habe ich ne hohe Frustrationstoleranz.
Da macht mir gerade mehr Sorgen: Juro ist als nordischer schon recht dickfellig und braucht auch manchmal ne etwas energischere Ansage, wenn er anders will als ich
Also, ich schreie ihn jetzt nicht an oder so, aber mit recht deutlichem körpersprachlichen Druck und milden Schreckreizen (schnipsen bspw) arbeite ich schonmal. Ich hoffe natürlich, dass ich das zunehmend weniger brauche und eventuell kaum noch, bis hier ein Zweithund einziehen kann, aber wer weiß... Denkst Du, das kann ein Papillon ab, wenn es nicht direkt um ihn geht?