Beiträge von fliegevogel

    Was haltet ihr denn ausschließlicher Trockenfütterung?

    Prinzipiell spricht gesundheitlich nichts gegen eine reine Trockenfütterung. Aber Deine Hündin mag doch ausgerechnet das Trockenfutter gar nicht? Ich finde das immer ganz nett, dem Hund etwas zu füttern was er auch mag.

    weil dann weiß ich ja unsere Bindung ist stark

    Nein, das hat damit eher nichts zu tun. Ihr kennt euch ja erst seit ein paar Tagen, da denke ich eher, dass sie das aus Nervosität, Verspieltheit oder Beschwichtigung macht. Was ich auch nicht schlimm finde.

    Muss man einfach nur Geduld haben beim Nein sagen oder?

    Na ja, und es müssen halt Konsequenzen folgen auf das "Nein", sonst ist es nur ein Wort. Oder kennt sie das "Nein" schon? Setz sie dann halt runter oder so, würde ich denken, aber ich bin jetzt weder qualifizierte Hundetrainerin noch kenne ich euch, ist also mit Vorsicht zu genießen.

    wenn die Klinik es besonders gut macht und in Bully- oder Dackelforen empfohlen wird

    Wenn es einen Grund gibt, in Rasseforen eine Klinik zu empfehlen, die besonders gut Wirbelsäulenoperationen macht, ist das schon seltsam, oder? In der Lapphund-Gruppe in der ich seit 3 Jahren bin, wurde noch nie eine Klinik empfohlen.

    Also ganz ehrlich, bei Isabella Bulldoggen sind doch gefälschte Papiere das geringste Problem für die Hunde... dass man das jetzt als toll und trasparent empfindet, kann ich nicht so ganz nachvollziehen.

    Das Ursprungsthema war halt auch nicht kleine Hunde sind per se ne qualzuchten, sondern kleine Hunde stoßen einfach schneller an ihre Grenzen

    Und da stimme ich wie gesagt nicht zu. Kommt halt in meinen Augen darauf an, über welche Größe/Kleine und über welche Grenzen man redet. Bei klein = 40 cm und Grenze = offroad habe ich eben andere Erfahrungen gemacht. Nun wird's doch aber müßig, oder?

    Sobald aber eben, ein kleiner Hund, anfangen muss zu klettern und zu springen und dass dann eben über Stunden, DANN kommt ein kleiner Hund an seine Grenzen, während ein großer eben noch über die Hindernisse lacht.

    Deswegen erwähnte ich das "durch die Wildnis" in meinem Text, es ging mir explizit um unwegsames Gelände. Es deckt sich halt auch überhaupt nicht mit meinen Erfahrungen, dass ein Hund mit 40 cm Schulterhöhe mehr Probleme mit Hindernissen (im normalen Rahmen, also Wurzeln, Geröll und co) hat als ein Hund mit 50/60 cm Schulterhöhe. Die meisten Rassen, die ich kenne, die explizit für unwegsames Gelände gezüchtet sind, sind sogar in dem bereich rum anzusiedeln. Aber das heißt ja nicht, dass Du in eurem Fall nicht Recht hast! Als allgemeingültige Regel oder gar Abdriften in Richtung Qualzucht würde ich das trotzdem nicht unbewiesen stehen lassen wollen.

    Klingt nach einem agree to disagree aufgrund von sehr unterschiedlichen persönlichen Erfahrungen und mangelnder objektiver Faktenlage.

    Hunde ihrer Größenordnung treffen wir auf unseren Touren selten und wenn, dann werden die getragen. Das wird wohl nen Grund haben.

    Dafür kann es ja tausende Gründe geben, die nichts damit zu tun haben, dass die Hunde körperlich zu schnell schlapp machen, oder? 40 cm ist halt 1 cm Unterschied zum Rassestandard eines Lapphund und die sind Nomadenhunde und für das tagelange Ziehen durch die Wildnis "gemacht". Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Schulterhöhe von 40 cm an und für sich ein Handicap darstellt, das ist ja echt weit entfernt von Zwergwuchs.

    Okay, aber das driftet jetzt vielleicht eher ins Individuelle ab, oder? Dass eben Siri das nicht gut kann, aber es nicht allgemein an der Größe liegt? Denn ich kenne echt säckeweise Hunde in der Größenordnung, die so etwas wunderbar können. Und teilweise sind ja sogar Jagdhunde u.ä. kleiner, die auch über Stock und Stein müssen.