Beiträge von fliegevogel

    Krass, ich bin erst heute wieder in die Stadt gekommen und hier gehen schon wieder alle 5 Minuten (ungelogen) Böller hoch seit einer Stunde etwa. Wie lange muss man denn wegfahren um das zu umgehen, ey? :muede:

    Gottseidank ist das noch ne Frequenz, die Juro drinnen mit einem Film oder sonstiger Beschallung zur Ablenkung gut wegsteckt. Aber ätzend ist es schon, draußen kann er das nicht so gut ab.

    Für Leckerchen war sie gestern abend so gar nicht zu haben. Wie es sonst ist,weiss ich nicht

    Für meine Paniknudel mit ähnlichen Problemen muss es in diesen Situationen was ganz ganz besonderes sein. Da nehme ich Speck mit, Räucherlachs und tonnenweise Leberwurst. Wenn er im Paniktunnel ist, wedel ich damit auch vor seiner Nase rum und locke, bis er sich drauf einlassen kann.

    Spielen hilft auch gegen Ängste. Ist sie eine gute Spielerin? Dann würde ich direkt vorm Rausgehen schonmal wild zergeln. Und draußen dann alle paar Schritte, sobald sie sich wieder reinsteigern will. So kann ich meinen leider schon teilweise sehr panischen Hund gut abfangen, wenn ich rechtzeitig damit anfange. Also nicht erst, wenn er schon in der Panik ist!

    Ich denke auch, dass "führerhart" immer eine Vergleichsfrage ist. Verglichen mit den Border Collies einer Bekannten ist mein Lappe "führerhart", habe ich mal schlechte Laune läuft er einfach weiter vorne oder pennt im Nebenzimmer und wenn er was will, was ich nicht will, reicht definitiv kein leises Schnalzen als positive Strafe, das ist ihm ziemlich wurst. Wenn er in seiner Sucharbeit ist, kann er hervorragend ausblenden, wenn ich ihn rufe oder versuche zu lenken.

    Verglichen mit dem Wolfshund meiner Eltern ist Juro hingegen beinahe unfassbar führerweich und auf mich bezogen. :lol: Dem Fiete ist einfach völlig einerlei bzw. er schneidet glaube ich teilweise gar nicht mit, ob man jetzt sauer ist oder nicht.

    Das ist eben für mein Verständnis kein binäres System sondern ne Skala und je nachdem, an welche Ausprägung man denkt, hat man sicher auch ganz andere Bilder im Kopf.

    @Vakuole Meines Wissens nach wird darauf (wie ich es verstehe) beispielweise bei Bracken teilweise selektiert. Die sollen eben Spuren verfolgen und sich auch nicht davon abbringen lassen, wenn der Hundeführer/die Hundeführerin meint, man müsse andersrum laufen oder so.

    Meistens sind sie sehr robust, lassen sich schwer ausbilden bzw. die Arbeit mit ihnen ist gar nicht einfach, nicht so leicht zu beeindrucken und generell einfach schwieriger zu führen.

    Wobei es sicher auch auf die Art der Beschäftigung ankommt. Im Spürhundebereich hat man durchaus auch das Thema, dass Hunde "zu führerweich" sein können, iSv dass sich der Hund dann vom Hundeführer/von der Hundeführerin zu leicht aus dem Konzept bringen lässt und sich ggf nicht gegen seine Bezugsperson durchsetzen kann, um eine Witterung zu verfolgen.

    Ich fliege für 3 Wochen (natürlich ohne die Hunde) in die USA. 1 Woche wieder Florida und dann 2 Wochen Tennessee. Flüge sind gebucht, erste Unterkunft ist auch gebucht, der Rest wird vor Ort gebucht. Wird wieder ein road Trip. Ich kann nicht an einem Ort bleiben, muss konstant was sehen, erleben, ausprobieren, sonst langweile ich mich im Urlaub. Freue mich schon so sehr. Im august geht es wieder los. Flüge gingen tatsächlich noch vom Preis her.

    Mietautos mache ich später noch.

    Lg

    Klingt meeeega, so einen Urlaub würde ich auch gerne mal wieder machen! Viel Spaß!

    Für mich sind "führerharte" Hunde die, die man überzeugen muss, die nicht mit übermäßigem WTP ausgestattet sind und die Dinge nicht "nur" dem Hundeführer/der Hundeführerin zuliebe machen. Wie man sie dann überzeugt, ob man mit aversiven Methoden arbeitet o.ä. spielt da für mich ich mit rein.

    Bin aber auch kein Profi, das ist jetzt nur so mein Verständnis.