Juro nutzt bei Konflikten (zwischen Hunden oder mit mir oder so) fiddle, dann fight.
Wenn ihm etwas Angst macht, dann flight.
Juro nutzt bei Konflikten (zwischen Hunden oder mit mir oder so) fiddle, dann fight.
Wenn ihm etwas Angst macht, dann flight.
Abwandern geht laut Experten ja nicht, da kommt wolf ins Nachbarrevier.
Natürlich geht abwandern, junge Wölfe wandern ja auch ständig ab. Nachbarreviere werden durchquert und weiter gewandert. Ich kenne auch keinen einzigen Experten/Expertin (und ich kenne einige), die was anderes behaupten würden.
Was für Experten sollen das sein, die sagen, Wölfe könnten nicht wandern?
Haben auch den von Fressnapf und sind zufrieden damit. Habe ihn jetzt seit einem dreiviertel Jahr und da war einmal irgendein "Schluckauf", bei dem während der Tracker hier im Flur hing random Zickzack aufgezeichnet wurde, so dass Juro an einem Tag plötzlich 40 Kilometer gelaufen war oder so, aber gut, das stört mich auch weniger. Ortung hat bisher immer, wenn ich es mal ausprobiert habe, gut funktioniert.
Ich habe den Tracker, weil Juro ja so schreckhaft ist bisweilen bei lauten Geräuschen und man weiß ja nie...
Juro war heute mal wieder ein "Polizeihund" und die Frau raunte ihrer Begleitung noch zu "Die dürfen Privatpersonen nicht halten, weil die zu gefährlich sind".
Hamburg erzittert, wenn wir kommen:
Ich wollte sie nicht aus Egoismus um jeden Preis behalten
Das wollte ich auch überhaupt nicht unterstellen, ich kann es gerade in Anbetracht Deiner Situation wirklich sehr gut verstehen!
Da es momentan gerade bei Tierheimen eh oft längere Wartezeiten gibt, würde ich ehrlich gesagt direkt morgen mal anfangen, rumzutelefonieren. Wahrscheinlich wird dann eh nicht sofort etwas passieren, da Tierheime eigentlich überall momentan sehr voll sind. Und wenn sich dann eine andere Lösung auftut und Du sie doch behalten kannst, sagst Du halt einen Wartelisten-Platz wieder ab, da freut sich das Tierheim und gut ist.
Eine andere Alternative um Betreuung zu finden wären vielleicht so Apps wie Hundelieb oder Dogorama, hast Du sowas mal probiert?
bezweifle, dass man so alte Hunde überhaupt noch trainieren kann
Natürlich kann man das. Aber es dauert eben seine Zeit. Auch bei jüngeren Hunden dauert das Alleinbleiben-Training häufig Monate, bis sowas wie 7 Stunden am Stück drin ist.
Bevor Du die Hunde täglich sedieren lässt, gib sie ab, da geht es ihnen im Tierheim deutlich besser. Ich verstehe Dein Zögern, aber das ist unter den gegebenen Umständen mMn die hundefreundlichste Lösung. Kleine, nette, ältere Hunde sind zumindest bei uns im TH nicht die typischen Langzeit-Insassen.
Letztere wird halt als "Defekt" bezeichnet, um deutlich zu machen, dass es schädlich ist
Echt? Mein Genetik-Prof hat als "Defekt" immer alles bezeichnet, was das Gen dysfunktional macht, egal ob das dann in Konsequenz nützlich, neutral oder schädlich für den Organismus ist oder nicht.
Aber gut, mag veraltet sein, ist schon ein paar Jahre her.
Oder habt Ihr sonst noch eine Idee, wie ich lernen kann, mich Hunden gegenüber sicherer zu fühlen?
Ist etwas unkonventionell, aber ich bin mir sicher, viele Hundetrainer*innen wären bereit, so einen Kurs für Dich zu geben und Dir da ein paar Sachen zu erklären :) Wo wohnst Du denn (PLZ)? Vielleicht kann Dir jemand da eine geeignete Person empfehlen!