Irgendwas sagt mir, dass das keine dankbare Aufgabe ist.
Kommt sicherlich sehr darauf an, wie man sie ausfüllt. Aber ja, einfach und konfliktarm sicher nicht. Aber das ist ja im Naturschutz fast immer so.
Irgendwas sagt mir, dass das keine dankbare Aufgabe ist.
Kommt sicherlich sehr darauf an, wie man sie ausfüllt. Aber ja, einfach und konfliktarm sicher nicht. Aber das ist ja im Naturschutz fast immer so.
Hatte da in Sizilien auch mal ein absolut beeindruckendes Erlebnis beim Wandern, wo uns eine Schafsherde plötzlich einholte und "schluckte", mit HSH ohne Schäfer. Da haben wir erstmal auch ganz schön geschluckt. Die Hunde sind anfangs tatsächlich ziemlich beeindruckend auf uns zu, haben dann aber - obwohl wir ja (weil es anders nicht ging) inmitten ihrer Herde waren - uns einfach nur begleitet und umkreist und so aus der Herde "rausgedrückt".
Sie haben auf deeskalierende Körpersprache sehr fein reagiert. Ich möchte allerdings nicht unbedingt wissen, wie es ausgegangen wäre, hätte ich damals schon selber einen Hund mitgeführt.
Für Leute, die sich ernsthaft für das Thema interessieren, gibt es aktuell ein interessantes - wenn auch leider befristetes - Stellenangebot in Bayern. https://www.lfu.bayern.de/stellenangebote/doc/2439.pdf
Welches der beiden?
Ich habe Freitag angefangen F5 zu klicken und quasi live den Aufbau der Subpage beobachtet und seitdem den Warenkorb befüllt. Aktuell 191 Pfund und das ist definitiv zu viel
Ist das die Marke wo man dann immer so eine kleine franz Bulldogge als Logo überall drauf hat?
Ja, leider. Ich habe sie in einer PN gebeten, wenn möglich das neue Logo zu bekommen (Windhund). Aber ansonsten habe ich damit auch meinen Frieden.
Insgesamt ist mein Eindruck, dass man sich hier im Thread ein schwammiges Feindbild "des Naturschutzes" zusammenfantasiert, der aus "Sesselpupsern" besteht, die keine "realistische Meinung" zum Wolf haben und den Schutz des Wolfes völlig fanatisch über alles stellen. Auf wen genau sich dabei bezogen wird, ist unklar. Woran man eine "realistische" Meinung festmacht? Daran, dass sie möglichst der eigenen gleicht. Vernünftige alternative Wege der Entscheidungsfindung fallen auch auf Nachfrage niemandem ein.
Geliked werden mit Begeisterung "die Tante von meiner Friseurin, deren Schweigersohn"-Schauergeschichten von (mutmaßlichen) Wolfssichtungen und Bild-Zeitungs-Format-ähnliche Artikel über den bösen Wolf. Gleichzeitig wird jedem, der nicht "ein Jäger hat mir gesagt, er knallt alle heimlich ab, ugga ugga"-Geschichten Beifall klatscht, emotionale realitätsferne Wolfskuschler-Mentalität unterstellt. Das sagt ja einiges drüber aus, welcher Austausch hier gewünscht ist. Daher bin ich dann auch mal wieder raus, diesmal halte ich es hoffentlich dauerhaft durch.
Kleiner Tipp für alle, die sich ernsthaft für Wolfsmanagement interessieren: setzt euch mit euren Unteren Naturschutzbehörde in Verbindung, lest wissenschaftliche Quellen dazu und geht zu seriösen Infoveranstaltungen, bei denen es offene Dialoge zwischen verschiedenen Interessensgruppen gibt. Ach den hier vor einigen Seiten verlinkten Artikel empfand ich als sehr positives Beispiel. Die klaffenden Fronten zwischen "Naturschutz-Sesselpupser pauschal aka Wolfskuschler" und "arme gebeutelte Landwirte vor dem Untergang" sind oftmals nicht so hart, wie sie hier propagiert werden. Und da, wo sie es nicht sind, kommt es dann zu tatsächlich sehr konstruktiven Debatten.
P.S.: Natürlich gibt es "fanatische Wolfskuschler". Genau so wie es "fanatische Wolfshasser" gibt. Die meisten Menschen, die im "Spannungsfeld Wolf" arbeiten, sind aber meiner Erfahrung nach keins von beidem, sondern konstruktiv bemüht, gute Lösungen für alle Interessensgruppen zu finden. Dass das ein Prozess ist und nicht von heute auf morgen geht, und sich Entscheidungen, die aufgrund von Datenlage A getroffen wurden, später aufgrund von Datenlage B als suboptimal herausstellen können, gehört dabei zum demokratischen Prozess.
Die Rolle, die ihm im Bereich des Naturschutzes zugesprochen wird, halte ich für völlig überbewertet.
Welche Rolle wird ihm denn zugesprochen, von wem (Tipp: "der Naturschutz" ist kein einheitliches Lager) und auf Basis welcher Daten und Expertise Deinerseits hältst Du sie für überbewertet?
selbst da, wo er das tut, was er soll, nämlich das Wild dezimieren, ist die Situation teils außer Kontrolle
Was bedeutet "außer Kontrolle"? Wer legt das fest? Quellen?
dass die Bestände überaltern bis der Point of no return erreicht ist?
Was ist denn der point of no return? Welche Implikationen genau meinst Du? Und welche Maßnahmen, basierend auf welchen Populationspareametern schlägst Du vor?
Warum glauben wir, dass wir uns mehr Wölfe leisten können als Länder mit viel mehr Natur als bei uns?
Wer ist "wir"? Ist Dir bewusst, dass Individuenzahlen kein sehr zuverlässiger Indikator für stabile Populationen sind? Und dass der Zustand von Wolfspopulationen bspw. in skandinavischen Ländern von Populationsökologen als besorgniserregend eingeschätzt wird, aufgrund von zu starker Bejagung?
Warum wird der Wolf über jede andere Kreatur gestellt?
Wer tut das denn? Und wem hast Du diese Frage gestellt bzw. von wem erwartest Du eine Antwort?
Außerhalb dieses Threads hier nimmt der Wolf bei den Naturschutzthemen von heute halt deutlich weniger Raum ein als man glauben mag, wenn man hier liest.
Jo, eigentlich wird in den aktuellen Naturschutzdebatten (also den fachlichen, außerhalb von online und offline Stammtischen) der Wolf hauptsächlich als Nebelkerze von Lobbyisten in den Raum geworfen, die vermeiden wollen, dass über deutlich größere Probleme für Naturschutz und kleine Landwirte gesprochen wird. Diese ominösen "Wolfskuschler" von denen hier so häufig fantasiert wird, spielen da kaum ne Rolle.
Es ist ja auch nicht so, als seien einem die Leute vor dem Zuwachs der Wolfspopulationen in Deutschland die Tür eingerannt, um Wirbellose oder andere "unattraktive" Tiergruppen zu schützen.
Das ist schon far fetched, das als existenzbedrohend zu bezeichnen.
Stimmt, und das habe ich auch nicht getan.
Na ja, Du schreibst halt, als würden ausschließlich Menschen, die es nicht betrifft, "pro Wolf" sein und nur solche, für die es "existenzbedrohend" ist, "contra Wolf" (sorry, finde diese Formulierung selber dumm, nutze sie nur der Einfachheit halber und da diese Frontenbildung offenbar das ist, was sich einige vorstellen).
Und das ist halt einfach nicht der Fall wie man hier so schön liest. Alle Kommentare, in denen (im übertragenen Sinne) geschrieben wurde, man solle sich nicht so anstellen, kamen halt im Kontext mit absolut null existenzbedrohenden Situationen.
Sorry, aber hier ging es auf den letzten Seiten großteils um "nicht mehr unbeschwert mit dem Hund spazieren gehen wegen ungutem Bauchgefühl" und "ein Radfahrer hat einen Wolf gesehen, ehe er weglief". Das ist schon far fetched, das als existenzbedrohend zu bezeichnen.
Wenn jemand konstruktiv und ehrlich besorgt tatsächlich existenzbedrohende Situationen schilderst wie McChris es beispielsweise schon getan hat (sorry, sicher auch andere, ist nur der erste Name der mir einfiel), habe ich hier noch nie gelesen, dass jemand hingerotzt hat, man solle sich nicht so anstellen.
Ist halt wie immer ne Frage der Verhältnismäßigkeiten.
Habe da auch einen kleinen Vergleich. 5 Wochen vs. 3 Jahre ![]()
Finde sehr spannend, wie sich die Zeichnung im Gesicht entwickelt hat.