Ich bin hin- und hergerissen. Ich wohne in Leipzig, daher würde das super passen. 10 Tage sind allerdings etwas schwierig. :/ Vielleicht hättest du wen in der Familie oder Freunde, die/den er schon kennt, die potentiell vllt eine Hälfte noch übernehmen könnte? 2 fremde Umgebungen wären sicher blöder, aber vllt könnte man es mit Bekannten splitten.
Ich sprech mal mit meinem Mitbewohner.. gerade auch wegen Arbeit und alleine bleiben..
Ich schreib Dir nachher mal ne PN :) Danke schonmal für die nette Nachricht.
nun suche ich tatsächlich auch mal. Zeitraum grob ist der 20.-30.11. Mir wäre es sehr lieb, wenn man sich vorher mal kennenlernen kann. Da ich nicht fahren/bringen kann, ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass sich hier jemand findet, aber ich werfe mal die Netze aus und schaue, was hängen bleibt...
GEBIET/ORT: Leipzig, Umkreis und mit Öffis erreichbar geht natürlich auch
NAME: Juro
GESCHLECHT: m
ALTER: 3,5
RASSE: Lapphund
LISTENHUND: Nein
KASTRIERT/UNKASTRIERT: intakt
GRÖSSE: ca. 50 cm und 20 Kilo
ALLEINBLEIBEN: an anderen Orten eher nicht, zumindest nicht zuverlässig genug für längere Zeiten zum Arbeiten o.ä.
VERTRÄGLICHKEIT ARTGENOSSEN:
grundsätzlich verträglich, anfangs etwas aufgeregt, muss im Umgang mit gut riechenden Hündinnen manchmal etwas reguliert werden (ist aber auch gut machbar)
VERTRÄGLICHKEIT ANDERER TIERE: Mit Katzen und Kleintieren eher nicht kompatibel, würde ich sagen. Ist jetzt kein ausgemachter Katzenkiller und rastet nicht völlig aus, wenn er eine sieht, aber er kennt es nicht.
VERTRÄGLICHKEIT MENSCHEN:
Kommt prinzipiell mit allen klar, Kinder kennt er kaum, hat da aber eher einen Rückwärtsgang
MACKEN: Situativ ängstlich, bspw. bei Feuerwerk oder Schüssen oder großen Menschenmengen. Ansonsten einfach nett und lustig, manchmal etwas überdreht.
Morgens und abends Trockenfutter/Nassfutter gemischt
BESONDERHEITEN: -
CHARAKTER: Juro ist so eigentlich für jeden Spaß zu haben und zu anderen Hunden immer freundlich, wenn diese nicht feindselig auftreten. Ist verschmust, verspielt und verfressen, die meiste Zeit einfach so, wie sich Leute "einen Hund haben" vorstellen. Leider schlägt das in bestimmten Situationen (laute Geräusche, schreiende Männer, Heißluftballons) recht plötzlich in ängstliches Verhalten um. Daher hätte ich gerne, dass er nicht abgeleint wird, sondern an der Schleppleine bleibt.
GRUNDKOMMANDOS:
So das gängige, Sitz, Hier, Ey (Abbruch), Hinlegen... aber wie gut das bei anderen klappt ist von Leckerligüte und Konsequenz abhängig.
Bei Schuhgröße 38/39 eher größer oder eher kleiner bestellen?
Ich kann die nicht empfehlen, waren bei mir nach anderthalb Jahren kaputt (Sohle löste sich ab) und der Kundenservice zuckt nicht. Das ist mir für das Geld zu wenig.
Aber ist das so, oder soll ich einfach weiter machen? Was, wenn er die Leckerlies nicht nimmt, trotzdem weiter clickern und Leckerlie anbieten?
Ich kenne es aus dem Antijagdtraining so, dass man stimmlich lobt, wenn der Hund zu aufgeregt ist, um Futterbelohnung zu nehmen. Oder halt schauen, ob er das Futter nimmt, wenn Du es anders präsentierst, rollen oder werfen oder so.
als baby hat Gustaf das mit der Leinenführigkeit richtig gut gemacht. Die Herausforderung kam erst mit der Pubertät
War hier genau so, ich weiß noch als Juro so drei-vier Monate alt war habe ich ihn mal abends von der Sitterin abgeholt und mir ist erst nach zwei-drei Straßenecken aufgefallen, dass mir die Leine aus der Hand gerutscht war, weil er einfach weiter so brav neben mir lief. Das waren noch Zeiten
Wobei Juro nie richtig viel gezogen hat, aber er ist halt Meister darin, mich in aufregenden Situationen trotz neben mir laufen komplett auszublenden und mit dem Kopf überall zu sein statt bei mir. Bei Richtungswechseln etc merkt man es dann oder beim Stehenbleiben. Oder halt auch an dem irren Blick nebst Wendehals und dem Dauerfiepen, je nachdem was eher kommt (Und ehe das jemand schnippisch kommentiert: das ist natürlich der Status Quo, nicht irgendwas worauf ich stolz bin oder was ich empfehlen möchte.)
Hatte da in Sizilien auch mal ein absolut beeindruckendes Erlebnis beim Wandern, wo uns eine Schafsherde plötzlich einholte und "schluckte", mit HSH ohne Schäfer. Da haben wir erstmal auch ganz schön geschluckt. Die Hunde sind anfangs tatsächlich ziemlich beeindruckend auf uns zu, haben dann aber - obwohl wir ja (weil es anders nicht ging) inmitten ihrer Herde waren - uns einfach nur begleitet und umkreist und so aus der Herde "rausgedrückt".
Sie haben auf deeskalierende Körpersprache sehr fein reagiert. Ich möchte allerdings nicht unbedingt wissen, wie es ausgegangen wäre, hätte ich damals schon selber einen Hund mitgeführt.