Dieser Thread ist der beste Beweis dafür, dass das ständige "früher war niemand so brutal, die Menschheit verroht" des Dogforums absoluter Quatsch ist.
Beiträge von fliegevogel
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ein ganz normaler Hund und das ist gut so
Also meinen ganz normalen Hund kann ich definitiv nicht zu der Hälfte der Dinge mitnehmen, auf denen Dein Coolio unbeeindruckt rumstratzt. Ich finde das schon ziemlich mega gut!
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Junghunde sind undankbar. Da darf er als erster und hoffentlich einziger meiner Hund mit auf den Weihnachtsmarkt und dann nölt er, weil er im schlimmsten Gedränge auf den Arm musste. Er ist schon groß, er kann alleine laufen und niemand übersieht die Riesenluftnummer!
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Aber er hat weniger Dinge vom Boden gefressen als ich befürchtet habe. Man soll ja einmal am Tag loben.
Süß isser! Scheint ein echter Traumhund zu sein, die Plüschkartoffel!
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möchte ich einen Hund, dessen Fellpflege in Ausnahmefällen für drei Wochen hinter über fallen kann (um mal den Bogen zur Ausgangsfrage zu finden) - ohne dass der Hund so unter Filz leidet, wie hier beschrieben
Ja und DAS ist eben ein weiteres Feld als hier im Thread behauptet - denn das kann ich eben auch für mein Lapphund, der nun schon ziemliches Langstockhaar hat, sagen.
Glaube, das längste war bei uns mal so 6 Wochen circa ohne Fellpflege. Danach gab's Filzknötchen hinter den Ohren. Ne Katastrophe war das nicht.
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Ok ich gebe den Versuch einer Unterhaltung auf und widme den kargen Rest meiner Lebenszeit mal lieber dem Bürsten meines Hundes

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Es gibt schon gravierende Unterschiede, ob man Abstriche in wesen / Charakter macht, oder etwas völlig unpassendes holt
Genau so, wie es gravierende Unterschiede gibt, ob man Abstriche in der Optik macht, oder einen Extrem-Pflegefall zuhause sitzen hat. Daher mein Beitrag.
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Und ja, das ist zusätzlicher Aufwand. Das ist Arbeit. Das ist etwas, wo man Kompromisse eingehen muss
Na klar! Aber es ist quantitativ nicht mehr Aufwand, als der den bspw meine Freundin mit zwei Galgos mit dem aussuchen, kaufen, anziehen, waschen diverser Hundegarderobe, der Pflege der Schrammen ihrer Hunde (die diese viel häufiger haben als mein Langstockhaar-Hund), dem Eincremen der kaum behaarten Hundenase im Sommer und dem raussammeln dieser Borstenhaare aus Polstern und Klamotten hat.
Es ist halt ein anderer Aufwand und man muss sich überlegen, welchen man lieber hätte, das steht fest.
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Niemals darf man bei Wesen / Charakter Abstriche machen
Also alle Leute, die ich kenne, die einen charakterlich nicht in ihr Leben passenden Hund gekauft haben, haben damit deutlich (!) mehr Arbeit als ich mit den Haaren meines Hundes.
Daher würde ich persönlich diese Empfehlung unbedingt beibehalten.
Etwas OT, aber nicht komplett: Ich muss hier stellenweise etwas lachen, ich habe ja einen sehr langhaarigen Hund und ja, es ist aufwändiger als Kurzstockhaar (aber nicht aufwändiger als Kurzhaar ohne Unterwolle, Locken oder Trimmfell, einfach nur ein anderer Aufwand), aber es ist jetzt auch nicht sooooo dramatisch wie hier teilweise dargestellt. Man muss sich halt überlegen, ob man Lust darauf hat, ja. Aber zeitlich sind es etwa 20 Min/Woche.
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Mich verstört, wie sehr das Buch aufs Töten ausgelegt ist
Haushalt = Vernichtungskrieg gegen die belebte Umwelt
Aber wenn ich manche Nachbar*innen so bei der "Gartenpflege" sehe, die Generation dieses Buch sind, scheint das so unzutreffend nicht...