Ich sehe es für mich nicht ein, irgendwelche Aktionen zu starten, um bestimmten Leuten nicht mehr zu begegnen. Was mir geholfen hat, ist es, das Problem nicht mehr bei mir zu sehen, sondern an die andere Person zurückzugeben. SIE hat ein Problem, nicht ich. Und ich kann die Person nicht ändern, aber mein Empfinden der Situation
Ich lasse mich auch nicht auf irgendwelche dummerhaftigen Gespräche ein. Entweder ignoriere ich die Person komplett oder ich antworte mit einem komplett anderen Thema, so in Richtung "Wussten Sie schon, dass aktuell bei Aldi Seniorenwochen / Heringe im Angebot / Engelsflügel ausverkauft sind?" (Paradoxe Intervention) Das beschäftigt die Person erstmal, weil sie da Sinn reinbringen will. Ansonsten hilft noch zu antworten mit "Blubb, Blubb" und wenn man nett sein will, dann zu Beginn dieses "Nehmen Sie ihren Hund bitte an die Leine" einfach immer nur stumpf wiederholen. (Schallplatte mit Sprung). Es gibt auch noch "geistiges Schönsaufen" (Reframing) der Situation: was ist das Gute an dieser Situation? Was kann ich lernen? Oder du erzählst Deinem Hund, dass er besonders nett sein sollte, da es der Dame wohl nicht so gut geht, sonst wäre sie ja besser drauf.