Beiträge von Udieckman

    Groß geworden bin ich mit Welpe DSH, Abgabehund aus anderen Familien Collie und Deutsch Stichelhaar. Das waren einfach nur die Hunde meiner Kindheit / Jugend. Die waren eben da. Die nächsten Hunde waren dann ehemalige Laborbeagle. Wir wollten einen TS Hund und einen Beagle haben. Dann begann die Zeit der Einsatzhunde und damit wollten wir dann doch Welpen vom Züchter. Allerdings Dissidenz oder Ausland, weil es im VDH keine Bloodhounds, Grand Bleus oder Schwyzer gibt. Uschi-Flury ist wieder ein Beagle, der aufgrund von Überforderung abgegeben wurde.

    Ich würde NIEMALS eine vertragliche Beziehung eingehen, ohne die zugrunde liegenden Bedingungen, in diesem Fall den Vertrag, zu kennen. Entweder bekomme ich den Vertrag blanko und dann erfolgt die Abwicklung Geld / Hund / Unterschrift bei Übergabe. Oder der unterschriebene Vertrag wird bei Eingang der Überweisung zugeschickt, nachdem alle relevanten Daten schon formlos in einer Mail festgehalten worden sind.

    Die geschilderte Vorgehensweise ist mMn einfach nur hochgradig unseriös.

    Ok, das ist komplizierter als ich dachte! Ich werde mal versuchen, mich einzulesen.

    MT wäre super für sie, aber da gibt's hier in der Nähe keine Gruppe. Andererseits: wir fahren ja auch durch die Gegend, um zur Hundewiese zu gehen...

    Ich finde MT in dem Punkt einfacher dass der Hundebesitzer weniger sehen muss. Im FH Bereich läuft man schnell die Gefahr einen Hund auszubilden der gar nicht wirklich sucht mit der Nase, sondern schaut mit den Augen. Da ist der Aufbau im MT einfach anfängerfreundlicher finde ich, aber man hat eben das Problem das man fremde Leute braucht.

    Ideal finde ich wirklich sich einfach das Anzeigeverhalten zu nehmen und daraus eine schwierige Stöbersuche zu trainieren. Mithilfe des Kong kann man da prima für den Hund variieren was die Schwierigkeit angeht, es braucht kaum Gelände und keine fremden Personen, außerdem gibt es keine weiteren Bausteine und es muss auch nie die Bestätigung abgebaut werden.

    Leider ist es im Mantrailing nicht sehr einfach, einen Hund auszubilden. Auch hier arbeiten Hunde gerne über Auge. Sie orientieren sich am Verhalten des Hundeführers, des Ausbilders oder der Personen, die folgen. Dann muss ich auch immer die Aufmerksamkeit beim Hund und bei der Umgebung haben.

    Gerade am Beginn braucht es ein ganz sauber aufgebautes Fundament, das einen über die Jahre trägt. MT ist in den letzten Jahren geboomt ohne Ende und so fast jeder Hundetrainer fühlt sich in der Lage, MT auszubilden. Das hat leider dazu geführt, dass es meistens nicht mehr als teuer bezahltes Spazieren gehen an langer Leine ist. Davon abgesehen, benötige ich immer eine zweite Person und jemanden, der mir den zum Ausbildungsstand passenden Trail legen kann.

    Ich würde auch meinen Hund angucken und überlegen, ob er eher einer Spur folgen oder nach einer Geruchsquelle suchen würde. SHS finde ich persönlich sehr viel einfacher im Aufbau, zu lernen und auch eine andere Person einzuweisen.