Ich hab keine Ahnung, wie sinnvoll das bei dem Hundetyp ist, aber bei uns funktioniert Gegenkonditionierung bei sowas tatsächlich am besten. Nur mal als Gedankenanstoß, weil du bisher nur aversiv trainierst, wenn ich das richtig verstehe.
Beiträge von Märchen
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In dem Artikel wird gesagt, dass der Wesenstest in dem Fall nur Aussagen darüber machen soll, wie der Hund (in entsprechender Unterbringung) versorgt werden kann, nicht darüber, OB er gefährlich ist. Das finde ich schon nachvollziehbarer. Auch wenn ich kein Problem damit hätte, wenn er ohne weitere Begutachtung eingeschläfert werden würde.
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Ist Zupacken und Festhalten immer Jagdverhalten oder passiert das auch im Rahmen von Kommunikation?
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Ich glaube manchmal, Balu bellt schon vorher, um der Überraschung zu entgehen. Wenn er bellt, antwortet der Gartenhund auf jeden Fall, wenn er da ist und der Schreckmoment bleibt aus. Wir kommen dann sogar auch ganz gut vorbei, sobald der Hund am Gartenzaun steht und sich aufregt. Es ist konkret das auf uns zu rennen, das Balu nicht haben kann.
Versuchst du denn trotzdem immer, komplett ohne Bellen vorbeizukommen? Kannst du da nicht mit Balu zusammenarbeiten? Die Idee ist doch eigentlich gut. Bellen lassen, kurz warten. Wenn der Zaunhund aufs Bellen von balu immer reagiert, kann man sich die Situation so deutlich vohersehbarer gestalten.
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Was wäre denn eigentlich konkret die Folge, wenn dieser Hund den Wesenstest bestehen sollte?
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„Tiermord aus dem Hinterhalt“,
Das ist sowieso aus diversen Gründen eine interessante Formulierung, über die ich mich immer wundere. Wenn Jagd passieren muss/soll, dann doch bitte mit möglichst wenig Leid, also idealerweise, ohne dass das Tier davon vorher etwas mitbekommt und in Todesangst gerät.
Die Vorstellung, dass es irgendwie fairer oder würdevoller wäre, wenn man nochmal kurz um sein Leben kämpfen oder dem Tod ins Auge sehen "darf", finde ich komplett absurd. Übrigens auch in der deutschen Rechtsprechung, aber das ist ein anderes Thema.
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Soo. Also auch wenn das hier jetzt wirklich OT ist, zu den Schweißdrüsen des Hundes. Vielleicht sollten wir dazu einen eigenen Thread aufmachen, falls Diskussionsbedarf herrscht.
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An irgendeiner Stelle wird es da eine Verwechslung gegeben haben. Das würde auch zu dem "Pferde haben keine Schweißdrüsen" passen. Irgendwas stimmt da nicht. Ich schreibe jetzt hier mal, was ich darüber zu wissen meine, ohne Gewähr natürlich.
Es ist kein Mythos, dass Hunde Schweißdrüsen an den Pfoten haben.
Was richtig ist, ist, dass die Drüsen, die Hunde überall am Körper haben, apokrine Drüsen sind. Diese produzieren Proteinsekret, das keine kühlende Wirkung hat. (Die werden allerdings in wissenschaftlichen Arbeiten auch manchmal Schweißdrüsen genannt. Apokrine Schweißdrüsen dann.)
An Pfoten und Nase haben Hunde allerdings ekkrine Drüsen. Das sind Schweißdrüsen, die weniger-viskose Flüssigkeit absondern und die Art von Drüsen, die Menschen überall am Körper haben.Das steht so in allen wissenschaftlichen Quellen, die ich auf die Schnelle gefunden habe. Da kann ja nun niemand einfach kommen und sagen "nö, gibt es gar nicht." Also, was genau ist hier der große Mythos?
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Ist im Übrigen das selbe wie bei Pferden, die auch keine Schweißdrüsen haben
Öhm. Bist du dir da sicher? Ich bin mr ziemlich sicher, dass doch. Das schäumt ja auch nicht nur ein bisschen, die werden klitschnass.
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Natürlich ist auf Farbe züchten Murks. Aber extradunkel auszuschließen bedeutet doch automatisch auch, dass man Verpaarung lieber nicht macht, die in die Richtung gehen würden, auch wenn das ansonsten wirklich gute Verpaarungen wären. Und da sehe ich schon ein Problem.
Ist das denn so, dass, wenn der VDH so eine Farbe ok fände, sich die Züchter auf "Sonderfarbe" stürzen würden und zwar in einem Ausmaß, dass das der Rasse nachhaltig schaden würde? Wenn nicht, dann ist die extreme Verknappung und der damit verbundene Hype auf Fehlfarben nämlich mMn einfach nur ein hausgemachtes Problem, dass sich mit der Zeit selbst regulieren dürfte, wenn man sie zulässt.