Ich hab dazu die Theorie, dass bei der hochverdaulichen Kost, die er sonst bekommt, die Enzyme sich im Darm anreichern können und dann bei falschem, "anspruchsvollem" Futter noch kurz genug vorhanden sind, aber dann auf längere Sicht aufgebraucht und nicht ausreichend nachproduziert werden
Enzyme waren immer schon ein großes wissenschaftliches Thema und sind recht gut erforscht
Ein schlauer Wissenschaftler hat schon vor Jahren herausgefunden, dass nach dem Verzehr gekochter Nahrung eine Zufuhr von Enzymen aus dem Immunsystem und anderen Organen erfolgt.
Nach dem Gesetz der adaptiven Sekretion produziert der Körper die für die jeweils verzehrten Nahrungsmittel notwendigen Enzyme.
Frisst der Hund große Mengen ungewohnter Nahrung kommt es unter Umständen zu einer Überreizung und die Sekretion der aktuell notwenigen Enzyme kann nicht erfolgen. Oftmals reagieren Hunde dann mit Durchfall oder breiigen, schleimüberzogenen Kot. Vielfach auch mit Krämpfen und Bauchweh.
Negatives Beispiel ist die abrupte Umstellung auf rohes Futter. Früher auch fälschlich als "Entgiftung" bezeichnet
Wenn man die Bauchspeicheldrüse aber langsam an ungewohntes Futter (kleine Mengen!) heranführt, trainiert man auf diese Weise das Organ und die Enzymproduktion wird langsam gesteigert. Man braucht also etwas Geduld bei einer Futterumstellung. Auf jeden Fall bei den Magen-Darm-sensiblen Hunden.