Beiträge von Märchen

    das der Großteil der Rasse schlecht da steht seh ich halt anders...

    Selbst wenn es nicht "der Großteil" sondern nur "ein großer Teil" der Rasse wäre, würde das nichts am grundsätzlichen Problem ändern.

    Selbst wenn alle Züchter darauf bedacht wären, die Rasse stetig zu verbessern (was offensichtlich nicht der Fall ist, siehe geteiltes Video der Zuchthündin), bliebe die Frage, wie man es moralisch vertreten kann, das Risiko für "Ausschuss" auf dem Weg dahin überhaupt in Kauf zu nehmen.

    Und die Frage ist dann auch - wo landet man am Ende? Wenn man den "Ausschuss" zwar zeitweise, aber nicht dauerhaft in Kauf nehmen will, entwickelt sich die Rasse dann wirklich so, wie man das möchte? Oder bleibt am Ende nicht doch entweder ein Hund, der keine "richtige" Bulldogge mehr ist, oder eine Rasse, bei der eben weiter "Ausschuss" produziert wird, weil die Hunde sonst nicht mehr so aussehen würden, wie man sich das vorgestellt hat?

    Es mag sein, dass deine Zuchtstätte verhältnismäßig gut dasteht. Wobei "nur ganz selten" für mich auch gar nicht gehen würde. Bei anderen, nicht kurznasigen Rassen mit vernünftigem Bindegewebe ist das Risiko nicht nur gering, es ist null. So sollte es sein.

    Aber so eine Zuchtstätte existiert ja auch nicht in einem Vakuum. Und wenn der Großteil der Rasse schlecht dasteht, dann ist eine Formulierung im Sinne von "Finger weg" als allgemeine Empfehlung mMn absolut gerechtfertigt, egal, ob es möglicherweise auch Positivbeispiele gibt. Weitaus gerechtfertigter, als eine Rasse weiterzuempfehlen, weil man mit einem jungen Hund bisher noch keine Probleme hatte oder eine Zuchtstätte kennt, bei der es (der subjektiven Wahrnehmung nach) keine Probleme gibt.

    oder aber der Ausschuss meiner Zuchtstätte ist nicht der selbe Ausschuss wie von den gezeigten Möpsen FB´s und OEB´s. Das die gezeigten Probleme haben sieht man doch auch ohne Ton.

    Ich beziehe mich immer noch auf die 10% mit BOAS Grad 2 und das sieht nun mal so aus (bzw. hört sich vor allem so an) wie in dem oben von mir verlinkten Video. Oder denkst du, dass die Kriterien dafür so variabel sind, dass ein Mops mit Grad 2 Qualen leidet, während eine Conti mit Grad 2 ganz normal ihr Leben lebt?

    Ich habe den "Ausschuss" bei Contis gesehen und bin nicht der Meinung das sie übermäßige qualen erleiden müssen.

    Das kann nur heißen, dass du entweder den Ausschuss tatsächlich NICHT gesehen hast, oder du findest, dass Hunde mit BOAS keine übermäßige Qualen erleiden müssen. In letzterem Fall fehlt dann einfach jegliche Diskussionsgrundlage im Bereich Qualen durch Brachyzephalie.

    10%...

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    Und hier nochmal, zum Vergleich, wie auffällig Hunde ohne BOAS sogar atmen "dürfen".

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    Selbst das ist mMn kein Zustand, den man in der Zucht in Kauf nehmen sollte. Kein BOAS sollte allerdings das absolute Minimum sein.

    Ich hab jetzt endlich mal angefangen, unsere Übungen zu filmen. Macht mir richtig Spaß, sich das hinterher anzugucken und ich ärgere mich ein bisschen, dass mir meine ehemaligen Physios das nicht empfohlen haben. Aber da habe ich mMn auch generell zu wenig Anleitung für genaue Ausführung bekommen. Ich sehe inzwischen, wie sehr dieser Hund sich durch manche Übungen pfuschen kann, wenn man nicht aufpasst :pfeif:

    Und Männer seien einfach nicht geschaffen das zu leisten bei ihrer Hundehaltung wie die Frauen ( hä????) in der HHF.

    Ui. Mag sogar was Wahres dran sein (von der extremen Verallgemeinerung mal abgesehen). Aber ob man die Neigung, die sicher bei Frauen öfter vorkommt, sich bis zur Selbstaufgabe aufzuopfern, als so positiv sehen möchte... Klar, ihr hilft es, dass sie da nicht die einzige ist.

    Ich würde fast sagen, auf Instagram sind Kommentare sogar oft noch unempathischer, schamloser, boshafter, bewusst verletzend. Zumindest kenne ich es so. Facebook dagegen eher einfach mal dumm, ignorant, naiv, etwas gehässig vielleicht (aber da habe ich auch weniger Überblick).