Beiträge von Märchen

    Am schlimmsten fand ich das hier:

    Zitat

    Pink Pugs, sind etwas dunkler als der Pink Platinum Pug, alle pinken Möpse haben strahlend eisblaue Augen. Sie sind sehr liebe und intelligente Möpse um nicht zu sagen sehr speziell! Sie sind noch anhänglicher als die Möpse die wie bereits kennen!

    Es muss auch erwähnt werden, pink Pugs sind keine Albinos! Sie haben blaue Augen und keine roten.

    Na klar, die haben natürlich aufgrund ihrer Farbe einen anderen Charakter. Und neeein, das ist ganz sicher keine Form des Albinismus, weil Albinos ja immer, wirklich immer knallrote Augen haben. Kennt man ja von Ratten. Und Menschen, Pferden... äääh oh. Genau.

    Ein Auszug der oben verlinkten Seite ist übrigens dieser:

    Zitat

    Um den geltenden Tier- und Datenschutzgesetzen Gerecht werden zu können, bitten wir von Anfragen ohne vollständige Anschrift, mit vollständigen Namen und Telefonnummer abzusehen.

    Verwirrend. Ich wüsste da jetzt als Interessent nicht, welche Angaben die haben möchten und noch weniger, was meine Adresse und Telefonnummer mit dem Tierschutzgesetz zutun haben. Aber ich bin ja auch kein Züchter :headbash:

    Der einzige Unterschied zum Ottonormalmops sind meiner Wahrnehmung nach etwas längere Beine und aufregende Farben wie merle oder "pink platinum" (ja, habe ich wirklich mal auf so einer Website gelesen).

    Wie hier: Farben beim Mops - Hobby-Zucht "vom Meran des bayerischen Waldes" (bayerwald-farbmops.de)
    Das sieht irgendwie noch absurder aus als ein normaler Mops. Direkt beim ersten Bild, das einem auf der Website entgegenspringt, schaltet mein Kopf immer wieder den Photoshop-Alarm ein, weil der so zusammengewürfelt aussieht. "Mit Nase" heißt da leider auch nur "Vielleicht ein ganzer Zentimeter Nase. Vielleicht auch nicht."

    Aber dann muss ich halt um 10.30 raus, ich hätte den Morgenspaziergang lieber um 7:30 Uhr und dann wieder Ruhe ab 8.15, dann müsste ich sie aber aus dem Bett RAUSZERREN

    Je nachdem, wie wichtig dir das ist, würde ich das einfach machen. Die meisten haben doch gar nicht die Option, sich so nach dem Hund zu richten - das ist ein Luxusproblem. Und beim Kind würdest du auch nicht sagen "ach du willst lieber um 11 zur Schule? Na gut. Ach, du willst lieber um 2 statt 1 Mittag essen? Ok, ich bin ja flexibel."
    Aus dem Bett rauszerren ist natürlich nicht so schön. Bei uns hilft da meist schon gut zureden und Geduld. Wenn ich den Hund lang genug zusabbel, steht er irgendwann genervt auf. Und ich gehe in die Hocke, lade ihn zu mir ein (mit etwas Abstand). Oder es gibt eben ein besonderes Leckerli direkt nach dem Aufstehen. Bei meinem hilft auch, wenn ich mit der Leine plus Halsband zum Körbchen gehe, dann steht er meist von selbst auf. Und ehrlich gesagt schubse/kippe ich auch mal das Hundebett ein bisschen mit dem Fuß an, wenn er sich besonders schwer tut. Dafür sollte man den Hund aber schon gut kennen und sich bewusst sein, dass das als übergriffig aufgefasst werden kann.

    Das zeigt, wie absurd die Hoffnung ist, einfach so wie gehabt weitermachen zu können.

    Das zeigt in erster Linie, dass du keine Ahnung von Populationsökologie hast. Ich meine das wirklich nicht böse, aber so funktioniert Bestandsentwicklung einfach nicht. Es gibt viele, viele Möglichkeiten, wie sich ein anfangs exponentielles Wachstum weiterentwickeln kann und unendliches exponentielles Vermehren ist (in Bezug auf Populationen) keine davon.

    Eine kleine Frage:

    Es steht momentan im Raum, dass ich mit Ole ein paar Monate auf einen kleinen Hof ziehe, auf dem drei Katzen leben. Diese Katzen kennen keine Hunde auf dem Grundstück und zeigen sich bisher teils wenig begeistert bis feindselig, teils neutral. Katzen und Hund sollen keinen direkten Kontakt haben, würden sich aber täglich sehen und Hund ist (momentan noch) teils sehr aufgeregt bei Sichtung. Die Wohnbereiche wären getrennt, der Hund würde sich außerhalb des Grundstücks lösen. Denkt ihr, dass das ohne Probleme (für die Katzen) machbar ist? Kann es zum Beispiel passieren, dass eine Katze den Hund so blöd findet, dass sie abwandert? Daran wäre ich sehr ungern schuld.

    Ich hoffe das passt hier rein, auch wenn es nicht die Hühner direkt betrifft - ansonsten müsst ihr mich in einen anderen Thread verscheuchen. Ich habe eventuell bald die Möglichkeit, für ein paar Monate auf einen Hof mit einigen, meist freilaufenden Hühnern zu ziehen. Wir waren da heute das erste Mal und Ole war angesichts des wilden Treibens ziemlich außer Rand und Band. Der Hof soll ihm sowieso nicht frei zur Verfügung stehen, aber drüber laufen müssten wir natürlich regelmäßig.

    Hat jemand schonmal eine ähnliche Situation mit erwachsenem, jagdtriebigem Hund zu vorher unbekannten Hühnern gehabt? Gabs da bei euch einen Gewöhnungseffekt?

    Und andersherum, das passt hier dann auch definitiv - lernen Hühner (bzw. in erster Linie Hähne), die das gar nicht kennen, Hunde im Revier zu akzeptieren? Muss/Kann man da aktiv was tun? Der eine Hahn hat sich uns ziemlich (in meinen Laienaugen) prollig genähert. Wäre natürlich kontraproduktiv, wenn ich dem Hund vermitteln kann, dass ihn die Hühner nichts angehen, und der Hahn dann Stress anfangen will |)

    Ich reih mich auch mal hier ein. Ole ist jetzt gute drei Jahre und es gibt immer noch einiges zutun, nur Überraschungen gibt es keine mehr.

    Wir waren heute zu Besuch auf einem Hof mit vielen freilaufenden Hühnern und drei Katzen. Sowas haben wir noch nie gemacht, war also extrem aufregend für Ole (der an kurzer Leine bleiben musste). Es wurde viiiel gefiept und ein bisschen gebellt, in diversen Tonhöhen und mit vielfältiger Motivation.

    Evtl. ziehen wir da für ein paar Monate hin. Falls ja, wird das sehr spannend. Den ganzen Tag Hühnerkino und Wachen von der Dachterasse + begehbare, stillgelegte Weiden um den Hof. Könnte gut werden, könnte schwierig werden.

    Jetzt muss ich abwägen, ob Hühner oder Stadtleben für uns mehr Stress bedeuten :rollsmile: