Beiträge von Märchen

    Ich hatte jetzt schon mehrmals die Flocke im Warenkorb, mir dann aber doch überlegt, bis zum Umzug zu warten. Und ganz sicher war ich mir auch nicht, ob die so haltbar ist, wie ich mir das eigentlich erhoffen würde. Und ob er da wirklich gut auch auf der Seite liegen kann, wie er das sonst in meinem Bett tun würde. Und und und.

    Jetzt sind hier zwei Sofas auf den Sperrmüll gewandert und zufällig sind die Rückenpolster vier perfekte Hundematratzen :applaus: Bezüge sind super robust und kann man auch waschen. Hund ist happy und ich muss erstmal nichts kaufen, womit ich hinterher sowieso unzufrieden bin.

    Beweisbild (hehe, wäre ein perfektes Foto für eBay. inkl. mutmaßlichem Hundekot)

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    Das würde ich anders machen, erst loben, dann belohnen. Wieso macht der das so herum?

    Keine Ahnung, ob das einen tieferen Sinn hat. Aber wenn das verbale Lob für den Hund sowieso (noch) keine Bedeutung hat (und nicht als Markerwort konditioniert ist) dürfte es relativ egal sein, wann man es bringt. Vielleicht war es ihm da wichtiger, die Belohnung zuerst zu bringen, die definitiv eine ist?

    Die aber wahrscheinlich "nur" indirekt zustande gekommen ist, oder?

    Wie oft sind denn eigentlich Knochenbrüche durch Bisse? Ich hab ja nur einen kleinen Hund, kann das daher schlecht einschätzen, welche Kräfte im Eifer des Gefechts wirken können.

    Naja ungünstig ins Halsband greifen, gerade bei Kettenhalsbändern kannst du dich leicht verletzen.

    Geht schon recht schnell sich was zu brechen.

    Ja na klar, das denke ich mir. Aber ich frage mich eben, ob solche Verletzungen wie Brüche der Handknochen direkt durch einen Biss in die Hand möglich sind. Ist nicht wirklich relevant, ging nur durch meinen Kopf. Würde ich den Artikel als jemand lesen, der gar nichts mit Hunden zutun hat, wäre genau das (Hund beißt in Hand und man hört die Knochen knacken) nämlich das Bild in meinem Kopf. Und dazu dachte ich mir "das wäre ja nicht realistisch.... oder?"

    Kommt drauf an, in welcher Situation man ist und was man erreichen möchte. Hier geht es ja nicht um einen Hund, der Deckentraining bekommen soll, weil er zu wenig schläft.

    Wo ist der Unterschied?

    In Beiden Situationen wird der Hund eine Erwartungshaltung aufs Futter aufbauen, wenn man Pech hat und nur vortäuschen ruhig zu sein damit er die Belohnung bekommt.

    Ich hab ja auch nicht gesagt das man es nicht so machen kann, aber man sollte halt schauen ob er WIRKLICH dann auch zu Ruhe kommt bzw sich runter fährt oder ob er nur so tut damit er den Keks bekommt. Der Hund kann ja auch sitzen/liegen und dennoch total angespannt sein, das hat für mich dann nichts mit Ruhe zu tun.

    Mir reicht es, wenn der Hund draußen lernt, passiv seinen Aufregern gegenüber zu sein und sich aktiv zurückzunehmen. Was bringt es mir, wenn der Hund versteht "wenn wir hier rumsitzen wird es irgendwann so langweilig, kann ich auch direkt schlafen"? Wenn man dann losgeht? Wenn die Leine nicht mehr dran ist? Dann wird wieder getan und gemacht und sich aufgeregt - wieso auch nicht. Natürlich hole ich einen Hund auch mit einem Leckerli aus dem Halbschlaf, wenn der Grund für die Entspannung Mangel an anderen Optionen ist.

    Ich will, dass der Hund alles wahrnimmt, auch seine Aufreger, und trotzdem nichts macht. Und doch, das kann man belohnen. Auch und vor allem, wenn der Hund innerlich aufgeregt ist, aber sich aktiv zurücknimmt. Man kann nicht nur mit Hunden im Halbschlaf Ruhe üben. Wäre "Warten, bis die Augen zufallen" der einzige Weg, einen Hund in die Ruhe zu bekommen, würde eine positiv aufgebaute Leinenführigkeit (wie von flying-paws) nicht funktionieren.

    Wenn man einen Hund hat, der draußen jederzeit perfekt "so tun" kann, als wäre er entspannt und sich "nur aus Erwartungshaltung" zurücknimmt, dann ist das doch eine ziemlich große Leistung.