Beiträge von Märchen

    Defekt impliziert, dass es schädlich oder krankhaft wäre - was es ja nicht ist

    Nein, eben nicht! Gendefekt ist ein Fachbegriff, der einfach nur bedeutet, dass die Funktion eines Gens defekt ist. NICHT dass das schädlich für den Organismus wäre! Das kommt eben auf die Funktion des Gens an.

    Das heilige Spektrum.de sagt, dass das gar kein Fachbegriff ist. Ich hab's im Studium auch nie gehört, im Campbell wird es im Stichwortverzeichnis nicht angeführt. Vielleicht sollte man dieses Wort allgemein meiden, weil es nicht einheitlich definiert ist. Auch wenn deine Definition imA Sinn macht - bei Wikipedia lautet sie auch wieder anders.

    Zitat


    Gendefekt m, umgangssprachliche Bezeichnung für eine Mutation, die zu einer Einschränkung oder zum Ausfall der Funktion eines Gens (Genmutation) führt – in der Regel im Zusammenhang mit der Entstehung von Erbkrankheiten gebräuchlich.

    Zitat


    Eine Genmutation ist eine Veränderung des Erbgutes (Mutation) in nur einem Gen. Hat sie schädliche Auswirkungen auf den Organismus, wird sie auch als Gendefekt bezeichnet.

    Und wie vergrößert sich da jetzt gewinnbringend der Genpool, wenn ich die drei Collies noch mit den drei Shetlies verpaare, die am Ende übrig bleiben?!

    Wenn es SO wenige wären, macht der Vorschlag natürlich gar keinen Sinn. Deswegen die Frage, ob man so irgendwie einen Genpool einer sinnvollen Größe zustande kriegen könnte - so groß, dass man nicht nur noch 20 einheitliche Sheltie-Collies hat, die dann wieder vor Inzucht strotzen.

    Und die mischt man dann mit den BCs, die mit den Aussies, die mit den ACD... immer bis alle einheitlich sind und man die nächste Rasse braucht :ugly: (natürlich nicht.)

    Aber es löst das eigentliche Problem überhaupt nicht

    Es "löst" evtl das Problem, dass der Genpool so zu klein wird, was hier als "Contra-Argument" (ich meine das nicht despektierlich, natürlich ist es eins) genannt wird. Mal ganz unabhängig davon, ob die Verordnung insgesamt so nun Sinn macht oder nicht.

    Oder gibt es (um mal beim Beispiel zu bleiben) bei Collies/Shelties so viele nachweisbare Erbkrankheiten, die bei der jeweils anderen Rasse normalerweise nicht getestet werden, da aber theoretisch auch vorhanden sind? So viele, dass die Vermischung dieser Rassen (unter der Voraussetzung "keine Träger") trotzdem nicht zu einer sinnvollen Größe des Genpools führen würde?

    Ich finde es schade, dass die "Verwaschung" von Rassen hier doch recht pauschal abgebügelt wird. Warum muss denn zum Beispiel der KHC eine eigene Rasse sein? Warum gibt es keinen fließenden Übergang zwischen Collies und Shelties? Und gerade die Collies sind doch jetzt schon weit von einheitlich entfernt. Es ist doch jetzt schon kaum so, dass man sich als Interessierter einfach irgendeinen Collie / Sheltie whatever aus irgendeiner Zucht nimmt und dann genau das hat, was man möchte. Da guckt man sich fleißig Linien, Züchter, Elterntiere, Ergebnisse im Sport etc. an, damit genau die eigenen Vorstellungen erfüllt werden. Warum sollte das mit mehr Outcross oder sogar Auflösung dieser Rassegrenzen nicht mehr möglich sein?

    Als kleinen Hund würde ich dir den Patterdale Terrier empfehlen. Sehr leicht, aber ein Hund mit den man auf jedenfall arbeiten kann, nie müde wird, wenn ihr ihb mit nehmt und die kleine Tochter auch verteidigt. Ansonsten der Boston Terrier oder ein Shiba Inu.

    Wenn du jetzt einen Hund der grösse Dalmatiner reib wirfst, würde ich eher zu einem Malinois greifen. Etwa gleich gross und schwer, aber der intelligentere, leistungsstärkere und gehorsamere Hund. Perfekt für den Spaziergang mit Kinderwagen.

    Chapeau. Das Talent, ausschließlich Rassen zu nennen, die das Forum triggern (und zudem noch völlig unpassend sind), muss man erstmal haben.

    Ich hätte Wolfskys anzubieten.. :ugly: Das kann ja nur gut werden... Nicht.

    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/zwer…6391821-134-405

    Die waren hier schon öfter |)


    Husky x FB

    Werden bestimmt ganz schicke, gut proportionierte und im Wesen ausgeglichene Tiere :pfeif:

    (Beispielfoto von French Bulldog Husky Mix: Meet The French Bullsky (pupvine.com))

    Externer Inhalt www.pupvine.com
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    Ich schubs mal an.

    Vermutlich stehen die Chancen nochmal schlechter, wenn die Hoden so weit oben liegen, dass sie gar nicht ertastbar sind? :ka:

    Ich würde wohl abwarten. Klar, US kann man machen lassen, aber operieren wird man da ja sowieso noch nichts.

    Leider nehme ich stark an, dass "reproduktionsmedizinische Dienstleistungen" wohl nur von einem verschwindend geringen Teil der Produzenten der kritischen Rassen in Anspruch genommen werden...

    Gibt es nicht Rassen, bei denen künstliche Befruchtung aufgrund des katastrophalen Körperbaus Standard ist? Englische Bulldogge? Da versteh ich 1. jeden Tierarzt, der da streikt und 2. ist das dann auch recht effektiv, wenn es ohne eben gar nicht funktioniert.

    Wichtig war mir, dass ich nicht ihn nicht jedes Mal aktiv wegschicken muss. Das macht nämlich auch wieder Stress bei allen. Bei uns läuft es so: Ich sage ruhig "ab". Inzwischen trollt er sich dann fast immer. Er hat also die Chance, auf eine Information zu reagieren. Wenn nicht, dann scheuche ich ihn weg (möglich ohne ärgerlich oder genervt zu wirken).

    Was mir beim Lesen nicht ganz klar war: Ist dir das Ziel des Wegschickens bewusst? Ist das einheitlich? Weiß dein Hund immer, was du verlangst bzw. kann er das verstehen, nachdem du es durchgesetzt hast?
    Es klingt nämlich für mich ein bisschen, als wärst du sehr auf die räumliche Kontrolle fokussiert. Das ist auch hilfreich. Aber was du ja eigentlich möchtest, ist nicht nur körperliche, sondern mentale Distanz. Den Kreis mit der Individualdistanz finde ich daher etwas irreführend. Ich weiß nicht wie es bei euch ist, aber mein Hund kann auch auf 100m Distanz mit vollem Fokus bei mir sein. Ohne Sichtkontakt? Da wird es schon schwieriger, selbst wenn ich im gleichen Raum bin. Bei Ole wäre es nicht hilfreich gewesen, ihn auf die Decke mit Sichtkontakt zu schicken (er versucht das manchmal so zu interpretieren, aber nö). Daher habe ich ihn wirklich oft aus dem Raum geschickt. Wenn er aber im gleichen Raum entspannt oder sogar mir abgewandt eingerollt liegt, ja dann kann er natürlich auch da bleiben.

    Uuund was auch wirklich wichtig ist: Du selbst musst aus dem Teufelskreis kommen, in dem man die ganze Zeit guckt, ob der Hund nach einem guckt. Das kam bei mir aber recht schnell, als die Regeln klar waren. Trotzdem wichtig. Mit jedem Blickkontakt zwischen Hund und dir in einem Moment, in dem der Hund eigentlich abgemeldet sein sollte, schürst du Unsicherheit und Erwartungshaltung. Und nein, ganz angestrengt wegschauen zählt nicht so wirklich, das merkt der Hund auch |)


    Die Tipps der Trainerin für draußen finde ich übrigens nicht so gut. Da würde ich mehr mit, als gegen den Hund arbeiten wollen. Er soll die Reize ja wahrnehmen - die Frage ist, was er dann damit macht.


    Disclaimer: Ich bin wie gesagt Ersthundehalterin. Also keine Trainerin oder dergleichen. Hier gibt es Menschen mit deutlich größerem Erfahrungsschatz und ich möchte dir keinesfalls raten, diese Stimmen zu ignorieren.