Hier sinds jetzt ca. 6 Wochen mit Chip, Hund ist 3,5 Jahre alt.
Sein Verhalten an sich fand ich nicht problematisch. Klar, als er noch jünger war, wars schon immer mal sehr anstrengend mit Unruhe drinnen etc., aber da hatte ich erzieherisch relativ bald den Bogen raus (und das hat auch insgesamt geholfen und würde ich jedem vor Chip/Kastration erstmal ans Herz legen - Ruhe drinnen aktiv durchsetzen). Draußen hat er eben sehr viel markiert und war öfter mal nicht ansprechbar. Auch daran haben wir viel gearbeitet und vor allem auch so einige Gassigänge ausfallen lassen, um die Nerven aller Beteiligten zu schonen. Viele Gassigänge nur mit sehr eingeschränkter Markiererlaubnis.
Das eigentliche Problem der heftigen Verdauungsprobleme bei jeglicher Freiheit unterwegs habe ich leider einfach nicht hinreichend in den Griff bekommen. Könnte jemand anders bei diesem Hund evtl. noch besser meistern (durch noch mehr allgemeine Erregungskontrolle), ich kann es nicht. Zumal Ole jetzt auch insgesamt eher kein unkomplizierter Mitläufer ist, wir haben also auch ohne Hormonprobleme genug zutun. Und der eine verdauungsbedingte Klinikaufenthalt im Frühjahr hat mir gereicht, da sind meine Kapazitäten erschöpft.
So, nun sitzt der Chip, wirkt und eigentlich hat sich bisher kaum was geändert. Aber wir können eine Stunde unterwegs sein, Hund darf größtenteils frei Markieren und tut es auch mit Elan, kann sich sogar mal kurz festschnüffeln, ohne dass er Durchfall, Bauchschmerzen oder sonstiges bekommt. (Bisher
) Er hat viel Appetit und frisst täglich auch morgens. Er wirkt ein bisschen gelöster, ein bisschen verspielter, ein bisschen besser gelaunt. Aber nicht weltbewegend anders. Auch nicht wirklich weniger anstrengend, nur eben ohne Magendarm :)