Ich hab das gar nicht explizit trainiert, sondern eben einfach gemacht, wenns nötig war. Aber mehr draußen als drinnen angewendet, ja. Je nachdem, wo man spazieren geht und wie eifrig der Hund markiert, ergeben sich da doch recht viele "Gelegenheiten" in Form von Zäunen, Blumen, Bänken, Mülleimern etc. Eben überall, wo Hund gerne markieren will, aber ich das nicht richtig finde. Er darf dann aber auch einen Meter weiter wieder das Bein heben, wenn ich nichts dagegen sage. Das ist also bei uns kein "hör auf zu markieren" sondern eben nur "da nicht, woanders gerne".
Wir hatten im Hormonchaos auch schon Gründe, Markieren draußen zeitweise fast komplett zu verbinden, aber einfach so würde ich das nicht wollen. Wenn man das nicht richtig angeht, hat der Hund dann erst recht Stress, weil du ihm immer irgendwas verbietest und er damit nicht umgehen kann. Damit ist niemandem geholfen.
Dass das Kommando irgendwann funktioniert, ergibt sich daraus, dass man es immer sagt, bevor dann Konsequenzen folgen UND der Hund auch irgendwie aufnahmefähig ist.
So wie es klingt, ist aber die Aufregung/Leinenführigkeit/Impulskontrolle euer Hauptthema, was in dem Alter ganz normal ist. Markieren ist gerne mal Stressabbau und dann im Hormonchaos mit Hundegerüchen überall an unbekanntem Ort nicht nur eine bestimmte Stelle auszulassen, sondern sogar gar nicht zu markieren, geht schon in Richtung Königsdisziplin, finde ich. Je geringer die Aufregung, desto besser kann man sowas auch unterbinden, falls es dann überhaupt noch nötig ist.
Vielleicht schreibt flying-paws dazu noch irgendwas. :)