Beiträge von Märchen

    Da ist nichts Definiertes, es ist einfach nur ein formloser Klumpen im Hundegesicht.

    Find ich auch. Wobei man fairerweise sagen muss, dass das sehr stark variiert.

    Ich hab mir gerade mal ein paar Fotos der letzten Clubschau vom Deutschen Shar Pei Club angeschaut, da ist irgendwie alles dabei von "ein bisschen faltiger" (zweiter Hund, Nummer 10) bis "Klumpen Teig" (z. B. der sechste Hund, Nummer 14?).

    Das hier dürfte kein Verbandszüchter sein, aber da sieht man die riesige Spannweite auch in Bezug auf Faltenbildung noch deutlicher. Scheinbar auch innerhalb einer Verpaarung:

    Shar-pei de la Dynastie han

    Er ist halt zur Zeit auch super gefrustet, weil er nur mit verletzter Pfote zuhause rumsitzt. Deshalb haben wir auch angefangen ihn überall im Auto mithinzunehmen

    Vielleicht ist genau diese Kombination das Problem? Zu viel frustiges Training (das ist Autofahren für ihn ja anscheinend) bei zu wenig körperlicher Auslastung und einfach mal Hund sein dürfen. Also eigentlich nur Frust auf Frust.. solange er den nicht vernünftig abbauen kann, würde ich da nicht noch mehr Training draufpacken, bei dem er sich ohne kleinschrittigen Aufbau zurücknehmen muss.

    Sag ich jetzt mal als Laie. Erscheint mir eigentlich logisch, dass ihr da zurzeit keine Fortschritte, eher Rückschritte macht.

    Eigentlich wollte ich echt keine Beiträge auseinander nehmen oder jemanden an den Pranger stellen (tut mir ehrlich leid, wenn das so rüberkam), sondern einen recht allgemeinen Beitrag verfassen. Weils eben für manche ein sehr wichtiges Thema ist und das "warum ist mein Hund unverträglich, der ist doch so gut sozialisiert" immer mal auftaucht. Nicht, weil Massai das genau so gesagt hätte, sondern weil das in den Themenkomplex gehört und wichtig ist.


    Massai Ich schreibe manchmal ein bisschen flapsig, übertreibe und schmeiße "du" und "man" und auch "ich" durcheinander. Das ist sicher nicht hilfreich. Ich meine das wirklich nicht persönlich und auch nicht wirklich auf dich als reale Person bezogen, weil ich dich ja einfach nicht kenne und mir das absolut bewusst ist. Ich will auch nicht, dass du dich wegen deiner Rasse irgendwie rechtfertigst. Ich dachte eher, dass wir zum Teil im gleichen Boot sitzen und ähnliche Probleme haben könnten.

    Ich hoffe und vermute auch, dass ich zu dir und deinem Hund einfach ein falsches Bild im Kopf habe. Zum Beispiel schreibst du von einem Hund, der immer zu anderen Hunden hin will. Da habe ich direkt ein sehr negatives Bild im Kopf, mit einem Hund, der nicht mehr hört, sich in die Leine hängt, den man kaum halten kann und dann kommt da auch ein "ja kein Wunder, wenn der zu den allermeisten Hunden immer Kontakt hat" in meinen Kopf. Letzteres habe ich so verstanden, weil ich dachte, ihr trefft fast nur Hunde, die ihr kennt und zu denen hat er dann eben auch Kontakt.

    Und ein Teil der Diskussion entstand ja daraus, dass du schriebst, dass er als Welpe zu Hinz und Kunz Kontakt hatte und du aber auch die Hoffnung hättest, dass er erwachsen nicht mehr so kontaktfreudig ist. Was sich eben auch ein bisschen widerspricht bzw. steckt da zumindest keine Strategie dahinter. Eben genau, wie man einen Welpen nicht hinter jedem Bewegungsreiz hinterherfetzen lässt, wenn man will, dass der erwachsene Hund nicht jagt. Aber das hast du ja selbst schon revidiert. Als Beispiel ist es trotzdem interessant, denn es gibt ja Leute, denen es so geht.

    Wie das dann mit einem Hund ist, der (wahrscheinlich) unverträglich werden könnte und welche Vorteile man hat, wenn man da den Modus "Hunde gehen dich nichts an" von Anfang an etabliert, war ein anderer Teil der Diskussion.

    Ich schreibe hier nicht mit, weil ich mir sicher bin, dass du alles falsch machst, den falschen Hund hast und ich dir unbedingt die Meinung geigen will. Sondern weil ich manches von meinem Hund kenne und ich finde, dass ich hier etwas beitragen/erläutern konnte, was für irgendwelche Halter wohl hilfreich sein könnte.

    Wenn du das Gefühl hast, dass du deinen Hund gut im Griff hast, das auch weiterhin so bleiben wird und dich durch die Erfahrung mit deiner Hündin nichts schocken kann, was dein Rüde in den nächsten Jahren noch "auspacken" könnte, dann ist alles in Ordnung. Ich habe hier nicht den Anspruch, dir die Rasse schlecht zu reden oder irgendwie zu wollen, dass du deine Hundehaltung wegen x Leuten aus einem Forum auf den Kopf stellst. Aber warum ich manches kritisch sehe (selbst wenn sich das auf eine Fehlinterpretation von mir bezieht), sage ich natürlich trotzdem, wenn ich das Gefühl habe, dass irgendjemand davon profitieren könnte.

    Für meinen Hund sind positive Fremdhundebegegnungen inzwischen zum allergrößten Teil die, die keine Kontakte sind. Die, wo alle sich einig sind, dass man nicht aneinander schnüffeln möchte. Und das, obwohl er sehr sehr wenige negative Erfahrungen in Hundekontakten hatte. Ich dachte da ähnlich wie du, nur gebracht hat es mir nichts. Wie bei deiner Hündin ja auch.

    Oder denkst du ernsthaft, ich mache meinen Hund unverträglich, wenn ich ihm Sozialverhalten beibringe?

    Nein, genau das denke ich nicht. Nur, dass generell viele Hundekontakte, und seien sie noch so lehrreich für innerartliche Kommunikation, kein Garant dafür sind, dass dein Hund später nicht unverträglich wird. Was du ja hier selbst sagst:

    Davon abgesehen, hat man längst nicht so viel Einfluss, wie man glauben will.

    Das. Wird dein Hund unverträglich, weil seine Gene ihm das sagen, dann ist das so. Egal, mit wievielen Hunden der vorher Kontakte hatte. Und auch die Aggression, die er dann anwendet, ist Teil dessen, was er in seinen Kontakten gelernt hat. Es ist ja nicht so, dass alle positiven Eigenschaften durch Kontakte mit Hunden entstehen und alle schlechten durch einen Mangel an Kontakten mit Hunden.
    Entscheidend ist für dich dann aber, was er vorher für Alternativen erlernt hat. Oder ob du dann die Halterin bist, die ihren RR zu jedem hinlassen muss, weil du ihn sonst nicht halten kannst oder er ausrastet, wenn er das nicht darf. Weil er unbedingt den anderen Hund abchecken und dem die Meinung geigen muss, falls er nicht kuscht.

    Mir ist da auch egal, dass in den meisten Fällen kein Hund ernsthaft verletzt wird, wenn man die Kontakte zulässt. Das heißt nicht, dass das ganz unkomplizierte und tolle Kontakte sind, die für nette Hunde oder andere eher unfreundliche, ebenfalls z.b. territoriale Hunde nicht sehr unangenehm sein können. Würde ein Hund ernsthaft verletzt werden, wenn meiner und ein ausgewachsener RR umeinander staksen? Wahrscheinlich nicht. Wäre mein Hund da hinterher happy, dass ihm von einem 5 Mal so großen Hund gedroht wurde? Nein.

    Meinen Mastiff habe ich sauber sozialisiert, sie hatte Spielkumpels, hat niemals schlechte Erfahrung gemacht und trotzdem war es mit 2 Jahren vorbei und sie war ab da im Arbeitsmodus.

    Und deine Hündin war offensichtlich der Typ Hund, bei dem diese Art der Aufzucht kein Problem ist, weil er die richtigen Schlüsse zieht. Vielen Hunden geht es so, vielen anderen Hunden geht es nicht so. Hatte deine Hündin denn auch eine Phase, wo sie zu allen anderen Hunden hinwollte? Oder hat sie angefangen, bei Hunden Jagdsequenzen zu zeigen?

    Was du schreibst und was andere so strenge „kein Hund kommt an meinen Hund ran“ Verfechter dazu so von sich geben, überzeugt mich nicht.

    Ich war nie ein "kein Hund kommt an meinen Hund ran". Weil ich ja sehe, dass mein Hund "Hundesprache spricht" und nicht auf den Mund gefallen ist. Wie charmant der mit Hofhunden ist.. absolut vorbildlich. Aber da sind die Rollen klar. Ich habs also immer wieder mal zugelassen, wenn es sich ergeben hat. Übrigens auch immer phasenweise mehr, weil ich mir vom Forum hab reinquatschen lassen. Der hat dann eben die meisten Hunde abgeschnappt und dann sind wir weitergezogen. Ging, halb so wild. Aber rate mal, welche Auswirkungen das hat, wenn wir auf sehr unsympathische Hunde treffen. Und in Gegenden, wo alle Hunde angeleint sind, aber trotzdem glotzen, zu uns ziehen, etc.. Jedenfalls nicht, dass er da gelassen bleibt. Jetzt blocke ich wieder rigoros und es läuft merklich besser.

    Übrigens ist es ja auch absolut Banane (und das meine ich negativ, sorry Banane), einem Hund, der bei Hundesichtung ins Fixieren geht, erst das Fixieren zu verbieten und ihn dann in den Kontakt zu schicken (bzw. den zuzulassen, das macht dann keinen Unterschied). Oder die Kontakte zu unterbinden, bis man das Fixieren im Griff hat. Nur, um dann die Kontakte wieder zuzulassen, weil der Hund ja jetzt nett ist. Aber das nur nebenbei als Memo an mich selbst :rollsmile:

    Und das, obwohl ich so einem „ich habe keinen Bock auf andere Hunde“ hatte.

    Wobei zwischen "nein Danke, kein Interesse an Kontakt", "wenn du in meinen Tanzbereich kommst, dann knurre ich" und "komm her und es gibt richtig auf die Fresse, eigentlich hätte ich gerne 100 Meter Abstand oder dich aus der Welt" noch ziemliche Unterschiede liegen. Und das ist eben nicht nur Sozialisations- sondern auch Typsache. Und auch mit letzteren kann man relativ lautlos durch die Welt tanzen und Hunde mit weniger Abstand unauffällig passieren, wenn klar ist: Der Halter zieht die Grenzen, nicht die Hunde unter sich. Das ist dann Erziehungssache und da hat man es einfacher, wenn man die Basis früh gelegt hat.

    Zu deinen Zahlen hätte ich gern eine Quelle, ansonsten ist das subjektive Spekulation.

    :???: natürlich waren das nur beispielhafte Zahlen, worauf sollen die schon basieren? Wollte nur sagen, dass das Handling von Hundekontakten im Welpenalter Einfluss auf die "Weltsicht" des Hundes hat. Nicht auf Verträglichkeit an sich bezogen, sondern darauf, wie der Hund seine Gefühle in Taten umsetzt.

    Ich möchte auch einfach nicht, dass ich mir einen Hund ranziehe, der, wenn er mal erwachsen ist und es brettert doch mal ein Tutnix in uns rein (und die Gefahr ist heutzutage größer denn je), hysterisch an der Leine eskaliert, weil er null soziale Kompetenz hat und total mit der Körpersprache etc. Des anderen Hundes überfordert ist.

    Nur dass dir dass eben auch passieren kann, weil dein Hund nicht überfordert, sondern einfach tierisch angepisst ist. Und gelernt hat, dass er seine Konflikte selbst austrägt, damit kein Problem hat und du da nur im Hintergund eine Rolle spielst, statt die oberste Instanz zu sein.


    Ich will ja gar nicht voraussagen, dass dir das passieren wird. Ich habe auch keine ahnung, ob RRs tendenziell so aufbrausend sind oder eben doch eher eine lange Lunte haben. Und und und, ich habe weder einen riesigen Erfahrungsschatz, noch kenne ich Ridgebacks. Ich meine nur, dass es eben vom Typ Hund abhängig ist, ob man so viel Vertrauen in die Vernunft und Gelassenheit seines Hundes legen kann. Und dass es eben vernünftig ist, bei solchen Sachen auf Nummer sicher zu gehen, wenn man sonst negativ überrascht werden könnte. Und wenn man irgendwann selbst die Entscheidung treffen möchte, ob man den Hund an belebte Orte mitnimmt, oder der Hund einem diese Entscheidung abnimmt.

    Ich habe nur die Erfahrung mit meinem Hund, und die ist eben so, wie ich das im Beitrag vorher beschrieben habe. Und das deckt sich mit dem, was andere mit reaktiven, unverträglichen Hunden beschreiben.


    Natürlich braucht jeder Welpe und Junghund Kontakte. Die Problematik liegt aber manchmal nicht in den Kontakten an sich sondern im Rahmen. Und dieses "ach hallo, ihr auch hier" -> Hunde ballern/schnüffeln/wasauchimmer -> "tschüss" und das eventuell mehrfach am Tag, jeden Tag und nur ab und zu "oh, den kennen wir nicht, bleib mal bei mir"... wäre nicht mein Idealbild, egal, ob man die Hunde jetzt kennt. Also ein bisschen so klingt es für mich, vielleicht ist es auch ganz anders. Aber ich wollte da auch einfach allgemein was zu sagen, nicht nur zu euch im Speziellen.

    Sorry dass ich das nochmal hochhole, aber das Thema insgesamt liegt mir am Herzen. Mir hätte es einiges an Stress erspart, wenn ich von Anfang an (oder zumindest früher) gewusst hätte, wie man eine Rasse, die im Erwachsenenalter zu Unverträglichkeit neigt, richtig sozialisiert. So, dass es möglichst unkompliziert wird, wenn der Hund sich rassetypisch entwickelt.

    Er darf ja weiterhin Kontakt haben und spielen, eben nur mit auserwählten Hunden und nicht mehr Hans und Franz.

    Ich schrieb nicht, er spielt Hans und Franz, sondern er will spielen. Ich lasse ihn natürlich nicht. Was ist dein Problem?

    Für mich steht da ganz eindeutig, dass er "nicht mehr" mit Hanz und Franz spielen darf, das anfangs also durfte. Wenn du es nicht so gemeint hast (ich weiß es nicht), dann schreib es doch anders und wirf bitte niemandem mangelnde Lesekompetenz vor.

    es gibt auch durchaus Ausnahmen. Werde ich ja dann sehen, wenn es so weit ist. Wird er motzig, habe ich eben Pech gehabt und alles falsch gemacht.

    Diese Einstellung finde ich mehr als schwierig, aus mehreren Gründen.
    1. Verstehe ich nicht, warum man beim Training von etwas ausgeht, dass rasseuntypisch wäre, und dafür in Kauf nimmt, dass man mit rassetypischer Entwicklung mehr Probleme bekommt. Beim Jagdverhalten handhabst du das doch auch anders.
    2. Wenn er sich rassetypisch in Richtung Unverträglichkeit entwickelt, ist das kein Pech, sondern eben das, was man (in deinem Fall wissend) erworben hat.
    3. Denkst du wirklich selbst, dass du gerade alles falsch machst/gemacht hast, wenn du an einen Eros denkst, der erwachsen unverträglich wird? Oder war das nicht so gemeint? Ansonsten wäre das ja ein ziemlich hohes Risiko.


    Folgendes bezieht sich jetzt explizit nicht auf Eros, beschreibt aber das Problem mit dem "mal abwarten, ob der Hund sich rassetypisch entwickelt, dann kann man immernoch handeln".

    Der Denkfehler, den ich gemacht habe (und auch bereitwillig vielen anderen unterstelle, die entsprechende Rassen zum ersten Mal haben):
    Immer alles vom Jetztzustand abhängig zu machen, ganz spontan. Bei jedem Hund, den man trifft, abzuwägen - "könnte das passen? wie reagieren die Hunde? könnten die sich mögen?". Daraus ergibt sich nämlich sowas: Süßer, netter Welpe, kontaktfreudig, hat ganz ganz viele Kontakte zu vielen Hunden, weil doch tatsächlich recht viele nette Hunde unterwegs sind. Junghund wird zunehmend etwas anstrengender in Kontakten, man fängt an, mehr abzuwägen, beäugt die anderen Hunde und seinen Hund. Trotzdem noch recht viel Kontakt, denn er will ja. Nur wo es gar nicht geht, merkt man das vielleicht so langsam, weil die Hunde das schon vorher überdeutlich zeigen. Bei anderen zeigen sie es nicht ganz so deutlich, man lässt die Kontakte normal zu. Und Hund geht natürlich in den Kontakt, denn als Welpe hat er das ja immer so gelernt, hat ja keine Wahl. Und wird dann plötzlich "zickig". Oder übergeht Kommunikation der anderen, mobbt, jagt. Fixiert, schleicht sich an. Anfangs gefolgt von Fiddeln, später nicht mehr. Man unterbindet das und auch zunehmend generell solche Kontakte, weil der Hund eben erwachsen wird und die Kontakte irgendwie nicht mehr lustig sind. Aber der Hund hat ja gelernt, mit den meisten Hunden irgendwas zu regeln, in Aktion zu treten. Hund zischt zu anderen Hunden ab, um denen die Meinung zu geigen, weil man das halt so macht. Hund bleibt an der Leine. Hund muss ohne Kontakt andere Hunde passieren, weil er den Kontakt zwar sucht, dann aber nicht nett ist. Dieser Hund passiert jetzt definitiv keine anderen Hunde entspannt und ohne einen Mucks. Vor allem keine, die den Anschein machen, was von ihm zu wollen.

    Das Problem ist, dass man dem Hund (je nach Charakter) bis dahin eben nicht beigebracht hat, dass er selbst entscheiden kann, zu wem er Kontakt hat und keinen Kontakt haben muss, wenn er nicht will. Sondern, dass er mit den meisten Hunden in die Kommunikation gehen muss. Mindestens dadurch, zu drohen, an der Leine schonmal zu knurren oder zu bellen oder eben komplett auszurasten. Denn welche Option hat der Hund denn sonst?

    Natürlich kann man dann anfangen, dem Hund das abzutrainieren. Aber einfacher wäre gewesen, beim Welpen die Basis "andere Hunde gehen dich nichts an, bis ich mal was anderes sage" zu legen. Und das funktioniert nicht, indem man in den meisten Fällen den Kontakt eben doch zulässt. Und auch nicht dadurch, dass man übt, manchmal andere Hunde zu passieren. Findet der Hund im Erwachsenenalter 95% der Fremdhunde oder gar aller Hunde überflüssig, hatte aber als Welpe zu 70% aller Hunde Kontakt, beißt sich das einfach und macht einem (und dem Hund) das Leben unnötig schwer.

    Bleibt der Hund dagegen nett und gut verträglich, hat man auch weiterhin keinen Nachteil dadurch, dass er es normal findet, keine Spontankontakte zu haben.

    Hier ist, nach ein paar netten Freilauftagen, weil ewig nichts war, die Schleppleine wieder in Gebrauch. Hund war zuletzt gaanz toll abzubrechen an Mauselöchern, kooperativ, hat sich sogar teilweise selbst ausgebremst und belohnen lassen. Gestern morgen ist er dann gleich zweimal ins Hetzen gekippt, ohne jegliche Kooperation. Beim ersten Mal konnte ich nicht erkennen weswegen, er blieb auf dem Weg. Ich war verwirrt (weil ich nichts gesehen habe) und habe die fatale Entscheidung getroffen, ihn zum Runterkommen nach hinten zu schicken und ohne Leine weiterzumachen. Wobei das fatale wohl eher war, dass ich ziemlich schnell "ach das passt schon" dachte und ihn wieder nach vorne freigegeben habe. Da war er dann bald einem Fasanenweibchen auf den Fersen. "Nur" ein kleines Stück über einen Acker gehetzt und dann am Waldrand abgelassen, wo der Fasan hochgeflogen ist. Naja Überraschung, der Shibamix jagt Fasane hoch und hetzt Hasen... wer hätte es gedacht.

    Wir waren in den letzten Monaten und vor allem Wochen wohl so unterwegs, dass abseits von Mäusen alles andere Siesta gemacht hat. Und außerdem hat er auch fleißig Krähen, Schwalben, Tauben, Amseln ignoriert oder war ansprechbar. Trügerische Ruhe.

    Ich hab eher das Problem das meine Kopfhaut vor allem im Herbst/Winter zu trocken ist und deswegen juckt.

    Vielleicht ist sie sogar zu trocken, ich bin mir nicht sicher. Vielleicht kompensiert sie Trockenheit mit Talgproduktion, das kenne ich von meinem Gesicht auch.

    Tiefenreiniger

    Reinigungsshampoo oder ein etwas "aggressiveres" Shampoo

    Ahh. Das kommt hier vielleicht wirklich zu kurz, danke! Wird getestet.

    Peelingstriegel

    Klingt auch super. Hab ich noch nie bewusst im Laden wahrgenommen, finde ich sowas bei dm/Rossmann wohl?

    Man muss Haarwäschen nicht auf Deibel komm raus rauszögern

    Nein das sicher nicht, aber meine Haare sind anstrengend, trocknen langsam und manchmal würde ich das einfach gerne einen halben Tag bis Tag verschieben, ohne dass mich meine Kopfhaut ständig dran erinnert. Vor allem weil sie manchmal schon juckt, bevor da irgendwas unschön aussieht :verzweifelt:

    Kannst du das nicht langsam immer einen Tag mehr machen? Also wenn du jetzt ein halbes Jahr lang erst nach drei statt nach zwei Tagen wäscht muss sich die Kopfhaut doch daran gewöhnen?

    Nach einigen Experimenten in diese Richtung bin ich mir leider ziemlich sicher, dass sich nicht jede Kopfhaut an sowas gewöhnt :no: Aber ich will auch nicht immer erst nach drei Tagen waschen. Je nach Wetter und Aktivitäten finde ich das nicht so toll. Sonst muss ich Sport und Haarewaschen noch speziell koordinieren, das muss auch nicht sein :D