Beiträge von Panini

    Durch das Mitlesen hier im Forum bin ich auf den Kurzhaar Collie gestoßen und finde diese Rasse wunderschön. Meint ihr das könnte passen?

    Kurzhaarcollies sind großartig :nicken:

    Grundsätzlich könnte ich mir auch bei euch einen vorstellen. Es gibt allerdings eine große Bandbreite innerhalb der Rasse.

    Aus dem Wurf meines KHC-Rüden ging bewusst keiner an Ersthundehalter und auch keiner in eine Familie mit kleinen Kindern. Einer seiner Brüder ist zufällig zu einem Paar gegangen, das immer Dalmatiner hatte (und auch noch hat) und laut ihnen ist ihr Collie energiegeladener und anspruchsvoller als ihre Dalmatiner waren.

    Es gibt aber sehr viele KHCs in Familien, gerade Hündinnen erlebe ich auch häufig als ruhiger. Ich würde bei der Suche gezielt nach ruhigen Elterntieren schauen / nachfragen.

    Das mit der Sensibilität ist oft missverständlich. Als Neuling stellt man sich darunter nur vor, dass die Hunde leicht erziehbar sind, weil sie gut auf Stimmungen reagieren und es uns recht machen möchten.

    Sensibel bedeutet aber auch, dass sie für sämtliche Reize sehr offen sind und - anders als zB Retriever - "werkseitig" oft keinen guten Reizfilter installiert haben.
    Und sie sind unglaublich schnell, in allem was sie tun.

    Ich habe hier ja einen Jagd- und einen Hütehund. Und wenn mich jemand die Charaktereigenschaften aufzählen lassen würde, würden sie sehr gleich klingen. In Wirklichkeit sind die aber wie Tag und Nacht

    Das würde ich so unterschreiben.

    Problemhunde-Accounts sind völlig an mir vorbeigegangen….

    Noch hipper als Problemhunde-Accounts sind Problemhunde-Trainer-Accounts. Die zeigen in ihren Stories dann laufend ihre neuesten 5-Sterne-Google-Kundenbewertungen (und fast alle Kunden schreiben darin, dass sie über Instagram auf die Trainer aufmerksam geworden sind), posten Videos, sorry, „Reels“ mit spektakulären Vorher-Nachher-Zusammenschnitten des Problemhunde-Trainings und haben durch ihre Reichweite bei Instagram monatelange Wartelisten.

    Von daher, ja klar ist der Einfluss von Social Media / Influencern riesig, auch wenn man je nach Peer Group nix davon mitkriegt.

    Trotzdem sind Golden Retriever leider zu klein und wollen zu viel Beschäftigung neben dem Familienhund Dasein. Apportieren und so, oder?

    Öhm. Habt ihr Golden Retriever schon mal live erlebt? Die die ich kenne sind weit weg von Beschäftigungsjunkies, im Gegenteil, die sind alle super einfach zufrieden zu stellen. Freunde von uns haben einen 2,5 Jahre alten Rüden, der geht total gemütlich durch die Welt. Wenn dir das zu viel ist frag ich mich gerade, wie lethargisch euer Berner war :tropf:

    Und besonders klein sind Goldies nun echt nicht.

    Ich find gar nicht Mal das Collie einen krassen Muskelaufbau haben, und ich kenne einige die einen Mantel brauchen. Und die kippohren..... Aber ja, sie kommen nah dran.

    Ich will dir da gar nicht widersprechen, du siehst durch deine Arbeit sicher einige, aber ein schottischer Arbeitshund, der in unseren Breitengraden einen Mantel BRAUCHT, ist definitiv nicht erstrebenswert :omg: Ich kenne keinen fitten KHC, der Mantel trägt.

    Und die Kippohren.. das sind ja auch nur oben umgeschlagene Stehohren, plus dass so viele Collies eh Stehohren haben bzw. hätten, wenn nicht nachgeholfen würde :D

    Damit ein Hund nicht unter irgendwas leidet, müsste er Kurzhaar, aber nicht zu kurz, mit etwas Unterwolle, aber nicht zu viel sein, mindestens 20 kg, um sich die Krallen gut abzulaufen, maximal 25 kg, damit man ihn zur Not tragen kann, auf jeden Fall Stehohren und keine zu lange Rute haben, Safe lange Beine, aber nicht zu lang, auf keinen Fall Afterkrallen und seine Muskeln müssten sich so leicht aufbauen lassen das sie trotz wenig Bewegung stark genug sind um das Skelett ordentlich zu stützen.

    Das wäre so in etwa ein Hund, bei dem man quasi nix falsch machen kann.

    Also ein Kurzhaarcollie |)