Nochmal eine kurze Anmerkung, auch wenn RH-Arbeit hier vielleicht etwas Off-Topic ist:
Meiner! Meinung nach ist es Quatsch schon mit einem Welpen in die Arbeit einzusteigen. Viel wichtiger ist erstmal der Alltag. Wenn man dann mit 1 bis 2 Jahren einsteigt langt das vollkommen.
Nun ist es aber bei euch so wie es ist und ich erkenne euch in einige unsere Junghundeführer/innen wieder. Die Mädels so sie mit neun Monaten, die Jungs etwas später, finden alles andere wichtiger als das Arbeiten. Da wird rumgeschnüffelt, nicht mehr gehört. Und dann entwickelt sich eine teuflische Spirale.
Eine hat es meines Erachtens richtig gemacht und den Bub einfach für ein Vierteljahr aus der Arbeit genommen und nochmal Alltag gemacht. Jetzt sitzen die Erbsen wieder und sie haben wieder Spaß an der gemeinsamen Arbeit. Vielleicht wäre das für euch auch eine Variante. Einfach, um Ruhe einkehren zu lassen. Unterordnung kann man weiterhin prima üben.
Ansonsten ist RH-Arbeit zwar anstrengend für den Hund, besonders geistig, aber für viele echt erfüllend. Meiner lässt seitdem wir in der Staffel sind die Tapeten an den Wänden und die Türrahmen ganz.
Ich weiß nicht wie der BRH das Training gestaltet. Bei uns ist jeder Hund zwei bis drei Mal pro Training draußen und es wird an der Anzeige, dem Lenken, dem Riechen oder dem Rennen gearbeitet. Nur selten wird eine Suche gemacht, bei denen die Teile dann quasi zusammengefügt werden.
Eine Frage noch: wieso Schlepp? Geht er jagen? Dann wäre Fläche vielleicht auch wirklich nicht die Idee.
Aber wie gesagt, schreib mir gerne. Ihr wohnt ja ums Eck.