Beiträge von Phonhaus

    Für mich gut sättigend sind Kohlsorten, Kartoffeln, Nüsse, Getreideflocken, Körner.

    Du kommst doch aus Österreich, oder? Schau Dir mal das Fungi Pad von Hermann Bio an (leider nicht vegan, sondern vegetarisch), ob das von der Zutatenliste her für Dich okay ist. Ist nicht der beste Eiweißlieferant, aber enthält es.

    Ist eine Frage der Prioritäten. Im Ursprungsthread ging es ja um eine Frage einer künftigen Ersthundehalterin wegen einer passenden Rasse für jemanden mit recht engen Ansprüchen. Da würde ich auch nicht zu einem Welpen/Junghund aus dem Tierheim raten.

    Aber wenn jemand bewusst ein Tierschutztier möchte und bereit ist, das Risiko auf etwaige Defizite bei Frühprägung/Gesundheit und etwaige nicht vorhersehbare Auswirkungen der unbekannten Rassebeteiligung in Kauf zu nehmen, sehe ich überhaupt keinen Grund, pauschal davon abzuraten. Ja, bestimmt gibts da Missbrauch. Aber das macht es für mich nicht per se unratsam. Ebenso wenig wie das landläufige „die betrügen doch eh alle“ mich davon abhält, Bio zu kaufen.

    Hier gabs für uns beide Reste von gestern, also für Mann nochmal Bratwurst mit Kartoffelgemüse, für mich Gemüsecurry mit Reis.

    Morgen muss ich mir was mit Brötchen überlegen. Ich hatte für Mann und mich bestellt, nun muss er aber nüchtern bleiben. Und für die Hunde habe ich Hörnchen mitbestellt, die können also nicht in die Bresche springen.

    Puddingveganerin bin ich teils (ohne tatsächlich Pudding zu essen), stehe ich auch gerne zu. Mein Hauptgrund, nicht schon viel früher zu veganer Ernährung zu wechseln, war Milch in (gesüßtem) Tee und Kaffee. Und hätte ich mit der (hochverarbeiteten und auf Erbsprotein basierenden) VLY Milch eine Alternative gefunden, die mich geschmacklich überzeugt, wäre es daran vermutlich komplett gescheitert.

    flying-paws


    Prinzipiell stimme ich da durchaus zu, gerade im Bereich Gemüse (aber ich putze auch gerne Gemüse :lol:). Aber Geschmack oder die Optik bestimmter Gerichte ist auch eine Sozialisations- und Gewöhnungssache und mit Erinnerungen an familiäre Situationen und Gefühle verknüpft.

    In den vielen Jahren, die ich vegetarisch gegessen habe, habe ich bis zum Eintritt hier ins Forum keine Fleisch- und Wurstalternativen gegessen. Außer Grünkernbratlingen. Als ich Mitte der 80er angefangen habe, kein Fleisch mehr zu essen, gabs hier in Hessisch Sibirien einfach nix, was mich nur im Mindesten angesprochen hätte. Die modernen Alternativen habe ich überhaupt erst durch Beiträge hier kennengelernt.

    Als ich letztes Jahr zu vegan geswitcht bin, habe ich bewusst eine ganz neue Palette davon genutzt, um gar nicht erst in ein großartiges Verzichtsgefühl zu kommen. Ein Berg frisch zubereiteten Gemüses ist eine tolle Sache. Und ein veganes Schnitzelbrötchen, das mich die an schönere Teile meiner Kindheit erinnert, ist es auch, befriedigt halt ein etwas anderes Bedürfnis :smile:

    Ich muss z. B. wenigstens ein bisschen auf Proteinausgleich achten, weil ich nur ganz selten Hülsenfrüchte esse. Und Nuss auch nur als Pflichtprogramm. Pilz nehme ich gekauft nur Shitake, also gibts nur im Herbst genug Pilz. Und da ist Tofu halt praktisch. Seitan noch mehr, aber Tofu schmeckt mir besser.

    Aber ich esse auch nicht vegan, weils gesünder ist, sondern weil ich die Viecher in Ruhe lassen will und ein trotziges Bedürfnis habe, mich abzugrenzen von Menschen, die mit „aber das sage ich Ihnen, ich lasse mir mein Schnitzel nicht wegnehmen!“ Politik machen.

    Ich würde niemals generell von Welpen aus dem Tierschutz abraten. Es werden ja auch gelegentlich Welpen im Tierheim geboren. Und gerade in Grenznähe gibts immer wieder Tiere aus Beschlagungen.

    Man sollte halt - wenn man wirklich ein Tierschutztier will - die Tricks von Hundehändlern auf dem Schirm haben und dreimal hingucken, von wem man ein Tier übernimmt und welchen Background es hat. Vor allem, wenn es ein Angebot im Web/aus Kleinanzeigen ist.

    Und letztlich muss eh jeder erwachsene Mensch für sich und anhand seines Wertekompasses entscheiden.