Update:
40. Lies den zweiten Teil einer mehrteiliges Buchreihe - Travis Baldree: Bücher und Barbaren
Wie auch der erste Band: Herzerwärmend nett, Cosy Fantasy zum Schwelgen. Ich mag es und freue mich sehr auf die Übersetzung des dritten Bands
(bitte keine Hinweise, dass es den in Englisch schon gibt. Das weiß ich, ich möchte es aber übersetzt lesen).
41. Lies ein Buch mit einem zweisprachigen Titel, d.h. Wörter in unterschiedlichen Sprachen ergeben den Titel - Helena Marchmont: Mord zur Teatime -
Generisch. Nette Grundidee, die Umsetzung hat mich aber gar nicht überzeugt. Schwach ausgearbeitete Charaktere, Holzhammerhumor und stellenweise nicht mal lustig. Aber gut als geliehene Entspannungslektüre. Werde nicht an der Reihe dranbleiben.
42. Lies ein Buch, das in einem Dorf spielt - Gian Maria Calonder: Der Engadiner Dorfpolizist
Zwiespältig. Schon was Anderes als der übliche „Regionalkrimi“, sehr poetisch und liebevoll geschrieben. Mir teils etwas überfrachtet, aber das geht mir bei gehäufter Schilderung tieferer Emotionalität ganz gerne mal so. Der Krimianteil steht völlig im Hintergrund, es handelt sich um eine Charakterstudie eines Dorfs und seiner Menschen. Auf jeden Fall wirklich gut geschrieben.
43. Lies ein Buch mit einem Bewusstseinszustand im Titel - Bernie Sanders: Es ist okay, wütend auf den Kapitalismus zu sein
Ich musste öfter mal schlucken bei dieser Schilderung des amerikanischen Alptraums und mir dämmernder Parallelen. Sanders ist kein Wissenschaftler, sondern Politiker und dieses Buch ist mehr Streitschrift als Analyse (und gibt wohltuend auch nicht vor, was Anderes zu sein). Ein zumindest scheinbar wirklich großartiger Mensch und ein wichtiges Buch, lesenswert, auch nicht zu trocken. Mit der Grundprämisse stimme ich eh überein
aber es lohnt sich definitiv auch für Leute, die das nicht tun.
44. Lies ein Buch mit einem geometrischen Begriff im Titel - Hans Georg Traxler: Die Nacht, in der Kasimir Malewitsch das schwarze Quadrat klaute
Hmh, ja. Nicht meins. Der Humor schlägt mit dem Dampfhammer und teils von mir als machohaft empfunden an mir vorbei und ich habe zu wenig Ahnung von bildender Kunst, um beurteilen zu können, ob man aus mehr Ahnung davon einen Genussgewinn ziehen könnte. Immerhin, es war kurz. Wer die Titanic grundsätzlich sehr mochte, könnte hier mal hinschauen. Auch ausgeliehen.