Beiträge von Phonhaus

    Ich hatte vegane Bratwurst mit Gurken-Kartoffelsalat und Rohkost. Manns später Teller war etwas rustikaler :lol:

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    hasilein75

    Erstens hast Du völlig recht und zweitens battle ich doch gar nicht :smile: Ich war nur bass verwundert, wieso bei der Schilderung meiner doch - wie ich meine - ziemlich harmlosen Strafe auf einmal die Amygdala, Schlüsselreize, angeborene Auslösemechanismen und bedingte Aversion ins Spiel gebracht wurden und wollte das gerne an meinem Beispiel erklärt haben. Da es nun aber scheinbar gar nichts mit meinem Training zu tun hat, verstehe ich zwar immer noch nicht, warum ich die Schlüsselreize an den Kopf geworfen bekommen habe, aber es hat sich für mich damit auch erledigt.

    Co_Co


    Ich bin zwar nicht gefragt, aber ich hab die Frage auch gehabt. Nachhaltig verleiden wäre nicht mein Weg, weil ich 1. nicht so massiv eingreifen möchte, wie es für wirkliche Sicherheit nötig wäre und 2. im Bekanntenkreis eine Konstellation erlebt habe, wo der Halter sich fälschlich sicher war, es nachhaltig verleidet zu haben und das mit zwei schwer verletzten Hunden geendet hat.

    Lieber hab ich also über längere Zeit sachte den Daumen drauf und leite an. Und es ist einer der Punkte, bei denen ich ganz klar sage, dass ich für einen Hund des Typs, der es anders bräuchte, nicht der richtige Mensch bin. Bekannte ausgeprägte Artgenossenaggression wäre für mich ein Ausschlusskriterium.

    Hätte ich das Thema bei einem Tierschutzhund, bei dem es sich im Nachgang herauskristallisiert, dann müsste ich ggf. aus meiner Komfortzone raus. Aber ich bleibe lieber bei den Bangbüxen, für die habe ich ein Händchen und so viele passende Plätze gibt es da ja auch nicht.

    2.1. Können Menschen sich ändern?

    Da ich der Ansicht bin, dass „Identität“ in der Hauptsache ein gesellschaftliches Konstrukt ist (und das eigene Verhalten eh ganz oft von dem abweicht, was man als seine/ihre Identität versteht), ist meine Antwort: Prinzipiell ja. Auch grundlegend.

    Allerdings ist das Werkzeug begrenzt, das man dafür zur Verfügung hat (durch Sprache, Kultur, Sozialisation und Genetik). Und wollen will mensch es in den meisten Fällen grundlegend auch eher nicht.

    Deshalb habe ich den von der Züchterin als Mischung zwischen Strafe und Abbruch etablierten Zischlaut auch ersetzt. Wie geschrieben (bleib doch bitte einfach mal an meinen Texten, wenn Du mir was erklären willst. Würde das Ganze erheblich stressfreier für meine Amygdala machen).

    Ansonsten stimme ich in Kenntnis meiner Hunde nicht zu. Ja, es gelingt mir tatsächlich, meine Strafen angepasst zu dosieren. Fehler eingeschlossen, die mir passieren können, wenn ich selbst hochgradig gestresst, genervt oder angestrengt bin.

    Und deshalb trainiere ich das so früh wie möglich in einem Kontext, in dem ich es nicht bin :smile:

    Gersi

    Das hat sie eh nicht :lol:. Aber sie hatte auch ersichtlich ihr Spässchen dabei. Sinn für Humor hatte die Grand Dame ja …

    Darüber wird dann keine Strafe angenommen sondern sich darüber Bestätigung geholt und mituter deutlich in die Konfrontation gegangen und daran haben viele dieser Hunde schlichtweg Spaß -> selbstbelohnendes Verhalten.

    Was sind das für Hunde? Ich nehme an bestimmte Gebrauchshunde aber bevor ich den falschen Schluss ziehe, frage ich nach.

    Nicht nur. Ronja (Terrier/Aussie/Labrador) ist ihrerzeit nicht in direkte Konfrontation gegangen, sondern in den mentalen Stinkefinger xD Aber wir haben ihr deutlich angemerkt, dass sie sich Verlust der Contenance seitens ihres Menschen als Sieg verbucht hat. Die hat es auch geliebt, Menschen zu blocken, wenn die es mit sich haben machen lassen.


    Die hat mich auch nachhaltig von der Arbeit mit Schreckreizen (zu dieser Zeit noch nicht verpönt) kuriert. Werde dass nie vergessen, wie sie nach Betreten des gegüllten Ackers den mangels Klapperbüchse geworfenen Schlüsselbund gehört hat, umgedreht und zurück gesaust ist, um den Schlüsselbund aufzugreifen und mitten auf dem gegüllten Acker zu versenken. Trick 17 mit Selbstverarschung hat man das in meiner Jugend genannt xD

    Bei Lilly und Momo wäre es völlig over the top und würde letztlich zu unerwünschtem verängstigtem Verhalten führen. Ronja hats im besten Fall nicht interessiert und im ungünstigen Fall: Siehe oben.

    Ich kann mir vorstellen, dass es Hunde gibt, bei dem man damit den gewünschten Erfolg erzielt, ohne sie nachhaltig zu verängstigen. Aber meine Methode ist es nicht. Und somit bin ich gut damit beraten, von Hunden des entsprechenden Typs Abstand zu nehmen.

    3. sicher wäre, bestimmte gar nicht passende Klauseln im Notfall ignorieren zu können, ohne was zu befürchten zu haben.

    Ich bin ja momentan dabei mich zu orientieren. Weiß immer noch nicht ob dieses Mal noch einmal erwachsener Hund...

    Dieser Thread bleibt mir wahrscheinlich auch deswegen im Kopf.

    Ich würde sogar an der Eignung der Leute als Hundehalter zweifeln, die überhaupt bereit sind, so was zu unterschreiben.

    Und ich glaube, ich muss das zurücknehmen. Das war zu scharf.

    Du, nicht wegen mir, no offense taken :smile: Mir ist schon klar, dass und warum ein solcher Vertrag kritisch ist.

    Ich kenne halt auch die andere Seite und mit den Erfahrungen, die ich gemacht habe, stecken dahinter Menschen, die den Kopf ganz voll mit anderen Dingen und wenig Lust auf bürokratische Genauigkeit haben - und copy/paste. Finde ich nicht clever und würde mir persönlich im Berufsleben nicht passieren. Auch an Dich, Traventure Dog Du hattest ja ursprünglich gefragt, ob man unterschreiben würde. Unterschreiben würde ich den Vertrag. Verkaufen nicht, da würden sich mir die Zehennägel hochrollen.

    Bei mir bekannten und von mir gemochten Vereinen habe ich trotzdem das Vertrauen, dass es am Ende des Tags alle gut mit dem Hund meinen und man auf einen vernünftigen Konsens kommt. Bestimmte Punkte würde ich ansprechen. Und da mündliche Nebenabreden grundsätzlich auch Vertragsbestandteile sind (auch wenn man sie im Ernstfall halt kaum beweisen kann) hätte ich nicht mal das Gefühl, den Vertrag in der Absicht eingegangen zu sein, mich nicht dran zu halten.

    Könnte ich damit im Zweifelsfall so richtig baden gehen? Aber sicher. Aber da würde meine interne Risikoabwägung das Risiko dafür als gering genug erachten, um es für einen ausgeprägten Wunsch einzugehen :smile:

    Nochmal zu Deiner Frage, wie gestraft wird, noda_flake

    Auch hier: Angepasst für die jeweilige Hündin. Macht ja keinen Sinn, eine Methode über alle gleichermaßen auszugießen.

    Beim Aufbau Abbruch mit Momo habe ich das von der Züchterin genutzte Zischen als Strafe genutzt, vorher ein Nein gesetzt und das Zischen dann durch verbalen/stimmlichen Tadel ersetzt. Bei Lilly habe ich mich zwischen sie und die unerwünschte Handlung geschoben. Sehr, sehr vorsichtig, denn zu dieser Zeit konnte schon eine unvorsichtige Annäherung heftiges Meiden auslösen.

    Mittlerweile ist es gängigerweise ein verbaler etwas schärfer gesprochener Tadel (mit Stufen, je nach Situation/Reizlage) im Spektrum von „das muss jetzt nicht sein!“ über „Frollein!“ (sorry, antrainiert von Oma) bis hin zu „samma, ich glaub doch es hackt!“. Oder ein körpersprachliches Drohen. Ohne Berührung.