Beiträge von Phonhaus

    Zu einer Interaktion gehören immer mindestens Zwei. Und deshalb sollte man sich auch immer alle Beteiligten angucken, wenn man einschätzen will, wie die Interaktion läuft :ka: . Deshalb verstehe ich auch Dein Beispiel. Zurimor , nicht so ganz.

    Auch ein nicht „jagdlich lauerndes“ Liegen kann ziemlich Druck aufbauen. Ich hab hier mal eine alte Bildserie von mir, Zitat aus einen anderen Thread. Andere Situation, anderer Kontext mit Hunden, die zusammenleben und sich wirklich nie! auch nur mal angekeift haben.

    Und die uralte Hündin liegt nur …

    Im üchsten Schritt ist sie dann vom Sessel gehüpft und verschwunden.

    Bei Tegut gabs Bio-Kalb im Angebot. Bin also nachts um 4 mal kurz aufgestanden, habe für meinen Mann einen mit Trüffellardo eingeriebenen Kalbsbraten angebraten und bei Niedertemperatur in den Ofen gesteckt und für die Hunde Karotte, Butternut Kürbis und Fenchel mit Kalbfleich angebraten, Kombu Algen und Flohsamenschale dazu.

    Momo hat gehofft, dass sich die Unterbrechung ihres Schönheitsschlafs gleich lohnt:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Nachgefragt, damit ich hier nicht was fehlinterpretiere: Siehst Du auf diesem Bildern, dass der Malamute sich entspannt höflich/deeskalierend hingelegt hat?

    Hier erstmal Aktualisierung:

    35. Lies ein Buch von einem Autor, dessen Vor- und Nachname mit dem gleichen Buchstaben endet

    Michael McDowell: Blackwater Saga Buch 1


    Gut und atmosphärisch geschriebene Milieustudie mit phantastisch/gruseligem Einschlag. Sehr amerikanisch. Ich hab die letzte Zeit - gerade auch jetzt im Rahmen der Challenge - sehr viele sehr amerikanische Bücher gelesen. Deshalb hats mich jetzt nicht so wirklich gepackt.

    36. Lies ein Buch, das Sonderzeichen im Titel enthält ( !?*%“ usw)

    Hellmuth Wachtel: Rassehund wohin?

    Hinterlässt mich etwas ratlos bzw. gehöre ich wohl nicht in die Zielgruppe für das Buch. Für eine wissenschaftliche Abhandlung ist es mir zu ideologisch, für eine Kritik/Polemik zu wissenschaftlich. Allgemein etwas zu ausschweifend und die Struktur zu eklektisch. Sehr informativ (wobei ich jetzt tatsächlich nichts neues gelesen habe, aber das mag ja durchaus ein Verdienst auch genau dieses Buchs gewesen sein). Ein wirklich gutes, auf wissenschaftliche Standards ausgerichtetes Lektorat hätte dem Buch mMn sehr gut getan. Für Züchter und sehr Zuchtinteressierte aber mit Sicherheit lesenswert.

    37. Lies ein Buch, auf dessen Cover eine Lichtquelle zu sehen ist ( Sonne, Kerze, Lichtschein, Feuer, usw)

    Natasha Pulley: Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit

    Ich mag die Autorin. Finde das Buch zwar schwächer, als ihre anderen beiden in deutsch erschienenen Romane, aber trotzdem besonders, atmosphärisch und zum Eintauchen. Es geht um Zeitreisen, die Schrecken des Kriegs und die Schrecken der Liebe. Und um Menschlichkeit.

    41. Lies ein Buch, in dem Musik eine wichtige Rolle spielt

    Ryka Aoki: Das Licht ungewöhnlicher Sterne

    Noch ein auf ähnliche Weise besonderes Buch und zauberhaft. Als Kritikpunkt vorneweg: Das musikalische Genie der jungen Protagonistin lässt an Realismus zu wünschen übrig. Und der Teufelspakt des Virtuosen ist ein altbekanntes Thema, dem hier auch nicht viel Neues abgewonnen wird (außer am Ende :smile: ). Aber es ist ja auch eine phantastische Geschichte für eher jüngere Leser. Als solche: Eine Liebeserklärung an die Musik, speziell an die Geige, an Vielfältigkeit, an Freundschaft und das Leben. Ein Plädoyer gegen Hass, für Akzeptanz und (Selbst-)Liebe. Bunt gemischte Zutaten, die trotzdem passen und nicht beliebig wirken.

    Ich hab jetzt 4 freie Tage, die ich fast völlig der Challenge widmen kann und freue mich drauf :smile:

    Ich hab irgendwo mal mitgenommen: „Fake it till you make it.“ Nicht um den Hund zu täuschen :smile:, sondern weil sich das Verhalten über den Körper auf die Emotionen auswirkt.

    Da gibts einige Stellschrauben: Aufrecht entspannten Stand und Gang üben (da gibts bestimmt auch Kurse). Atemübungen für physiologisch korrekte Atmung und immer, immer wieder gucken, wie man atmet, bis es in Fleisch und Blut übergegangen ist und der leidige Hang zum Baucheinziehen überwunden ist. Entspannungsübungen, je nachdem, was einem liegt (Yoga, Meditation, PME, Traumreisen …). Alles, was hilft, den Körper zu lockern und die Durchblutung zu fördern.

    Vorm Gassigang einen kurzen mentalen Ganz durch den eigenen Körper: „Bin ich locker, was macht meine Stimmung, ist mein Magen angenehm gefüllt, habe ich genug getrunken (aber nicht so viel, dass die Blase die nächste Stunde Stress macht). Sitzt der BH richtig, ist die Hose locker und kniept und kneift auch sonstwo nix. Bin ich dem Wetter angepasst angezogen, sind die Schuhe richtig gebunden, sitzt der Rucksack gut, hab ich keinen mir unangenehmen Geruch an mir …

    Und manchmal mogel ich einfach auch. Ich hab Stadtstress, meine Hündin auch. Sie kommt trotzdem immer wieder mal mit, damit sie es, falls es aus einem Notfall heraus mal nötig ist, auch kann. An Tagen, an denen ich das nicht abschütteln kann, gebe ich sie durchaus auch mal meinem Mann. An Tagen, an denen ich mit mir selbst gar nix anfangen kann, lasse ich auch alle Ausbildungsversuche mit den Hunden :smile:, da gehts dann nur stump simple Runden, die keinen von uns fordern.