Beiträge von Phonhaus

    Die Debatte, was da wie der Verein wo gemacht hat, die hilft Dir keinen Schlag weiter. Wenn Du Dich fragst, ob Du es hinbekommst, einen Hund unter ggf. etwas besseren Vorzeichen von vorneherein so zu erziehen, dass Du das Jagdrisiko minimierst (nicht ausschließt, das geht nicht): Das hat nur was mit Dir zu tun. Du musst kritisch reflektieren und erkennen, was Du hättest besser machen können, um es bei einem etwaigem nächsten Mal besser zu machen. Da hilft Dir auch kein Verständnis für Deine Gefühlslage, da helfen praktische Tipps dazu, wie Du die Initiative übernehmen kannst. Denn so führt man einen Hund, mit Initiative :smile: .

    So lange Du einen Hund erwartest, der das Nichtjagen eingebaut mitbringt, gehst Du für Deine Meeris ein Risiko ein, ohne selbst die Verantwortung dafür zu übernehmen. Sinnvoller wäre es, Du berechnest ein, dass jeder Hund Jagdtrieb haben oder entwickeln kann und gehst entsprechend mit dem Hund um. Und dafür hast Du von SheltiePower bekommen.

    Wenn Du die unter Kenntnis Deiner Wohnverhältnisse als nicht realistisch bzw. zu unentspannt für alle Beteiligten hältst, dann hast Du Dir schon eine Teil der Antwort darauf gegeben, ob Du etwas besser machen kannst. Wenn Du dann trotzdem nach einem Hund suchst, dann bleibt Dir halt noch, darauf zu hoffen, dass Du nächstes Mal tatsächlich wieder das Glück hast, einen jagdlich nicht ambitionierten Hund zu bekommen. Und das Risiko für die Schweinchen in Kauf zu nehmen.

    Es bleibt bei der Frage: Was willst Du?

    Hans Demmel/Friedrich Küppersbusch: Anderswelt - Ein Selbstversuch mit rechten Medien

    Sehr schade, dass das Buch offenbar nicht ganz dem entspricht was man sich darunter vorstellt bzw eher flach gehalten ist. Es tönt von Titel her natürlich sehr lesenswert ...

    Das mag auch daran liegen, dass meine Erwartung an solche Bücher von Laabs/Aust geprägt sind. Was ein ganz anderer Standard ist, aber auch klar, dass sich ein solcher Selbstversuch drastisch von Büchern unterscheidet, in denen viele Jahre Recherchearbeit steckt.

    Man kann es bei Skoobe leihen, ich hab also kein Geld dafür ausgegeben. Und wenn man nicht schon durch andere Bücher/Seiten auf Namen wie Jebsen, Elsässer, Wisnewski, Reitschuster, Bauer etc. gestoßen ist, dann kann man auch viele wichtige Infos ziehen.

    Er soll ihm das beibringen, dann muss er nicht mehr hinterher putzen:

    https://www.instagram.com/reel/C2qDCK0oU…GR0dWNyMQ%3D%3D

    :rolling_on_the_floor_laughing:.

    :smile: Wäre ja durchaus im Bereich des möglichen. Kooperativ und schlau genug dafür ist das Pudelchen alle mal :nicken:

    Nur müsste er vorher dafür sorgen, dass die Trinksituation auch stressfrei trainiert werden kann, sonst macht das keinen Sinn. Und da haperts nunmal, ihm fehlt die Geduld und der Wille, sich ihm spontan aufdrängende Missfallensäußerungen zu unterdrücken (bzw. die Gelassenheit, sich gar nicht erst über darüber aufzuregen).

    Aktualisierung:

    24: Lies ein Sachbuch

    Hans Demmel/Friedrich Küppersbusch: Anderswelt - Ein Selbstversuch mit rechten Medien

    Der Journalist Hans Demmel hat sich während der Pandemie als Experiment auferlegt, für 4 Monate nur rechte Medien zu konsumieren. Flankiert von seinem Kollegen Küppersbusch als stützender Ansprechpartner, der für einige Sachen auch einen Faktencheck gemacht hat Seine Erkenntnisse und was sich in der Zeit bei ihm verändert hat, sollten in diesem Buch festgehalten werden.

    Ich fands nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut, hätte mir von einer Arbeit zweier so arrivierter Journalisten mehr erwartet. Der Zeitraum war überschaubar, die erwähnten Namen und Personen kennt man, wenn man sich schon ein wenig mit dem Thema befasst hat. Die „Selbstbeobachtung“ blieb an der Oberfläche und wurde auch nicht durch eine Beobachtung/Analyse von außen evaluiert. Dazu kam rein formal, dass das Lektorat des eBooks zu wünschen übrig ließ.

    Eine kritische Analyse und Studie dieser Formate hätte mir persönlich mehr Profit gebracht als dieser „Selbstversuch“.

    14 (die ursprüngliche 14 dafür in die 44 verschoben): Lies ein Buch, dessen Genre wird von jemand anders bestimmt wird und das außerhalb der Komfort-Zone liegt

    Neal Shusterman: Scythe - Das Vermächtnis der Ältesten

    Abschluss der dystopischen Jugendbuch-Trilogie. Lesenswert. Den letzten Band empfand ich als Schwächsten der Reihe mit einem nicht ganz überzeugendem Deus ex Machina, aber immer noch sehr gut zu lesen und spannend.

    Ich hab mir dafür so eine Unterlegmatte für den Trinknapf gegönnt. Ist aus Silikon und war für kleines Geld mal bei Aldi, da dachte ich mir, probiers mal aus. Und ja, die allermeisten Tropfen landen auf dem Teil. Wär das was für Deinen Mann? Oder rennt Momo tropfend vom Trinknapf weg? Dann funktioniert sowas natürlich nicht so wirklich.

    Die haben wir |) Momo schlappt such das Maul voll mit Wasser, geht ein wenig umher und sinniert dabei und schluckt dann. Eine passende Silikonmatte müsste etwa 6 qm haben.

    Ich hab ihm schon Etliches an möglichen Lösungen vorgeschlagen (mit eem Hund kleinschrittig das gewünschte Trinkverhalten trainieren - was aber nur was bringt, wenn er es macht, würde ich es machen, würde er mir das mit seiner Ungeduld torpedieren. Den Napf ins Bade stellen, den Boden in der ganzen Wohnung erneuern lassen, nur im Flur Fliesen legen lassen, die eine Hälfte mit einem Vinylboden übers Holz abdecken …). Passt ihm alles nicht bzw. hat er gegen alles was einzuwenden.

    Dann soll er sich halt aufregen und ihr sofort hinterherputzen und damit dafür sorgen, dass er ihr 10 Minuten später wieder hinterherputzen muss. Das ist nicht logisch und steht in keinem Verhältnis, aber des Menschen Wille ist nunmal sein Himmelreich. :ka: Das ist kein Knacks in ihrer Beziehung, sondern ein kleiner pieksender Nerv. Aber er ist da stur. Also achte ich bevorzugt darauf, dass es weitestgehend sein Nerv bleibt und nicht zu meinem wird :smile:

    Spannendes Thema :smile:

    Ronja und ich haben in den ersten 2 Jahren ja wirklich ganz massiv an uns arbeiten müssen, bis wir Ansätze für die erfolgsversprechende gegenseitige Erziehung gefunden haben. Und waren damit erst fertig, als sie schon 4 Jahre alt war und ich 30 KG abgenommen hatte. Was wir bis dahin in Versuch und Irrtum investiert haben - das kann ich gar nicht alles einzeln aufzählen :headbash:

    Und aus ihr ist zwar ein anspruchsvoller Hund geworden, aber auch der tollste Hund, den man sich vorstellen kann (für Hobbybedarf). Konnte aus jeder Situation das Beste für sich ziehen, hat sich nicht aus der Fassung bringen lassen und ist ebenso problemlos und gerne mit mir über den Frankfurter Weihnachtsmarkt spaziert wie über eine Verkehrsbrücke über die Autobahn wie durch einen Wildpark mit offenen Gattern wie durch eine Gruppe Kindergartenkinder, die bei ihrem Wandertag den Hund entdeckt haben und völlig unkontrolliert in uns reingebrettert sind :lol: .

    Mit Lilly konnte ich nicht so viel falsch machen, weil da nicht so viel „Erziehung“ stattfinden kann. Bei der Überwindung ihrer Panikzeit bin ich sicher öfter mal zu schnell oder zu zögerlich vorgegangen. Das hat aber nie zu einem dauerhaften Rückfall in die schlimme Panikzeit geführt. (Mit einer Ausnahme, die aber kein Erziehungsversuch war: Beim Grillen mit Hunden im hinteren Hof haben wir den ungeschützten Treppenaufgang zur Vorderseite von Haus mit einem Schutzblech gesichert. Meine Schwiegermutter hat das versehentlich umgestoßen und es kam mit heftigem Poltern in den Hof gekracht. Der ist seitdem für Lilly verbrannt, sie hält sich beim Grillen nicht mehr mit uns dort auf).

    Mann hat, weil er so ist, wie er ist, viel länger für seinen Draht zu Lilly gebraucht. Sie hat es ihm fast verziehen. Nur abends, nachdem sie endgültig zur Ruhe gegangen ist, soll er sich gefälligst von ihrer Höhle fernhalten, sonst gibts Mecker.

    Bei Momo haben wir definitiv das Alleinbleiben sabotiert, weil wir es im ersten halben Jahr kaum geübt haben. Und mit seiner genervten Reaktion erst auf ihre nicht zügig vorhandene Stubenreinheit und auf ihr unsauberes Trinkverhalten hat mein Mann definitiv ein Verhalten erreicht, dass ihm mehr schadet als nutzt. Stubenrein ist sie geworden. Aber sie trinkt hastig und in Etappen, wenn er da ist und tropft damit deutlich mehr, als sie es tut, wenn er nicht da ist. Nur leider verfügt er nicht über hinreichend Impulskontrolle, seine Meckerei zu unterdrücken bzw. es einfach locker zu sehen, wenn sie den Boden volltropft und hält es damit am Leben.

    Erziehung ist Beziehung: Dass da alles nicht so ganz glatt läuft, man erstmal den gemeinsamen Weg finden muss und da auch mal „Unrecht“ tut, das ist, finde ich, ganz normal. Die Hunde nach Ronja haben sehr davon profitiert, dass ich durch die intensive Beschäftigung mit ihr ein recht gutes Gefühl dafür bekommen habe, wie ein Hund tickt, was er leisten kann und wie man ihn überzeugen kann :smile:

    Da wir auf Manns Wunsch für seinen Geburtstag drei Übernachtungen in einem Wellnesshotel gebucht haben: Läufigkeitshöschen, die zumindest leidlich bequem aussehen.

    Ist ja so alles ganz schick mit Madamchens Zyklus bisher. Verlässliche 6 Monate Abstand, sie hält sich gut sauber, außer ein wenig Weltschmerz für ein paar Tage zeigt sie kein verändertes Verhalten und sie hatte auch noch keine merkbare Scheinträchtigkeit.

    Aber dass es ausgerechnet immer in die Osterferien und die Herbstferien fällt - das hätte sie mal besser planen können.

    Sowas:

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    KI wird bei mir immer niedlich.

    Cousin IT wählt AfD? :shocked:  :lol:

    Ich hab da so überhaupt keine Ahnung, würde vermutlich auf den nächsten Haufen meiner Hunde lauern, ihn abfotografieren und eine Schleife drumzeichnen, das wäre so das Höchste der Gefühle, was ich hinkriegen würde.

    Wenn ich sowas lese, kann ich nur sagen, Selbsteinschätzung und Realität ...

    Und da juckt es mir wirklich in den Fingern, dir die Realität mal etwas näher zu erklären. Da mir das aber zwecklos erscheint und deshalb auch der Mühe echt nicht wert ist, spare ich mir das einfach.

    Einige Leute in diesem Forum sind recht einfach gestrickt und haben sich ihre allgemeine Meinung hauptsächlich durch Sätze wie : Ich brauche keine Hilfe . Und: Ein Forum ist meiner Meinung nach nicht der richtige Ort dafür. längst über mich gebildet. Da kann ich jetzt schreiben was ich will, es wird nicht akzeptiert.

    Ach, bitte - ich liebe es, wenn mir die Realität bzw. das, was mein Gegenüber unter ihr versteht, näher erklärt wird :nicken: