Beiträge von Phonhaus


    Mal zum Mutmachen :smile:

    Bei der Pudeldame hier hatten wir auch lange das Thema „Alleinbleiben.“ Trotz anderer Hündin vorort. Wir haben es schleifen lassen und das Pudelchen hängt auch ziemlich an mir.

    Jetzt ist sie bald 3 Jahre. Halbe Tage Alleinbleiben ist mit etwas mehr Übung kein Thema mehr und ein wenig emanzipiert sie sich auch. Ist trotzdem anhänglich, aber aus der „Pudel-Frauchen-Dyade“ steigen wir langsam aus. Sie wird auch immer noch etwas reifer. Dass sie sich gerne mal woanders hinlegt, ist nicht so schön zum Kuscheln, aber ein gutes Zeichen fürs Abnabeln :smile:

    Zum Temperament: Pudel sind wirklich keine Schlaftabletten und das bleibt wahrscheinlich auch bei uns so :smile: Draußen geht aber viel über Leinenführigkeit und Gehorsam und sie kann sich auch gut herunterregulieren, wenn sie merkt, dass Aufregung gerade nicht angesagt ist. Wir haben das auch geübt, aber viel ist auch einfach mit mehr Reife gekommen.

    Aber Hüpfdoing auf Speed gehört ein klein wenig dazu. Vorhin, nachdem sie für ein Foto brav stillgehalten hat, musste die Treppe zur Haustür definitiv wieder mit Extraspeed genommen werden :smile:

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    Das „Nein“ haben wir mit dem Pudel tatsächlich als neutrales Signal aversiv trainiert, in spannungsfreien Situation. Ein Verbot kannte Momo schon durch die Züchterin, wurde hier nur verfestigt. Also sie wollte was tun, bekam das Signal, wenn sie das, was sie unterlassen sollte, nicht gelassen hat, bin ich kurz auf sie zugestapft. Hat als Strafreiz bei ihr als Welpchen schon gereicht. Sie ist sehr leicht zu beeindrucken. Und wenn sie auf das „Nein“ sofort reagiert hat, gabs auch dick Belohnung :smile:

    Ist hier universal einsetzbar, für jedes unerwünschte Verhalten. Sie hat es uns aber auch wirklich seh4 leicht gemacht.

    Wichtig ist dabei halt, Abbruch und Strafe zu trennen. Deshalb Training am Besten in Situationen, in denen man als Mensch das Signal auch neutral setzen kann. Ist mit Welpen deutlich leichter als mit Junghund, aber man kann es auch mit jungen und erwachsenen Hunden so trainieren.

    Ich kenn das hier, wenn das Pudeli sich in seine putzigen 5 Minuten reinsteigert und auf andere Spielaufforderungen (Tänzeln, Spiele oder Socken bringen, Imponiertragen …) nicht eingegangen wird. Dann stellt sie sich manchmal in Vorderkörpertiefstellung, guckt schelmisch/rotzig von unten hoch und fängt an zu bellen. So einmal in 6 Wochen.

    Sind wir konsequent genug, uns da das Grinsen zu verkneifen? Ääh - nö. Es ist einfach zu putzig :lol: Trotzdem tropft sie damit in der Regel ab und lässt es auch mit 3-4 Bellern bewenden. Wenn nicht, reicht eine hochgezogene Braue und der Satz „wer hat Dir den gerade ins Gehirn gesch… ?“ - dann hört sie auf. Das passt so für uns und deshalb sehe ich auch keine Notwendigkeit, das komplett zu unterbinden.

    Da kommt es glaube ich sehr auf den Typ Hund an. Hier sind Grenzen und Hausregeln im Großen und Ganzen gut gesteckt und akzeptiert, mit Diskussionsspielraum im Kleinen :smile: Meine Hunde brauchen aber auch kein schwarz/weiß.

    Ich würde an Eurer Stelle nicht nur auf diese Einzelsituation gucken, sondern darauf schauen, wie es generell ausschaut damit, dass der Hund von Euch gesteckte Grenzen gut akzeptiert. Und seine Aufregung auch gut herunterregulieren kann.

    Was ich eigentlich fragen wollte: völliges Verbieten führt nach eurer Erfahrung recht allgemein zu Desinteresse des Hundes an Wild?

    Ronja: Nein. Ronjas Jagdtrieb haben wir nur über Apportierarbeit in den Griff bekommen. Damit dafür dann aber 100%.

    Lilly: Ja. Zweimal verboten, nie mehr ein Thema. Mittlerweile zeigt sie nicht mal mehr in Ansatz Interesse, auch wenn Hase oder Reh direkt vor ihr hochgehen

    Momo: Ist jagdlich eh nicht so ambitioniert. Wir sind noch nicht im Stadium Desinteresse, aber im Stadium „kurzes Verbot reicht auch dann, wenn das Wild direkt vor ihrer Nase aufspringt.“ Bei Sicht guckt sie eh erstmal zu uns :smile: Bei Geruch versucht sie, wie beschrieben, Sicht zu erhaschen, ist dabei aber leicht regulierbar. Ich rechne damit, dass sich da auch über kurz oder lang Desinteresse einstellt.

    Ronja wäre nicht und Lilly würde nicht mitgehen, auch wenn ein anderer Hund voraus losgeht. Dafür würde ich bei Momo noch nicht die Hand ins Feuer legen, konnte ich aber mangels Gelegenheit auch noch nicht beobachten.

    Hier gabs für gestern und heute Reste eines Kürbis-Kartoffel-Zuccchinikuchens, den ich mir gemacht habe. Dazu habe ich vom Hot Pot von Montag Fleisch und Fisch abgezwackt von Manns Portion und die hälfte von meinem Räuchertofu. Mit Gurke, Sesam und Möhrenflakes angebraten. Die Damen waren zufrieden:

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    Aktualisierung:

    30. Lies ein Buch, das verfilmt wurde

    Robert Louis Stevenson: Entführt - Die Abenteuer des David Balfour

    Ein klassischer Abenteuerroman mit der Naivetät und empfindsamen Männerfreundschaft, mit der Abenteuerromane des 19. Jahrhunderts gerne ausgestattet sind :smile: War unterhaltsam trotz des altertümlichen Stils.

    34. Lies ein Buch, von dem dir abgeraten wurde oder das jemand im DF abgebrochen hat

    Leonie Swann: Garou

    Wie schon geschrieben: Nicht mein Genre. Aber ich fans es tatsächlich ganz gut lesbar, nicht so gruselig, wie den ersten Teil, den ich vor ein paar Jahren auch abgebrochen habe.

    43. Lies einen Kinder- oder Jugendbuch-Klassiker

    Pamela Travers: Mary Poppins Rückkehr

    Einfach liebenswert, auch der zweite Band.

    44. Lies ein Buch mit einer 1 als Prüfziffer am Ende der ISBN (in dem Fall bei der eBook-Ausgbe)

    Astrid Korten: Schatten des Todes

    Nachdem mich hier schon ein Kolumnenbüchlein über skurrile Aberglauben und ein Buch über rechte Medien und Verschwörungstheorien beschäftigt hat, bin ich auf der Suche nach einem Büchlein mit der ISBN 1 am Ende durch reinen Zufall auf diesen Krimi einer mir bisher nicht bekannten Autorin gestoßen. Er spielt im Berlin der 30er Jahre an einem Filmset von Fritz Lang und nimmt - ohne dass ich das beim Ausleihen gewusst hätte - einen großzügigen Schwenker in rechte Esoterik und Verschwörungstheorien der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts. Wer weiß, was dahinter nun steckt :lol:

    Nicht wirklich glaubwürdig, aber solide Unterhaltung.

    Bei der innerhündischen Kommunikation spielt ja nicht nur die Körpersprache ein Rolle, sondern auch die Pheromone. In einem Umfang, den wir uns als im Vergleich zum Hund sehr nasenbehinderte Spezies vermutlich nicht mal im Ansatz vorstellen können. Was wir da sehen, ist überhaupt nur die Spitze des Eisbergs. Auf dieser Basis beurteilen zu wollen, dass Verständigung merkbar schlechter gegenüber einem spekulativem Früher der Hunde untereinander geworden sein soll, ist eh schon fraglich. Diese nicht bewiesene Theorie dann noch damit zu erklären, dass unterschiedliche körperliche Merkmale eine Rolle spielen, ist Spekulation im luftleeren Raum.