Beiträge von Phonhaus

    Also, fast jegliche andere Form gezielter Tierproduktion und Haltung in Deutschland ist übler als die von Hunden. Und nicht weniger egoistisch. Ist Part dessen, was wir sind.

    Es gibt keine „Die Lösung“. Es gibt verschiedene Möglichkeiten und welche wir als Gesellschaft wählen, hängt davon ab, welche ideologische Bedeutung wir Hunden beimessen und welche Kapazität zum Verdrängen unangenehmer Fakten wir aufbringen. Welchen Wert wir Sicherheit und welchen Wert wir freiheitlichen Entscheidungen beimessen. Und was Hundeschutz jedem Einzelnen von uns wert ist.

    Da wird sich schlecht eine Einigkeit herstellen lassen. Deshalb wirds vermutlich weiterhin eine Sache Weniger bleiben, sich um die unpassenden Kandidaten zu kümmern. Die das so gut tun, wie sie halt können und nach den Idealen, die sie halt haben. Die (im Fall von Vereinen) theoretisch auch nach Prüfung die Möglichkeit zur Tötung haben. Ob sie die nutzen, ist ihr Entscheidungsbereich.

    Wie schon vorher geschrieben: Die Frage dabei ist, was Du willst.

    Ich hab das durch mit Engagement als Gassigänger im Tierschutz und langjähriger privater Betreuung eines Hunds, um den sich seitens der Besitzer nicht bekümmert wurde. Ohne Übernahme. Ich bereue das nicht, aber würde es auch nicht nochmal machen. Erstens musste ich mich da mit Menschen arrangieren, die ich lieber wirklich gerne gemieden hätte. Inkl. teils intensiven Kümmerns auch um einen Menschen dieser Familie. Zweitens habe ich einiges Geld für Sachen aufgewandt, die die Halter nicht für nötig befunden haben. Drittens war es am Ende des Tags - und ihrer Tage - auch emotional schwierig zu verpacken. Viertens hatte ich damit einen gewissen Ruf und mehr als einmal Anfragen für Ähnliches bzw. Menschen, die mich ungebeten darauf aufmerksam gemacht haben, wo bei Anderen ähnlicher Bedarf bestünde :ugly:. Mit ziemlich ausgeprägter Erwartungshaltung.

    Ich bin kein sozialkompatibler Mensch. Helfen käme für mich weiterhin in Frage, aber nur, wenn das Tier dann auch in meine Verantwortung geht. Komplett mit Allem - und das muss ich wollen. Das Konzept „Nur auf Zeit bzw. nur zum Geradebiegen des Nötigen funktioniert für mich nicht. Und, mal ganz platt gesagt: Goldzunge für unerfreuliche Mitmenschen, um fürs Tier das Beste herauszuholen, funktioniert für mich auch nicht mehr, dafür bin ich zu alt und muss zu sehr mit meinen emotionalen Kapazitäten haushalten.

    Du musst Dich auf öffentlichem Grund an das halten, was die Satzung der Gemeinde und das jeweilige Landeswald- oder Landesjagdgesetz vorgeben. Und solltest auch wissen, in welcher Gemarkung Du Dich gerade befindest, angrenzende Gemeinden können andere Regelungen haben.

    Hier haben die örtlichen Jagdpächter vor vielen Jahren auch mal solche Schilder aufgestellt. Nicht so höflich formuliert :smile: Wenns die Rechtslage nicht hergibt, ist das einfach eine höfliche Bitte.

    Hmh. Ich gab den Vortrag nicht gehört. Aber faktisch ist die Novellierung des TSchG erstmal über die aktuelle politische Situation gestolpert. Aus meiner Sicht kein Anlass zur Freude.

    Hier gab es heute die vegane Lasagne, SanSu

    Also, Lieblingsrezept für Leute, die mit Käse Überbackenes mögen, wirds nicht. Ich fand sie nichtsdestotrotz gut. Aber ich bin auch mit zunehmendem Alter nicht mehr so der Fan von mit Käse Überbackenem. Mir passts, und ich will zwar nicht komplett auf vegane Ernährung gehen, aber meinen Milchprodukte- und Eikonsum doch deutlich reduzieren.

    Reismilch habe ich für Tee und Kaffee entdeckt (Hafer- oder Sojamilch finde ich dafür bäh). Und man kann mit dem Nussmus gut überbacken.

    Für die Bechamel habe ich Zwiebel und Knobi angebraten, das Nussmus, etwas Wasser, Hefeflocken, Zitrone und Kresse dazu. Für die Bolognese gabs veganes Hack von der Rügenwalder Mühle, gehackte Dosentomaten, Grillgemüse (Paprika, Fenchel, Zucchini, Aubergine), Azafran italienische Gewürzmischung und Arrabiata-Gewürz. Zu Beidem Kräutersalz aus der Mühle.

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    Ich kenne weder den einen noch den anderen Trainer.

    Persönlich bin ich kein Freund von Programmen, bei denen es Hundefutter ausschließlich gegen Leistung gibt. Erziehung über Belohnung: Ja, sicher. Und natürlich muss die dann auch vom Futter abgezogen werden.

    Aber eine „leistungsunabhängige“ Sicherung der Grundbedürfnisse gibt Vertrauen und Sicherheit. Und Ruhe. Mit „Futter nur gegen Leistung“ hältst Fu den Hund ja in kontinuierlicher Anspannung und Erwartungshaltung. Fällt Dir möglicherweise schneller und gründlicher auf die Füße als ein unsauberes „Sitz“.

    Was erwartest Du von Erziehung, was soll der Hund können und leisten?

    Und gerade als Körperteil und sogar Kopf... einfach sehr morbide.

    Kann nachvollziehen was du meinst, tatsächlich fände ich "Schwarzenkopf" als Bezeichnung viel schlimmer, weil ich das mit realen Menschen assoziieren würde, Mohr ist halt für mich eher ein "Kunstwort". Aber glaub wenn man aus einer Region stammt in der man Bubespitzle isst, sieht man das nicht so eng |)

    Die Krux beim „Mohrenkopf“ und noch viel stärker ausgeprägt auch beim „Sarottimohr“ - falls sich noch jemand daran erinnert, da konnte man es bildlich schön sehen - ist halt ein sehr wohl zutiefst herabwürdigender Hintergrund. Nämlich der sogenannte „Kammermohr.“ Verschleppte Menschen, die bewusst prächtig und exotisch ausstaffiert wurden und mächtigen und gernemächtigen Menschen als lebende Statussymbole und laufende Kunstobjekte gedient haben. Auch aus Freude am Gedanken an bunte, prächtige, exotische, abenteuerliche Länder (die gleichzeitig in der Realität ausgeblutet wurden). Auch diese Assoziation ist nicht unschuldig.

    Schwabbelbacke

    Das Problem liegt nicht in dem, was Du gesagt hast. Sondern in dem Kontext, der das, was Du gesagt hast, zum Problem macht. Das wirst Du nicht 100% vermeiden können. Erst, wenn der Kontext ein Anderer ist.

    Wichtig in solchen Augenblicken ist, das erlebte Moment der Scham nicht gegen sich oder den anderen Beteiligten zu wenden (was rein menschlich die ersten zwei ganz normalen Impulse sind), sondern gegen die Umstände, die diese Scham erzeugen und begründen. Die Frage: „Was hätte ich denn sagen sollen?“ trifft nicht den Kern. Den träfe eher die Frage: „Was ist das für ein Scheisskontext, in dem eine nett gemeinte Frage mit Grund als versteckter Angriff missverstanden wird.“

    Edit:

    Aber dazu noch ergänzt, weil ich es einen spannenden Einblick in das Thema Sprache und deren Entwicklung finde: „N-Wort“ in dieser Schreibweise kenne ich definitiv nur als Vermeidung des herabsetzend gebrauchten Worts „Nigger“, das wurde so zu meiner Zeit als Jugendliche und junge Erwachsene genutzt. „Neger“ hat man vermieden, wenn man sich damit beschäftigt hat, aber es wurde nicht in dem Maß als problematisch angesehen, dass man es als das „N-Wort“ bezeichnet hätte.