Beiträge von Phonhaus

    Wir sind heute kurzfristig einen neuen Router kaufen gefahren und haben bei Burger King zu Mittag gegessen, da das eigentlich geplante chinesische Restaurant keine Hunde mehr erlaubt. Zum frühen Abendessen jetzt gibts Hefezopf und Obst :smile:

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    Mir ist das an sich völlig wurscht, Hauptsache funktional und es gefällt mir. Momos rotes Glitzhalsband habe ich nur gekauft, weil ein Kumpel, der öfter mit uns spazierengeht, sich über die Rassewahl „Pudel“ mokiert und gefragt hat, ob es dann auch Kristallsteinchen um den Hals gibt. Ja - Halsband gekauft nur um des einmligen blöden Guckens willen :smile: Da es passt und gut hält, hat sie seitdem ein rotes Halsband mit Swarovskis.

    Ich gebe i. d R. keine ungefragten Tipps. Wenn ich den Eindruck habe, dass dem Hund gerade grundlos Schmerzen bereitet werden, dann sag ich durchaus etwas. In der Regel bleibe ich dabei höflich. Ich reagiere im umgekehrten Fall übrigens meistens auch erstmal höflich, wenn mir jemand (höflich) was sagt, was ich aus seiner Sicht falsch mache. Im besten Fall kann ich was Wertvolles lernen. Im schlimmsten Fall hab ich ein paar Minuten Zeit verschwendet. Ergo: Potenzieller Gewinn übersteigt potenziellen Verlust. So lange jemand nicht gleich unfreundlich ist, sehe ich für mich da keinen Grund, pissig zu reagieren. Das käme dann, wwnn jemand aus meiner Sicht ungerechtfertigt nachsetzen würde.

    Aber ich rechne auch damit, dass ich eine negative Rückmeldung bekomme, wenn ich was anspreche, bzw. der Andere keinen Bock auf die Tipps hat. Darf er dann auch äußern, klar. So lange das, was er tut, nicht rechtswidrig ist, darf er das.

    Geäußert ais einer Umgebung heraus, in der ich echt wenig Begegnungen und Gespräche mit Menschen habe, ich rede hier von einer Handvoll in Jahren. Wäre das anders, würde ich es möglicherweise auch anders sehen/empfinden.

    aruaL

    Eine für jede Person und alle Situationen passende Vorgehensweise gibts eh nicht. Ich würde an Deiner Stelle jetzt einfach einen Haken drunter machen. Es ist nicht verboten, irgendwen anzusprechen. Es ist auch nicht verboten, gereizt auf Ansprache zu reagieren. Du hast was versucht, Dein Gegenüber hatte keinen Bock. Musst Du akzeptieren. Bzw. wenns Dir weiter auffällt und tierschutzwidrig wird, kannst Du überlegen, ob Du Anzeige erstattest.

    Ui, der sieht lecker aus. Hast Du da mal das Rezept, bitte?

    Ich hab dieses hier genommen.

    Chefkoch: Hefezopf mit Quarkfüllung

    Abgewandelt damit, dass ich den Hefeteig hochgerechnet habe auf 600 g., einen ganzen Würfel Hefe und 250 g. Quark genommen und den mit 2 statt 1 Eigelb und etwas Vanillepuddingpulver verrührt habe.

    Die Zubereitung war aber ein Alptraum: Klebrig, Füllung ist ausgelaufen und er ist eher gerollt als geflochten. Habe ziemlich geflucht. Würde beim nächsten Mal den Hefeteig etwas fester machen und nur ein Eigelb nehmen.

    Muss dazu sagen, dass ich mild ausgeprägte, aber vorhandene Kontaminationsamgst habe und die Zubereitung von was, das klebt und suppt, eine gute Herausforderung für mich ist. Vielleicht ist es für Dich gar kein Problem :smile: .

    Mein Ansatz (nach Ronja) wäre, mir zu überlegen, wie ich spannender, wichtiger oder verständlicher für den Hund werden kann :smile: Signalaufbau ist gut und schön und hilfreich, wenn er gut funktioniert. Aber es ist halt Pflichtprogramm. Und Pflicht kann nicht so gut gegen Spannendes im Außen anstinken wie Kür. Also wie etwas, was der Hund macht, weil er es sehr gerne macht.

    Ist ein wenig schwierig übers Internet, man kann ja nur aus dem schlussfolgern, was Du schreibst. Und da kann ich völlig daneben liegen. Aus meiner eigenen Erfahrung: Ich hatte längere Zeit das Problem, dass ich Trainingspläne befolgt habe, ohne dass ich das angestrebte Ziel wirklich hätte erreichen wollen bzw. wirklich verinnerlicht hatte, wofür es gut sein soll. Beim Kommando „Fuß“ hat das dazu geführt, dass ich meinem Hund körpersprachlich Signale gegeben haben, die dem genau widersprochen haben, was ich verbal als antrainiertes Verhalten abgefragt habe. Mit dem logischen Ergebnis, dass der Hund erstmal die Kooperation eingestellt und mir mitgeteilt hat: „Alte, es hackt wohl, mach Dir erstmal selbst klar, was Du überhaupt willst.“ Ronja konnte das echt gut :lol:

    Ich musste also erstmal in mich gehen und mir klar werden, was ich überhaupt von meinem Hund möchte. Unabhängig davon, was der Trainer meinte, dass wichtig sei. Und hab entdeckt, dass ich enges Fuß schlicht nicht ausstehen kann. Mein Körper hat also „weg da“ signalisiert, während mein Mund „Fuß“ gesagt hat. Hat Hund lange vor mir gemerkt.

    Für mich hört sich das, was Du schreibst, wirklich sehr nach „Pflicht exerzieren“ an. Und zwar auf allen Seiten. Warum willst Du, dass Dein Hund Dich anguckt, wenn er sitzt? Ist das für Dich wichtig oder trainierst Du es trocken, weil es eine Trainingsaufgabe ist, die Du mitbekommen hast? Machst Du das strikt nach Trainernleitung, oder gehst Du da individuell auf Deinen Hund ein? Wann und in welchen Situationen schaut Dein Hund Dich an, ohne dass Du ihm das antrainierte Aufmerksamkeitssignal gibst? Kannst Du das forcieren? Wie reagierst Du, wenn Dein Signal nicht befolgt wird?

    ennjott

    Es ist halt auch schwer, den Finger draufzulegen, woran genau es hängt. Du gehst hier speziell auf das Sitz ein, da farge ich mich was.

    Wenn ich die Aufmerksamkeit von einem meiner Hunde will und krieg sie nicht - also jetzt nur von meinen Zwei gesprochen - dann kann das i. d R. zwei Gründe haben.

    1. Der Hund reagiert meidig auf die Kontaktaufnahme. Das passiert bei der Pudeline hier nicht, aber bei der ängstlichen älteren Hündin kann das vorkommen. Dann weiß ich, dass ich irgendwo zu viel pushe oder zu viel Druck mache - oder ihre Synapsen überlastet sind. Das Meiden sieht aber anders aus als einfache Nichtbeachtung, da merke ich schon einen Unterschied.

    2. Der Hund blendet mich aus, weil mein Anliegen störendes Hintergrundrauschen ist. Bzw. hat gerade schlicht keinen Bock auf die Kontaktaufnahme. Viel Spannenderes außenrum als ich, Hormone rauschen und das Hirn ist von von Seifenbläschen und will gar nicht auf irgendwelche drögen Pflichtabfragen reagieren.

    Wenn Du schreibst, dass Deine Hündin im „Sitz“ ist - da steht sie ja unter Kommando - und um sich rumguckt, dann bist Du ja nicht völlig ausgeblendet. Kann es sein, dass Du Deine Hündin öfter ins Sitz bringst, wenn Du Mensch, Hund, Katze, Maus, Reh, Hase … am Horizont siehst und sie damit dämpfen möchtest? Also dass sie gelernt hat, dass ein „Sitz“ bedeutet, dass gleich was Spannendes akzeptiert und sie dann halt konzentriert glotzt, um es nicht zu verpassen? Das z. B. haben meine Hunde auch ganz schnell gelernt :smile: