Bio Chicken Nuggets
Fenchel
Möhre
Gurke
Zucchini
Bio Chicken Nuggets
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Gurke
Zucchini
@Newbie2024
Das ist das Problem mit graduellen Fragen
Es gibt kein sofort einsichtiges und konsensfähiges „ab wann.“ Genau dieses Problem haben der Gesetzgeber und die Exekutive übrigens ja auch, die denken sich nicht bewusst oder absichtlich Gesetze oder Verordnungen so aus, dass viele sie blöd finden.
Man kann jedes Argument hinterfragen. Und ja, das ist wichtig. Auf jeden Fall. Aber halt auch der kritische Blick (sowohl für die Argumente als auch fürs Hinterfragen), ob man sie gerade dazu nutzt, etwas ein wenig besser verstehen oder greifen zu können. Oder dafür, um eine bestimmte Frage vom Tisch zu wischen bzw. für sich selbst als irrelevant zu definieren. Wa einfach menschlich ist. Ich hab auf die Vibrissendiskussion anfangs genau damit reagiert. Aber es hilft ja nix, die Frage ist damit nicht weg.
Und es ist auch eine legitime Frage, ob es Ziel sei. Kann, dass der Gesetzgeber Gesetze zum Tierschutz strickt mit der Grundannahme, dass Menschen verantwortungsbewusst und vernünftig mit dem rechtlich/kulturell gestattetem Privileg umgeht, ein Lebewesen als Eigentum zu haben, oder ob er es nicht tut (OT, aber es flackert hier ja auch immer wieder mal auf: Ebenso legitim finde ich es aber - scheinbar im Gegensatz zu vielen Anderen - auch zu hinterfragen, ob dieses rechtlich/kulturelle Gedankengang noch zeitgemäß ist
).
Aber müsste ich eine Mehrheitsmeinung aus den Diskussionen hier im Thread ziehen, dann geht der eher dahin, dass der Gesetzesgeber eher strenger sein und nicht auf individuelle Vernunft setzen sollte. Und dann ist man auf dem Weg der graduellen Fragen, zu der dann auch zählt, ob eine Eigenschaft ein Nachteil in den hiesig vorherrschenden Lebensumständen ist. Und ab wann ein „zu viel“ ein „zu viel“ ist.
Die Diskussion auf einer ganzen Reihe der vergangenen Seiten hat aufgegriffen, welche Aspekte für die Zucht eines körperlich gut funktionalen Hunds berücksichtigt werden oder können. Ja, das ist etwas Anderes, als sich seitenlang über bestimmte Rassen oder irgendwelche Social Media Accounts mit besonders bemitleidenswerten Vertretern aufzuregen.
Aber als Verwässerung der Debatte kann ich das nicht empfinden. Im Gegenteil, für mich ziehe ich da mehr Nutzen draus als aus dem 1111. Resümee, wie furchtbar das ist, was einer da macht, aber dass es ja eh völlig vergeblich ist, da was zu sagen, weil das ja eh geblockt, lächerlich gemacht, ausgeblendet, als Hate bezeichnet … wird und nur eine Gesetzesänderung was bringen kann. Um dann verärgert zu sein, wenn das, was eine geplante rechtliche Änderung bringt, nicht das ist, was man sich vorgestellt hat.
Wir sind in der praktischen Umsetzung und im eigenen Handeln noch weit, weit, weit hinter dem zurück, was schon die rechtliche Definition für Tierschutz vorsieht. Ganz zu schweigen vom theoretischen moralischen Konsens (soweit es den überhaupt gibt). Die Frage ist, wie lange wir uns das noch leisten können und wollen. Gut, für meine noch verbleibende Lebenszeit hab ich die Hoffnung auf einen fundamentalen Wandel da eh schon aufgegeben, aber die Frage bleibt trotzdem wichtig.
Will man sich damit begnügen, nur die allerschlimmsten Auswirkungen vielleicht irgendwann in so zwanzig Jahren rechtlich unterbinden zu können? Das als Fazit aus einer Qualzuchtdebatte wäre mir persönlich zu wenig. Zumal dann auch kommen zu sehen ist, dass dann vielleicht das Thema Brachyzephalie nicht mehr vordringlich ist, aber dafür andere Themen. Will man das vermeiden, dann muss man vielmehr die Erkenntnisse, die man aus der Diskussion von Qualzuchtmerkmalen gewonnen hat, für einen kritischen Blick auf alle Rassen nutzen.
Natürlich ist das schwierig, weil die Definitionen von Qual und Akzeptabilität individuell und volatil sind. Eune allgemeinverbindliche moralische Referenzgröße gibt es da nicht, die gabs auch nicht, als Nietzsche Gott noch nicht für tot erklärt hat.
Gerade darin liegt aber auch die Gefahr einer Argumentation wie „mit etwas sorgfältiger Pflege ist das kein Nachteil“. Diese Argumentation hat die gleiche Struktur - auch wenn der Grad natürlich sehr unterschiedlich ist - wie das Beispiel, das Bonadea mit den Hautfalten gebracht hat, das Beispiel, das CoCo mit dem sorgfältigen Muskelaufbau gebracht hat bis hin zu dem Extremfall und dem Beispiel, mit dem Besitzer von an BOAS leidenden Hunden hier öfter mal zitiert wurden, dass man im Zweifelsfall auch operieren könne. Wichtig: Ich will damit nicht sagen, dass die Einschränkungen und der Grad an Leid gleich sind. Nur die Struktur des Arguments. Und das sollte man sich bewusst machen, wenn man nicht selbst in die Falle der Schönrednerei tappen möchte.
keine Schlappohren
die Qual bei normalen Schlappohren muss mir aber bitte mal wer erklären
Bei Momo sind die Schlappohren in Kombi mit dem Fell tatsächlich einer der Punkte, mit denen ich nicht so glücklich bin. Die Fellpflege ist eh ein Thema für sich, aber auch den Ohren muss ich viel mehr Aufmerksamkeit widmen als bei früheren Hunden oder Lilly mit ihren spillerigen „in alle Himmelsrichtungen“-Ohren. Und unsere Tierärztin kommentierte sie bei der letzten Impfung mit: „Wie schön - mal ein Pudel ohne Ohrprobleme.“
Nein, ich würde es nicht als Qualzuchtmerkmal werten. Aber durchaus als Nachteil. Und ich finde auch durchaus, dass man darüber offen reden sollte.
Und noch Einer
Ich hab mich köstlich amüsiert. Obwohl das Lachen öfter mal steckenbleibt. Und dann gegoogelt. Und festgestellt, dass die Satire sich echt anstrengen muss, mit der Wirklichkeit Schritt zu halten.
Aber der Song ist trotzdem gut. Auch wenns Country ist:
Spätes Frühstück/Mittagessen/Teebeilage aus Frankfurt mitgebracht.
Zu Abend gabs für mich dann schwarze Röhrennudeln mit Aubergine-Oliven-Zucchini-Tomaten-Knobi-Peperoni-Frischkäsesauce.
Eine Bekannte aus der Hundeschule ist im netz auf eine Welpen-Bestellseite gestoßen. Ich bin entsetzt und möchte das gerne melden. Kann mir bitte jemand helfen? Möchte die Seite ungern posten wegen Weiterverbreitung. Nur soviel - Welpen aus über 30 Ländern können per Klick geshoppt werden 😭
Ich möchte Dir an dieser Stelle auch ganz öffentlich nochmal danke fürs Kümmern sagen
. Seitens des Vet-Amts meines Kreises habe ich die Rückmeldung, dass das Anliegen der zuständigen Aufsichtsbehörde vorgelegt wird, Beschwerde bei der Verbraucherzentrale wegen Verstoß gegen die Impressumspflicht ist auch raus.
Hier gabs Vollkornpizza für zwei Tage. Für den Mann mit Zucchini, ein Teil mit Knobikrabben und ein Teil mit Salami. Für kich ein Teil mit Tomaten und Basilikum und ein Teil weiß, mit Grillgemüse (letzte Reste) und Schafskäsesalat.
Ich mags
Obwohl Country eigentlich gar nicht meins ist: