Ich hab jetzt mal Deine andere Beiträge überflogen, aus den letzten 8 Monaten. Zzsammengefasst kam Folgendes vor:
- Stress beim Alleinbleiben
- Aggression gegenüber anderen Hunden ohne Leine
- Stress verursacht durch Deinen Partner
- Stress /Reizoffenheit bis hin zum Verweilen im eigenen Film draußen
- Stress in ungewohnten Situationen
- Frage nach Thundershirt
- Einflussnahme über Ernährung
- Verschiedene Trainingsansätze, Unzufriedenheit mit Trainern bzw. Trainingsansätten
Der Hund ist nach Deiner Angabe ein Kelpie/Hütehundmischling. An einer Stelle hast Du geschrieben, dass sie drinnen überwiegend entspannt ist und die „Probleme“ eher draußen auftreten. Aber aus drn Beiträgen lassen sich auch Thrmen Innen erkennen. Passt die Zusammenfassung soweit?
Von der Gabe von Gabapentin habe ich zuerst im Februar gelesen, gibts Du es seitdem durchgängig?
Ich hab kein klares Bild von Deinem Hund. Aber do von außen gelesen: Ich wäre mit meiner deprivierten Angsthündin aus dem Auslandstierschutz auch in den ersten 8 Monaten nach Einzug (in denen sie dir ersten Tage nur zitternd in einer Ecke gesessen und freiwillig nichts gemacht hat) nicht auf diese Summe gekommen. Hätte den Hund aber auch in keiner Situation als grundlegend entspannt beschrieben. Mir fällt es echt schwer, mir da ein Bild zu machen.
Sollte der Hund aber so dauerhaft Stress haben, dass sein Cortisolspiegel erhöht ist, dann ist nicht zu erwarten, dass man nur bei einer Gabe von L-Tryptophan über Leckerchen schon beim ersten Tag so deutlich beobachtbare positive Verhaltensänderungen sieht, dass man die Höhe der Dosis einschätzen könnte und nach einer Woche bereits sicher einen paradoxen Effekt annehmen könnte. Es ist nicht auszuschließen, aber wie gesagt halte ich da andere Einflussfaktoren für wahrscheinlicher.
Ganz unabhängig davon greifst Du mit Gabapentin ja schon in den Serotoninspiegel ein. Ich würde an Deiner Stelle hier tatsächlich nichts tun, sei es über eine spezielle Diät oder eben über NEM, ohne das tierärztlich abzuklären. Und bei dem, was Du geschildert hast, tatsächlich bei einem Tierarzt mit Schwerpunkt Verhalten. Das zieht sich jetzt ja schon und hat so unterschiedliche Facetten.