In der Theorie - als „Achtgeber“ für ggf. spätere Hunde.
Aktuell habe ich Mischlinge. Auch mit „Baustellen“.
In der Theorie - als „Achtgeber“ für ggf. spätere Hunde.
Aktuell habe ich Mischlinge. Auch mit „Baustellen“.
Ich habe keine Ahnung.
Aber ich frage mich schon seit Jahren, wieso meine verstorbene Grantlerkatze Nacktschnecken mochte. Es war wohl die Marinade.
Ich fände es toll - könnte man mit dem Zauberstab schwenken und sie wären da. Aber für meine Traumrasse habe ich diese Hoffnung begraben
Weil ich mir nicht wünschen kann, was auf dem Weg dahin passieren müsste.
Herzlichen Glückwunsch - und ich findes es toll, dass Du scheinbar von Einigen hier überrascht wurdest ![]()
Nun ja. Es gibt tatsächlich nun auch Hunderassen, die auf generelle Verträglichkeit und kindlich bleibendes Verhalten selektiert sind - und das erfüllt genauso ein menschliches Bedürfnis wie ein Gebrauchshund. Das jetzt so krass abzuwatschen muss mMn auch nicht sein.
Und ja - ich hab Hunde, die auch mal mit anderen spielen wenns passt und halt ihrer Wege gehen wenns nicht passt. Und Beides auch signalisieren. Und tatsächlich gibts auch Kontakte, die erstmal unter „bäh“ laufen, aus denen sich dann aber trotzdem eine Kumpelschaft entwickelt.
Ok, habe mich jetzt durch den Artikel gearbeitet. Da gehts ja eher um Kommunikationstheorie - und er hat einen ganz, ganz bösen Patzer:
Es muss natürlich „Basil Fawlty“ heißen. Scherz natürlich, ich konnte nur gerade nicht widerstehen (aber trotzdem - brummel - mit die beste Folge von Fawlty Towers und wird falsch zitiert
).
Er ist wirklich gut geschrieben und ich verstehe, was Du sagen willst. Und ja, ich kenne den Unterschied zwischen Fakten und Wertung. Für mich ist Wertung halt legitim, wenn man sie als seine eigene erkennt und unterstreicht.
Speziell bei diesem Thema sehe ich auch das Problem, dass Fakten gegen Verdrängung meistens, aber nicht immer erst dann ankommen, wenn Jemand bereit ist, sich mit dem Verdrängten auseinander zu setzen. Und dafür brauchts - auch meistens, aber nicht immer - Leidensdruck. Womit ich jetzt weiß Gott nicht sagen will, dass der Job von irgend Jemandem sein soll, dem Betreffenden persönlich Leid zu verursachen. Wie gesagt, das liegt mir fern.
Aber ein Klima gesellschaftlicher Nichtakzeptanz von Leid verursachender Zucht fände ich - ganz persönlich gewertet - gar nicht schlecht
Und - ja - das ist demjenigen gegenüber, dessen Faible davon betroffen wäre, nicht nett. Aus der Nummer komme ich nicht raus.
OT, also so ziemlich.
Spoiler anzeigen
Nämlich die Frage, warum Menschen trotz guter Argumente, wissenschaftlicher Artikel etc. sich von einem bestimmten Typ Hund so angezogen fühlen, dass sie diese Argumente negieren, nicht wahrhaben oder bestimmen, dass sie auf speziell sie nicht zutreffen. Das betrifft ja nicht nur das Thema Qualzucht. Aktuell kann man es wunderbar an allen Fronten der Coronadiskussion sehen.Guck mal hier: https://illis.se/en/wtf/ Das ist ein - für mich persönlich sehr guter -Artikel in dem es um ein ähnliches Problem geht. Hier geht es nicht um Qualzuchten, sondern um "wie trainiere ich?" was ja genau so emotional ist. Und da erklärt sie finde ich schön aus verhaltensbiologischer Sicht, welche Argumentationsstrategie in ihren Augen Sinn macht, um jemanden bei so einem emotionalen Thema zu erreichen. Und warum sich manche Menschen von wissenschaftlichen Argumenten da nicht angesprochen fühlen. Vielleicht interessiert es Dich ja :)
Antwort
Immer und danke. Gerade zum Thema kenne ich schon sehr viel, aber ich gucke es mir nach dem Einkauf gerne an, muss gleich los. Den Artikel, den corrier verlinkt hat, habe ich schon gelesen, gucke ich auch mal rein.
Das Problem sind ja nicht die Theorien. Das Problem entsteht dann, wenn man jemandem sagen möchte: „Guck mal, das bist Du. Von Dir ist da gerade die Rede.“
Geht mir mit meinen eigenen blinden Flecken ja auch nicht anders, ich höre das auch nicht gerne. Aber ich hoffe, ich höre wenigstens
Und komm übe4 die erste Abwehr hinweg.
Es ist hier langsam OT - aber ich finde es gerade sehr interessant. Nämlich die Frage, warum Menschen trotz guter Argumente, wissenschaftlicher Artikel etc. sich von einem bestimmten Typ Hund so angezogen fühlen, dass sie diese Argumente negieren, nicht wahrhaben oder bestimmen, dass sie auf speziell sie nicht zutreffen. Das betrifft ja nicht nur das Thema Qualzucht. Aktuell kann man es wunderbar an allen Fronten der Coronadiskussion sehen.
Und das sind psychologische Mechanismen, auch das ist wissenschaftlich nachweisbar (es sei denn, man gehört zu denen, der der Psychologie die Wissenschaftlichkeit grundsätzlich absprechen). Nur leider - und das macht vielleicht ein Stück weit die Hilflosigkeit der anderen Seite aus: Das kann man einem „Betroffenen“ nicht nahebringen, ohne übergriffig zu wirken. Denn kaum etwas ist kränkender, als wenn Dir jemand sagt: „Ich weiß gerade besser was bei Dir vorgeht als Du selbst“ (nicht umsonst hat Freud die Wirkungsweise des Unbewußten als eine der großen narzisstischen Kränkungen bezeichnet).
Ich verstehe das Unbehagen. Ist die Lösung, nichts mehr zu sagen? Ich weiss es nicht, aber für mich sehe ich das nicht so. Nicht bei einem Thema, das mich emotional berührt und so lange jemand in die Diskussion einsteigt. Wer mir sagt, dass ich auch so einen Hund hätte, wäre es mein Geschmack (ich betrachte mich mal in „alle“ enthalten), der wird eine Antwort bekommen.
Ich kann mich bemühen, die nochmal anders zu formulieren, aber sie wird dadurch trotzdem nicht angenehm.
Danke, dann kann ich das besser nachvollziehen. Für mich mache ich diesen Unterschied, ob von einer Handlung die Rede ist oder der Person, aber ich verstehe jetzt, was Du meinst.
Jetzt wirklich aus Interesse nachgefragt: Was genau an den Äußerungen von heute siehst Du als „Beleidigung“? Ich hab noch mal geguckt. Ja, gerne hören würde ich es als Angesprochene nicht, aber beleidigt sähe ich mich auch nicht. Aber da gibts ja natürluch unterschiedluche Empfindungen.