Beiträge von Phonhaus

    Ich würde mir viele Rassen zutrauen, aber auf bestimmte Typen habe ich für meinen Alltag keine Lust und würde mir daher auch nicht gezielt eine dafür disponierte Rasse zulegen. Würde ein Second Hand Hund hier anständig Wach- und Schutzverhalten oder massive Kopfstärke mit der Bereitschaft, sich nach vorne durchzusetzen auspacken, müsste ich mich schon sehr umstellen. Ginge vermutlich, fände ich aber erstmal stressig.


    Und ich würde mir keinen Hund einer Arbeitsrasse zulegen, ohne die genau entsprechende Arbeit mit ihm auszuüben. Ist eine Wertung von mir. Ich mache es niemandem zum Vorwurf, der es anders handhabt, aber ich für mich will das nicht.

    Unsere Pizza - die im Vergleich zu den Kunstwerken von Tesi.S. echt bäurisch aussieht :hust:


    Pizza ist bei uns oft nach dem Motto gemacht: Wir machen einen deftigen eig (halb weißes Mehl, halb Vollkornbrotbackmischung) und legen drauf, was weg muss. Die Sauce bestand also aus frischen Tomaten mit Basilikum und der Salsa von gestern. Für meinen Mann kam noch das restliche Bohnenmus von gestern, Champignons, Salami und Peperoniwurst drauf, für mich Spargel von vorgestern, Guacamole von gestern und Krabben. Dazu viel Käse inkl. etwas älterer Cheddarscheiben.

    War, auch wenn mans nicht glaubt, echt lecker. Wir essen morgen noch davon.


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    Mein Hund ist auch so. Man muss auf jeden Fall Aufmerksamkeit ubd Zeit investieren, dass sich das bessert.

    Ich weiß nicht, wie es bei deinem Hund ist, aber meiner trinkt erstmal bei Stress enorm viel bevor es dann zum pinkeln kommt. Wenn ich also weiß, dass mein Hund gerade Stress hat, regulieren ich seine Trinkmenge auf so viel, wie er wirklich nur braucht.

    Ansonsten trainieren wir Ruhe. In Situationen wo er Stress hat, muss er auf seinem Platz liegen und bekommt ein Kauteil.

    Hmh, da bin ich skeptisch: Trinken hilft bei Stress, den Hormonhaushalt zu regulieren. Und es hilft auch bei einem nervösen Magen. So lange der Hund nicht übermäßige Mengen trinkt, würde ich auf keinen Fall das Wasser rationieren und lieber öfter wischen. Zumal „Ressourcenknappheit“ auch wieder Stress erzeugen kann.


    Bei einem 10jährigen Hund, der seit zwei Jahren bei Euch ist, wird sich mit weiterer Gewöhnung möglicherweise auch nicht mehr so viel bewegen, er ist jetzt ja nicht mehr unbedingt in einer Umbruchphase oder so. Da fiele mir auch nicht mehr so viel ein, außer Stressoren zu vermeiden und beim Tierarzt abklären, ob man was zur Blasenunterstützung geben kann.


    Sambo71 : Du hast doch Erfahrung mit Inkontinenz bei Hunden, wenn ich mich recht erinnere?

    hasilein75 ??

    Schade, wenn solche Themen in unschöne Richtungen gehen. Ich finde es hochinteressant und auch wichtig. Hier sehe ich tatsächlich auch einfach ein Versäumnis vom Staat, wäre das früher angegangen und in systematische Richtungen gebracht worden, dann hätten wir heute nicht den Wildwuchs an nicht staatlich anerkannter Ausbildung, verschiedenen Methoden, unklaren Voraussetzungen etc., der jetzt natürlich eine entsprechende Rechtsverordnung und Zulassung deutlich erschwert.

    Erkennst Du es schon im Ansatz, wann Oskar meidig reagiert? Also schon in den Anfängen den Blick abwendet, leicht den Mund verzieht als würde er gleich schmatzen oder züngeln, körpersprachlich leicht „zur Seite rückt“, erste Anzeichen von „Stressgesicht“ da sind? So lange das in der Alltagsinteraktion zwischen Euch oft da ist, würde ich erstmal gewohnte Routinen fahren, bis der Umgang wieder entspannt ist und dann langsam wieder mehr aufbauen.


    Bei einem Hund in der Größe mit möglicherweise Schmerzen hätte ich übrigens auch schon ein sehr sorgfältiges Auge auf Abwehrreaktionen nach vorne. Da sehe ich von Deiner Schilderung bisher zwar kein Zeichen, aber es kann immer mal passieren, dass es in einer schwierigen Situation kippt.


    Falls das mit Oskar und Dir „was Festes“ wird ;) und Du auch mal über die Grenze nach Hessen fahren würdest hätte ich einen Trainertipp für Dich, melde Dich einfach, wenn Du magst.

    Zu viel auf einmal. Ich würde da zumindest erstmal nicht mehr mit ihm hin zum Trainieren. Vielleicht, wenn sich das Ganze etwas gesetzt ist, mal hin und vom Rand aus zugucken, wenn Ihr die verbindliche Absprache treffen könnt, dass keiner der anderen Hunde zu ihm geht.


    Der Preis für die Einzelstunde ist so kulant, dass es schon fast ein Witz ist. Als jemand, der davon leben müsste, würde man damit kaputt gehen. Ich würds mal antesten.