Das „schlechte Licht“ ist ja ein Problem, dass Tierschützer immer haben - im Gesamten für alles verantwortlich gemacht zu werden, was andere verbockt haben. Gekoppelt damit, dass man zwar nur richtig und an geeignete Interessenten vermitteln soll, ohne dabei übergriffige Fragen zu stellen und das auch noch völlig vorurteilsfrei und ohne durch frühere Negativerfahrungen beeinflusst zu sein
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Mir ist es wirklich hier aufgefallen. Und es tut mir so leid, wenn ich an den Hund denke, der sich von nicht wohlmeinenden Außerirdischen entführt glaubt, als auch die Halter, die da auf einmal ein kleines Alien daheim sitzen haben. Und da will ich ganz oft nicht mal einen Mangel an Seriosität unterstellen, sondern eher eine gewisse Naivität. Bei allen Beteiligten - der Interessent ist für mich nicht weniger verantwortlich als der Verein.
Und mich würde interessieren, ob das wirklich zunimmt, da vielleicht tatsächlich gerade eine Welle unüberlegter Corona-Hundeanschaffungen eine Rolle spielt bei Menschen, denen es schwer fällt, sich auf ein anderes Lebewesen einzustellen, oder ob ich einfach auf dem völlig falschen Dampfer und selbst gerade etwas überempfindlich bin
Wie gesagt: Mich beschäftigt es akut ein Stück weit persönlich, weil ich gerade einen Rest an Dolmetscharbeit zwischen Mann und Hund habe. Läuft gut, aber es nervt mich, dass es nötig war ![]()
Madam genießt jedenfalls gerade Home Office und ihr neues Körbchen: