Beiträge von Phonhaus

    Und zur Frage des „Warum“ nochmal: Weil die meisten Menschen, viele Behörden und, wenn ich mich recht erinnere, auch andere Vereine - froh sind, wenn sie Jemanden haben, der ihr Problem für sie löst. Wenns Jemanden gibt, der sich kümmert und damit verhindert, dass man sich mit genau diesen unbequemen Fragen selbst auseinandersetzen muss (und vielleicht auch gar nicht die Zeit oder Ressourcen hat, selbst wenn man es wollte):


    - Ab wann ist ein Hund zu gefährlich fürs Weiterleben und muss deshalb getötet werden

    - Ab wann ist ein Hund nicht mehr tragbar, weil voraussichtlich unvermittelbar und teuer im Handling, und muss deshalb getötet werden

    - Wer bringt welches Budget für einen Hund mit voraussichtlicher Dauerverwahrung auf

    - Welches Gefahrenpotential darf man Menschen bei der „Resozialisierung“ auffälliger Hunde zumuten

    - und, und, und ...


    Die meisten Menschen übernehmen doch noch nicht mal die Verantwortung für das, was auf ihrem Teller liegt.

    Und so lange sind es eben wieder diejenigen Einzelnen, die „Hier“ rufen - wodurch auch immer motiviert, ich persönlich kann den Menschen nur bis vor die Stirn schauen. Mit den bekannten Gefahren.


    Aus meiner Sicht ganz klar ein Fehler im System.

    Zitat

    Ja, die Verhältnisse sind echt nicht schön, so wie sie jetzt sind. Aber nochmal: Guck mal in einen durchschnittlichen Schweinestall. Da bleibt das ein Tierleben lang so.

    Schweine werden auch eher selten in der Öffentlichkeit ausgeführt, gefährden also niemanden, und leben gerade mal ein halbes Jahr. Und das in Verhältnissen ,die als nicht besonders erstrebenswert gelten.

    Ich dachte bis jetzt, hier ginge es um Hunde und TIERSCHUTZ - aber bei solchen Vergleichen komme ich echt ins Zweifeln?

    War das vielleicht doch kein Zufall, dass mich die Fütter-Szene mit dem in den Trog geknallten Schlachtabfallwasser so an eine miese altmodische Matsch-undMüll-Schweinehaltung erinnert hat - ist das der Maßstab in diesem Tierschutzprojekt?

    Einfach noch mal lesen.


    Nein, die Verhältnisse sind nicht schön und auch nicht zu rechtfertigen. Aber eben auch nicht so, dass jetzt auf Biegen und Brechen die Hunde irgendwohin „weg“ müssten, es ist noch Zeit für eine vernünftige Bestandsaufnahme und Planung. Um mehr gings in dem Vergleich nicht, siehe auch den Kontext.


    Man kann jemanden auch mit Absicht falsch verstehen wollen ...

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    1. Lies ein Buch, das Schnee/Eis/Regen /Sturm/Nebel auf dem Cover oder im Titel hat

    2. Lies ein Buch, das in dem Jahr erschien, in dem du das Licht der Welt erblicktest oder genau 20 Jahre früher oder später

    3. Lass den Hund aussuchen! Lege drei bis vier Bücher deiner Wahl vor deinen Hund und lies das, wofür er oder sie sich entscheidet!

    4. Lies einen Bestseller von 2019

    5. Lies ein Buch, das mit demselben Buchstaben anfängt wie dein Nickname

    6. Lies ein Buch mit einem oder mehreren Menschen auf dem Cover (Körperteile genügen auch schon, Silhouetten, etc.) - Robert Goddard - Die Schatten der Toten

    7. Lies ein Buch, das schon lange auf deinem SuB (Stapel ungelesener Bücher) liegt

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    34. Lies ein Buch mit einem skurrilen oder außergewöhnlichen Titel (das liegt in Deinem Ermessen)

    35. Lies ein Buch eines asiatischen, osteuropäischen oder afrikanischen Autors

    36. Lies einen Roman, in dem ein Hobby oder ein Interesse von dir eine Rolle spielt (Thema allgemein, oder eine Figur – muss nicht Protagonist sein – übt es aus, …) (Kein Sachbuch)


    Vielleser:

    37. Lies ein Buch, das mit einer Landkarte oder Legende ausgestattet ist - Jenn Lyons - Der Unterhang der Könige

    38. Lies ein Buch, in dem irgendeine Art von „Krieg“ geführt wird (zwischen Ländern, zwischen Spezies, „Rosenkrieg“, zwischen Nachbarn, …)

    39. Lies ein Buch, in dem sich der Protagonist (zumindest zeitweise) in irgendeiner Form von Ausbildung befindet (Schule, Studium, Lehre, Führerschein, …) - Mark Lawrence - Klingentänzer

    40. Lies ein Buch, das mit Blumen zu tun hat (Titel, Cover, Handlung, …)

    41. Lies ein Buch, das einmal irgendwo auf der Welt verboten war oder sogar noch ist (Hier eine englische Liste)

    42. Lies ein Buch eines Autors, der bereits mehr als 7 Bücher veröffentlicht hat

    43. Lies ein Buch, das ein Tier im Titel oder auf dem Cover trägt oder in dem Tiere oder ein bestimmtes Tier öfter vorkommen (muss aber nicht bedeutend für die Handlung sein)

    44. Lies ein Buch, das keine Danksagung enthält

    45. Lies ein Buch, das bereits mindestens einen Preis erhalten hat

    46. Lies ein Buch, dessen Autor/-en ein Pseudonym verwenden

    47. Lies ein Buch, in dem jemand einen Brief schreibt oder einen erhält

    Zu Kategorie 37 (Buch mit Legende) habe ich zu epischer Fantasy aus dem Hause Klett Cotta - Hobbitpresse gegriffen. Früher ein Garant für Qualität. Mittlerweile nicht mehr so unbedingt.


    „Der Untergang der Könige“ von Jenn Lyons passt da als Beispiel. Gut geschrieben, durchaus nett für ein Debut. Aber zu gewollt, ambitioniert und einfach zu viel. Der permanente Sprung zwischen zwei Zeitebenen ist für mich gut zu lesen. Aber irgendwann kommen einfach zu viel Sprünge und Clous in die Geschichte, was zu Lasten der Charaktere und Handlungsstränge geht.


    Gottseidank gabs das Buch bei Skoobe zu leihen, über einen Kauf zu den typischen Preisen in diesem Verlag hätte ich mich geärgert.

    Da fragst Du den Falschen. Erst einmal zu schauen, was zu tun ist, wie man das Vorgefundene einzuschätzen hat und welche Ressourcen zur Lösung da sind bzw. freigeschaufelt werden müssen und wie sie sinnvoll einzusetzen sind halte ich immer für eine gute Idee. Habe ich in vielen Jahren Arbeit als Spezialist für Projekte und Prozesse auch nicht anders gemacht.

    Zumal es auch keinen riesigen „Hierher-Ruf“ gegeben hat. Auch ein unterstützender und ggf. aufnehmender Verein wird wissen wollen, was er da in die Hände bekommt. Und um das zu beurteilen muss erstmal ein Überblick da sein. Und wären denn überall reichlich Plätze vorhanden, dann wäre die Situation doch gar nicht so weit gekommen.


    Ja, die Verhältnisse sind echt nicht schön, so wie sie jetzt sind. Aber nochmal: Guck mal in einen durchschnittlichen Schweinestall. Da bleibt das ein Tierleben lang so.


    Jetzt mit einem vernünftigen Konzept herangehen zu wollen halte ich grundsätzlich erstmal für eine gute Idee. Wie es läuft wird sich in den nächsten Wochen zeigen.


    Edit: Was mir nicht so gefällt, ist die späte Information und der Kanal dafür. Eine grobe Bestandsaufnahme auf der HomePage (nicht nur das Statement von Vanessa Bokr) mit einer kurzen Skizze, was für die Zukunft geplant ist wäre bei mir besser angekommen, als diese reine Social Media Geschichte.

    :D Ich hätte - um das zu beurteilen - gerne eine genauere Definition, was da nun ein unerzogener Rüpel und was echter Problemfall ist. Für 95% meiner Umgebung hab ich mit meinem seichten Lillychen einen echten Problemfall hier sitzen :hust: ... Die zitierten Gassihunde hätte ich auch nicht als krasse Fälle eingestuft. Man konnte die Attacke ja vermeiden. Die ging bei Einem der Beiden aber schon ansatzlos direkt an den Hals, wenn sie kam.


    Deshalb bin ich einfach mal gespannt, was da für Profile auf die Homepage kommen. Momentan kann man ja nur spekulieren.

    Mal sehen, wie sie es lösen, es sollen ja Profile der vermittelbaren Hunde erstellt werden und auf die HP wandern.


    Aber ich hab jetzt auch nicht von Abschnappern gesprochen. Sondern schon von Hunden, die bei Handlingsfehlern mit massiver Beschädigungsabsicht nach vorne gehen bzw. bei denen sich Unverträglichkeit darin äußert, dass sie bei Gelegenheit Stücke aus anderen Hunden reißen. Die bei richtiger Führung aber trotzdem gut vermittelbar wären.