Beiträge von Phonhaus

    Mag ja sein.


    Aber das sagt nicht, dass der entsprechende Hund im „normalen“ Tierschutz besser vermittelbar wäre. Man hat die „6er im Lotto“ Interessenten. Aber leider auch genug Hunde, die nach jahrelangem Einsitzen im Tierheim sterben. Von meinen Gassihunden waren es zwei mit über sechsjährigem Tierheimaufenthalt.


    Und nicht jedes Tierheim hat geeignete Kapazitäten oder das Personal für ernsthaft bissige Hunde. Ob nun resozialisierbar oder nicht.

    Den Fall Zündschnur zu kurz hatte ich letztens bei ner Katze... ich hab sie wohl 0.5 sekunden zu lang gestreichelt denn da gings von *schnurr schnurr* und zu gekniffenen Augen zu BAM eine gewischt kriegen mit der Kralle :-D

    Siehste .... ;)

    Sie hat letztes Jahr auch einen Wesentest gemacht

    Warum?

    Hier in Hessen muss die Wesensprüfung alle 4 Jahre wiederholt werden. Für den Fortbestand der Haltungserlaubnis.

    Ich sehe die Frage, ob das Stigma „Hellhound Foundation“ die Vermittlungschancen erschwert, durchaus differenziert. Wer dort nach einem Hund schaut, hat zumindest schon mal von vorneherein her davon gehört, dass es sich nicht um den unproblematischen kniehohen Mischling, gerne zu Kindern, handelt. Und geht vielleicht auch nicht gleich mit der Attitüde ran: „Aber das Bild auf der HP ist soo goldig und mit etwas Liebe sieht der schon, dass er es hier gut hat.“

    Im „üblichen“ Tierschutz gehen die schwierigen Kandidaten gerne ganz einfach unter. Dann bleiben die auch ihr Leben lang im Tierheim. Möglicherweise im Einzelzwinger, weil nicht anders handelbar. Sieht man dann halt nicht so.


    Jetzt von vorneherein zu unterstellen, dass da sicher Hunde verschwinden werden, finde ich ziemlich gewagt und verstehe auch ehrlich gesagt nicht, was das bringen soll.


    Hingucken, Transparenz anmahnen, unterstützen. Damit kann was Handfestes tun.

    Sogar für die „offensive Entscheidung“ - damit meinst Du doch Tötung, oder? Durch den Besitzer oder den Tierschutz? - müsstest Du erstmal wissen, welcher Hund eine „Perspektive“ hat. Und brauchst eine Definition, was eine akzeptable Perspektive ist.


    Es sagt sich bei Weitem schneller, als es getan ist. Von leicht mag ich hier gar nicht reden.

    meine Meinung ist das, ja


    ich kann aber durchaus damit leben, dass das anders gehandhabt wird

    Ich versteh die Meinung schon.


    Für mich hakts nur an dem „Wer soll das dann machen - und nach welchen objektiven Kriterien.“


    In der momentanen Organisation von Tierschutz ist das einfach unrealistisch.

    Das Problem ist auch, dass man hier aus der Ferne den Grund für das Abschnappen nicht beurteilen kann und Du ohne Hundeerfahrung auch nicht. Zwischen 9-10 Jahren ist ein Alter, bei dem nachlassende Sinne und Zipperlein in den Gelenken oder Muskeln auf die Toleranzgrenze des Hunds einwirken können. Und das bekommst Du als eher „Geduldeter“ dann möglicherweise als Erster zu spüren. Und selbst nicht eher nachlässige Hundehalter blenden die ersten Anzeichen für altersbedingten Abbau gerne mal aus.


    Ich würde auch nochmal das Gespräch suchen, vielleicht auch direkt mit der Frage, ob die Reaktion vielleicht aus Schmerzen oder nachlassender Sicht heraus gekommen sein könnte (sorgsam überlegt, ob oder ob nicht, weil das je nach Temperament des Besitzers auch als versteckte Kritik oder Vorwurf gewertet werden kann).

    Und so schnell wie möglich was Neues suchen, wenn sich da nichts ändert.

    Sogar für die „offensive Entscheidung“ - damit meinst Du doch Tötung, oder? Durch den Besitzer oder den Tierschutz? - müsstest Du erstmal wissen, welcher Hund eine „Perspektive“ hat. Und brauchst eine Definition, was eine akzeptable Perspektive ist.


    Es sagt sich bei Weitem schneller, als es getan ist. Von leicht mag ich hier gar nicht reden.

    Das wäre ein trauriges Fazit ...

    Es gibt viele Tierheime, die auch mit problematischen Hunden professionell trainieren (lassen). Gibt andere, da ist das nicht so.


    Mit vernünftiger und krisenfester finanzieller Absicherung gäbe es bestimmt mehr. Auch mehr entsprechend gesicherte Plätze für die Aufnahme von kritischen Kandidaten.