Ich bin nicht sicher, ob ich Dich richtig verstehe.
@Das Rosilein
Tierheime schließen Verträge mit Kommunen über die Unterbringung von beschlagnahmten und gefunden Hunden. In der Regel (unausgesprochen und vertraglich nicht geregelt) übernehmen Tierheime dann auch die Abgabehunde aus der entsprechenden Region. Das ist spendenfinanziert. Letzlich die Basis, auf der regionaler Tierschutz funktioniert. Ehrenamtliche und Spender unterstützen die Fürsorge für „ihre“ Region, lokale Sponsoren tragen das ihre dazu bei.
Hier haben sich vor einigen Jahren, noch zu meiner aktiven Zeit, Kommunen dazu entschlossen, keinen Vertrag mit einem Tierheim, sondern mit einem unternehmerischen Anbieter zu machen. Aus Sicht des kommunalen Finanzierungstopfes durchaus sinnvoll. Dieser Unternehmer hat aber eben auch nur Tiere von der Kommune übernommen, keine Abgabetiere.
Damit gab es dafür hier eine Vakanz. Eingesprungen sind zum Teil - neben unverbindlicher GoodWill-Entscheidungen - kleine hobbymäßig organisierte Vereine. Ohne eigene bzw. mit nur wenig Unterbringungsmöglichkeiten abgesehen von Pflegestellen, ohne verlässliches Sponsoring, in der Regel mit einer Person mit 11er und wechselnden Helfern. Nicht wirklich kommunal angebunden und daher immer ein bisschen unter dem Radar.
Und genau das sind doch die Grundlagen, die „Einzelkämpfertum“ ausprägen.