Beiträge von Phonhaus

    Ich denke, da gings eher um die Ausführungen zur individuellen „Motivation“, Sich einen Frenchie oder Mops anzuschaffen, über die hier auf den letzten Seiten recht wild spekuliert wurde.

    Edit: Überschnitten

    Ich bin strikt naturwissenschaftlich geprägt (und krieg daher auch inneren Ausschlag, wenn Homöopathie und Pflanzenheilkunde synonym gesetzt werden) und hab mit Homöopathie wenig am Hut. Aber: Auch unsere Naturwissenschaft ist letztlich „nur“ eine menschengemachte Weltanschauung mit Fehlern, Lücken, Verwerfungen (und ob sie uns als Spezies letztlich gut tut, ist auch nochmal ein Thema für sich). Von daher:

    Wenn ein Effekt da ist - und nicht zu Gunsten der vergeblichen Hoffnung auf eine Wunderheilung auf medizinisch sinnvolle Behandlung verzichtet wird - warum nicht den Versuch starten? Wenn ein Besserungseffekt da ist, dann ist für mich die „wissenschaftliche“ Erklärung dafür ehrlich gesagt zweitrangig.

    „Quacksalber“ ist ein Werturteil, das letztlich jeder für sich selbst anhand seiner (enttäuschten) Erwartungen oder ausgeprägten (Vor-)urteilen trifft. Daher finde ich diese Frage tatsächlich als nicht beantwortbar - das musst Du selbst herausfinden. Interessanter fände ich die Frage an Leute mit Heilpraktikererfahrung, woran sie im Vorfeld einen ihrer Meinung nach Guten von einem Schlechten unterscheiden würden.

    Hier in der entfernteren Nachbarschaft haben wir eine Bullymischlingsdame, die bei gemäßigten Temperaturen auch alles in Grund und Boden spielt. Gut: Hitze steckt sie sehr schlecht weg. Und natürlich gibts hier bei dem anderen Bullyhalter in der Nachbarschaft auch das Gegenbeispiel mit einem extrem eingeschränkten Rassevertreter.

    Nein, ich bin kein Freund der Zucht. Aber die Art und Weise, in der hier über die Motive der Halter spekuliert wird, finde ich auch unschön.

    Ganz viel, was uns mit unseren Hunden verbindet, ist ideologisch geprägt und rational nicht erklärbar. Und blinde Flecken in dem ein oder anderen Bereich hat auch fast jeder, deshalb finde ich so persönliche Verurteilungen - hmh - selten angemessen.

    Du bist lieb zu Deinem Mann. Ich wär ja echt in Versuchung, ein bisserl Fenchel und Borretsch zu hacken und unters Fleisch zu kneten :pfeif:

    Bitte auch nicht bei „seinem Hund.“ Meine Angsthündin würde man damit z. B. völlig verstören. Meine alte Dame würde mich zwar nur (mit Recht) angucken, als ob ich nicht mehr alle Latten am Zaun hätte, aber auch da würde ich es nicht nachvollziehen können, ehrlich gesagt. Wieso sollte ich meinen Hund erschrecken, wenn es nicht dringend sein muss.

    Und es gibt so viele Leute, die ihre Hunde nicht richtig einschätzen oder lesen können.

    Man soll bitte einfach Respekt vorm anderen Lebewesen haben.