Beiträge von Phonhaus

    Ich glaube wirklich, dass da das Bewusstsein und der Begriff von „managen“ völlig unterschiedlich ist. Jeder interpretiert das nach seinem Erfahrungsschatz. Bei den näheren Infos wird das ziemlich sicher noch mal ganz deutlich, was die HhF-Leute darunter verstehen.

    Und „Management“ wird, glaub ich, als Begriff gerne ab dem Moment genommen, ab dem man seine Aufmerksamkeit und Anpassungsfähigkeit mehr als gewohnt beanspruchen muss. Würde man hier fragen, ob wir mit Lilly viel managen müssen, gäbs von mir einen verständnislosen Blick (hä? Nö. Wir passen uns halt den Gegebenheiten an) - und von meinem Mann ein definitives ja! (bin gestern aus allen Wolken gefallen, als er die Kleine als Problemhund bezeichnet hat).

    Das kommt aber auch darauf an, wo man wohnt. Hier ist es kein Problem, Anderen weiträumig auszuweichen. Tutnixe erleb ich nur, wenn wir z. B. zum Baden ein paar Kilometer weiter fahren, hier auf den Feldern und im Wald ist Ruhe, wenn man nicht unbedingt den Sonntag für die längeren Touren nutzt.

    Natürlich melden sich da jetzt auch Leute, die es gut meinen, aber nicht wirklich eine Ahnung haben, was es bedeutet, so einen Hund (oder überhaupt einen Hund) zu halten. Das erlebt man im Tierschutz täglich - deshalb gibts ja Vorgespräche und die so verhassten Vorkontrollen.

    Wieso Leute, die es gut meinen, wegen ihrer Unwissenheit aber sprachlich so abgewatscht werden, erschließt sich mir nun auch nicht :ka:

    Ist aber irgendwo auch normal. Wie viele Hundehalter im Schnitt der Bevölkerung hatten schonmal einen Hund an der Leine, der Menschen ernsthaft beschädigen und Artgenossen schrotten möchte ? :ka: Ich denke, ohne diese Erfahrung kann man sich das einfach auch nur sehr schwer vorstellen, was es bedeutet, so einen Hund zu halten.

    Und bei den Bollerköppen tritt bei Manchen auch einfach ein eingebauter „Verteidigungsmechanismus“ in Kraft. Der als Gegenbewegung zur Hetze auch verständlich ist.

    Aber das dürften die Leute in der HhF gut einschätzen und auch sieben können.

    Ich laufe grundsätzlich zügig vorbei, wenn ich merke, dass ein anderes Lebewesen Stress hat. Wer da im Recht oder Unrecht wäre, kümmert mich in dem Moment nicht besonders.

    Übrigens genauso, wenn wir auf Wanderwegen an einem umzäunten Grundstück mit Hund langkommen. Da leine ich zwar nicht extra an, aber meine Hunde haben gelernt, da gleichmäßig und mit Abstand zum Wächter vorbeizugehen.

    Muss ich das? Nö. Aber ich kann.

    Die Liste ist ja noch nicht fertig.

    Ich kenne es so, dass bei Hunden mit Auflagen der neue Halter diese auf jeden Fall erfüllen muss, sprich: Ggf. Sachkunde oder Wesenstest mit dem Hund machen. Hier war es mit einer Übergangsfrist nach Vermittlung, da dafür ja erstmal trainiert werden muss. Bei eingezogenen Hunden hat das zuständige Amt eh mitzureden.

    Je nach Art der Auflage gibts Leinen- und/oder Maulkorbpflicht.

    Ich geh jetzt aber nicht davon aus, dass auch nur einer der Hunde an Leute vermitteln, die Probleme mit Leinen- und Maulkorbpflicht haben.

    Und da frag ich mich dann ob das ganze System nicht völlig für die Füße ist?! Also jetzt mal ehrlich. Wenn die Behörden sagen "hm joa och, ne 3x so viele wie erlaubt, alle verhaltensorginell. Ja ne lassen wir so, sonst sind die unser Problem." wofür gibt's die dann? :ka:

    Ich glaub, das fragen sich hier ganz viele.

    Nur eben von unterschiedlichen Standpunkten aus :smile: