Beiträge von Phonhaus

    Zu dem laufenden Streit mag ich nicht mehr sagen, als dass ich den einfach unwürdig finde.

    Aber was mich gestern Abend echt geärgert hat, ist der Einbezug von anderen Vereinen in diese Schlammschlacht. Die Tiertafeln können als karitative Einrichtung zur direkten Unterstützung von Privatpersonen nur gut und respektvoll gegenüber ihren Klienten agieren, wenn Diskretion zu den obersten Geboten gehört. Sich auf so eine Weise instrumentalisieren zu lassen schadet mMn deren Arbeit.

    @Das Rosilein

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    In solchen Einzelabwägungen wie in diesem Fall können seltsamste Dinge juristisch wichtig werden. Hab jahrelang Schiedsverfahren bearbeitet und schon da wird wirklich alles auf die Goldwaage gelegt. Unterstützung zur Vermeidung einer Belästigung anzunehmen kann so verdreht werden, als würde ich die Belästigung damit anerkennen.

    Ist reine Spekulation, weil man einfach nicht weiß, was sonst noch gelaufen ist. Aber die Story hat für mich ein Geschmäckle.

    @Das Rosilein

    Nun, in einem laufenden Verfahren wegen Kündigung eines Mietverhältnisses würde ich alles vermeiden, was den Gegner Munition für seine Argumente liefern würde. Die Annahme einer Futterspende, die vom Spender (arrangiert über den Streitgegner) öffentlich deklariert wird als Mittel zur Reduzierung von Geruchsbelästigung und Ratten und damit Entlastung der Nachbarschaft (und das tut der Verein zumindest jetzt sehr deutlich), würde ich durchaus als Munition betrachten.

    Aus dem Statement der Tafel wird überdeutlich, dass die da von vorneherein nicht neutral waren.

    Dem Link steht auch, dass das Ganze über Tom Bode arrangiert wurde. Das man da bei einem laufenden Verfahren möglichst sauber cutten will, kann sehr gute juristische Gründe haben.

    Und von „Auflagen“ vom Amt war nicht die Rede (das Amt kann auch keine Fütterung von TroFu anordnen, die Ernährung muss artgerecht sein, mehr sieht die Gesetzgebung nicht vor. Es steht, dass „wohl die Fütterung mit Schlachtabfällen und Rinderhaxen ein Teil des Problems“ sei. Und eine Futterumstellzng besprochen worden sei.

    Was da auch immer wie gelaufen ist - jetzt ists Teil einer Kampagne. Schade, dass da noch Weitere hineingezogen werden. Jedenfalls meine Meinung dazu.

    Mir isses meistens wurscht, so lange der fremde Hund nicht beschädigt, stänkert oder grob unhöflich und aufdringlich wird. Meine meckern zwar mal, sind aber im Grundsatz verträglich. Ansonsten: Wenn der/die Anderen angeleint ist/sind, leine ich an. Sind alle abgeleint, gucke ich mir das an und schreite ggf. ein. Meistens gibts eh nur kurzes Schnuppern und jeder geht seiner Wege.

    Was ich nicht mag: Einer ist angeleint (und darf keinen Kontakt) und einer darf frei Schnauze tun was er mag. Wenn meine Hunde angeleint sind, will ich nicht, dass ein anderer Hund an sie geht.

    Ich würds nicht machen. Die sind vermutlich auf jeden Cent und jede helfende Hand angewiesen, da muss man nicht noch Leute aus Genervtheit vergrätzen, so naiv die einem auch erscheinen mögen. 2-3 nett formulierte Standardmails, in der Letzten steht drin, dass man aus Kapazitätsgründen nicht mehr antworten kann.

    Das wäre aus meiner Sicht zumindest professionell ;)

    Aus eigener Erfahrung: Viele Interessenten lassen sich durch eine auch noch so drastische Beschreibung nicht abschrecken, wenn ihnen das dazu gehörende Bild gefällt. Weil sie eben nicht wissen, wie es wirklich ist, mit einem schredderndem Hund zu laufen, der sich ggf. auch noch umdrehen und einen selbst schreddern würde.

    Dafür gibts für drastische Beschreibungen massig Schelte, Vorwürfe und Ratschläge von verschiedenen Seiten. Wie mans macht ...

    Die Vorabliste find ich als Ansatz gar nicht schlecht. Kommt der viel geforderten Transparenz entgegen und gibt den Vermittlern schon mal einen Einblick, wer sich so meldet. Ohne jetzt schon eine Diskussion über die Detailbeschreibungen jedes Hundes führen zu müssen.