Wegen des Pudels im schicken „Fast kein Fell“-Look ![]()
Beiträge von Phonhaus
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Bei uns hat es sich neben den verschiedenen Erziehungsmaßnahmen bewährt, das „Wir-Gefühl“ zu stärken (ich hab aber auch keine Pöbler - sofern nicht gerade Lillys Lieblingsfeind ums Eck kommt). Also sich mit dem Hund positiv so zu beschäftigen, dass er den Fokus nicht so stark in der Außenwelt hat. Was nicht heißt, dass er nicht seine Schnüffeleien und Erkundungen erledigen soll.
Aber hinter vielen der hier als „Tutnix“ bezeichneten Spielrüpel steht meiner Meinung nach Langeweile beim Gassi mit Herrchen oder Frauchen und daraus resultierende Suche nach anderem Entertainment.
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Und am Allertollsten wäre ein Alternativkonzept. Ich denke, dieses Thema „Schulungs- und Trainingsangebot für schwierige/aggressive Hunde vor allem auch für Mitarbeiter in Einrichtungen“ denkt in diese Richtung. Den Gedankengang find ich vernünftig, und vielleicht finden sich - sofern Akzeptanz und Interesse dafür da ist - da ja auch noch weitere Anbieter (für die, die mit den aktuellen Köpfen und deren Methoden nicht können und wollen). Einen Versuch und eine unvoreingenommene Einschätzung der Ergebnisse ist es aus meiner Sicht jedenfalls schon wert.
Gibt's doch schon uns haben wir mehrmals durchgeführt, denn letztendlich ist das Handling solcher Hunde kein Hokuspokus sondern mit etablierten erlernbaren Techniken verknüpft. Eigentlich ist gerade ein richtiger Boom, man findet monatlich Veranstaltungen und Weiterbildung zum sicheren Handling von aus dem Ruder gelaufenen Hunden.
Ich kenne auch den direkten Vergleich von Schulungen von Kollegen und denen der HHF und ..naja...
Das ändert meiner Meinung nach nichts am Grundproblem, welches nicht zu lösen ist.
Allerdings zeigt es, dass es kleine positive Entwicklungen gibt, denn das Interesse von Tierheimen ist diesbezüglich oft sehr groß. Strukturelle Probleme, hohe Burnoutraten und die Unterbezahlung vieler Einrichtungen bleiben bestehen.
Ich kenne hier auch einige kleine und nicht bekannte Namen, die so etwas anbieten. Teils auch ehrenamtlich. Aber es reicht halt offenkundig hinten und vorne nicht.
Wenn es jetzt verknüpft mit größeren Namen auch öffentlichkeitswirksam thematisiert würde - leider stehen im Augenblick andere Themen im Vordergrund - wäre eine zugegeben kleine Chance da, auch Ressourcen für die Ausweitung solcher Angebote locker zu machen. Dafür müsste es jetzt halt Druck auf die Stellen geben, die über sowas entscheiden können.
Aber - auch hier merkt mans gerade wieder - der Druck verpufft leider im HickHack. Und das ärgert mich. Weil ich halt schon kommen sehe:
Wenns dann mal wie auch immer geregelt ist, hat jeder seinen plakativen Stempel bekommen, die Gemüter haben sich ausgekotzt, das Pulverfass ist leergeräumt und keiner ändert irgendwas. Weil das Problem ja gelöst ist, jeder in die Ecke gestellt wurde (zumindest verbal), in die er hingehört und der Rest einfach zu unbequem ist.
Und strukturelle Probleme, Unterbezahlung, Burn Out (und in diese nette Reihe könnte man noch einiges ergänzen) bleiben bestehen. Weil man an die Strukturen müsste, um da was zu ändern.
Pulver bleibt jedenfalls noch genug da. Und Fässer finden sich immer wieder. Und Leute, die froh sind, wenn sie ihren Mist irgendwo abladen können ...
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Aber aktuell gehts doch vorwiegend darum, was mit diesen Hunden jetzt weiter passieren wird. In meiner Traumwelt fände ich es klasse, wenn sich jetzt ganz viele Leute mit Ahnung und entsprechenden Ressourcen (auch bei anderer Haltungs- und Trainingsphilosophie) finden würden, um nicht die HhF (und ggf. deren Methoden, von denen ich nicht genug an objektiven Wissen habe, um mir ein Urteil bilden zu können), sondern eben diesen einen Hund zu übernehmen.
Und wenn man das nicht möchte oder kann, ist das doch in Ordnung
Geht mir ja leider auch nicht anders.Und am Allertollsten wäre ein Alternativkonzept. Ich denke, dieses Thema „Schulungs- und Trainingsangebot für schwierige/aggressive Hunde vor allem auch für Mitarbeiter in Einrichtungen“ denkt in diese Richtung. Den Gedankengang find ich vernünftig, und vielleicht finden sich - sofern Akzeptanz und Interesse dafür da ist - da ja auch noch weitere Anbieter (für die, die mit den aktuellen Köpfen und deren Methoden nicht können und wollen). Einen Versuch und eine unvoreingenommene Einschätzung der Ergebnisse ist es aus meiner Sicht jedenfalls schon wert.
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OT Der Tag heute ist komisch. Ich wurde um 4:45 Uhr wach, weil der alte Hund zurück ins Körbchen gebracht werden musste. Dappelte Richtung Bad und zurück, was meinen Mann geweckt und ein ähnliches Bedürfnis ausgelöst hat. Was wiederum den jungen Hund geweckt hat, der daraufhin erst spielen und dann raus wollte. Zu guter Letzt sind wir alle aufgestanden und kurz vor halb sechs zu einer großen Morgenrunde aufgebrochen. Bei der wir trotz strohtrockener Hitze Pilze gefunden haben, womit ich wieder IT bin.
Wegen der Uhrzeit und der gefundenen Pilzen gab es heute dann nämlich American Breakfast mit Würstchen und Bacon für Mann, Ei, Pancakes und gebackenen Pilzen und Tomaten. SchwieMu und Hunde haben sich auch gefreut. Mein Magen hat gottseidank nach einem Teller „Schluss“ verkündet, heute Abend sind wir nämlich zum Essen verabredet - tschechische Küche (
- muss Tupper mitnehmen).Und die nächsten Tage frühstücken wir Reste

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Bisher hat diese Erpressung doch auch noch niemand geäußert. Das Vorgehen ist doch gerade, dass eine Vorabliste schon raus ist, ein Mailpostfach speziell für Interessentenanfragen eingerichtet wurde, die Zusage da ist, dass es bei Vermittlung auch weiter Unterstützung geben wird, um Spenden gebeten wird und ein Helfertag fürs Beseitigen der gröbsten Mängel anberaumt ist - für den sich Bereitwillige ebenfalls vorab melden können. Und sich im dem Zuge mit Sicherheit vorab auch schon mal ein Bild verschaffen können.
Das ist für mein Empfinden ein durchdachtes und vernünftiges Vorgehen, das ich gerne weiter beobachte und gucken und entscheiden werde, ob ich mich da irgendwo einbringen möchte oder kann. Was das Gezacker bei FB angeht: Das hält sich, so eklig es zu auch lesen ist, momentan doch ziemlich im Grenzen. Am Schlimmsten finde ich bisher, dass da ein erster weiterer Verein mit einem an sich ganz anderen Anliegen angehängt hat.
Da von den bereits untergekommen Hunden die neuen „Wohnanschriften“ nicht rausgegeben worden sind, sehe ich keinen Anlass zur Vermutung, dass das in Zukunft passieren wird. Namedropping bei den Hunden gibts hier ja auch. Ich käme aber auch nicht auf die Idee, dass hier jemand versuchen würde, dessen neue „Wohnanschrift“ herauszufinden (falls er überhaupt je in Privathände vermittelt wird.
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Ja. Und genau da kann man dann ja auch Nein sagen
Und Du hast recht - Züchter sollte es heißen, gleichzeitig tippen und mit Hund rangeln funktioniert nicht so dolle. -
Meinst Du die Antikdogge?
Unabhängig von einigen vorhanden gesunden Individuen (die ja bei jeder Qualzuchtrasse gerne als Beispiele genommen werden) ist der Gigantismus etwas, was den betroffenen Rassen auf Dauer natürlich nicht gut tut und massive gesundheitliche Probleme mit sich bringt. Ebenso wie die Faltenberge beim Mastino Napoletano (und was waren das früher mal für tolle Hunde
). Vor Jahren hab ich mal einen Bullmastiff mit über 80 KG gekannt, der mit seinen 4 Jahren schon mehrere Operationen hinter sich hatte, dauerhaft unter Schmerzmedikation stand und gar nicht groß laufen durfte (weil zusätzlich zu den Problemen im gesamten Bewegungsapparat die Ballen die Belastung nicht ausgehalten haben). Das Bindegewebe sah entsprechend aus. Einfach nur traurig. -
Also, ich hab jetzt nix davon gelesen, dass man einen 10er Verrtrag Training buchen muss, um einen Hund von dort zu bekommen. Sondern die Info, dass man den Abnehmern selbstverständlich hilfreich zur Seite steht und eben auch schult, wenn nötig. Bezogen auf die Tierheime, die ihre Verantwortung für einen HhF Hund abgegeben haben, weil sie mit ihm nicht umgehen konnte oder wollten.
Hmh. Auch weiter hilfreich zur Seite stehen: Das ist doch erstmal genau das, was man vom Tierschutz gerne fordert und einer der Punkte, den man so gerne als Vorteil eines guten Zchtees rausstreicht? Dass das jetzt heißt, dass man auf Monate bei ihr trainieren muss, wenn man mit dem Nund eh schon umgehen kann, würde ich mal bezweifeln.
Anyway: Damit, dass mein Mann - auch wenn Ronja irgendwann demnächst irgendwann nicht mehr sein sollte - keinen der Hunde handeln könnte oder wollte, steht es hier eh nicht zur Debatte. Und für mich finde ich es nicht nötig, herauszustreichen, dass ich sowieso nie niemals nicht einen Hund von da nehmen würde, wenn ich eh keinen Hund mit dem Potential nehmen wollte. Wozu auch ?

Ich würde mir einfach wünschen, dass es in der Diskussion endlich wieder um die Hunde geht und nicht um das menschliche Ego von Hundefans. Und darum, wie man für die Zukunft zuverlässig Platz und Training für schwierige Hunde sichern kann, ohne dass es wieder auf so eine Art und Weise schief läuft. Oder welche anderen Lösungen in Frage kommen.
Wenn die Situation nämlich bleibt, wie sie ist, wird genau das Thema wieder auftauchen.
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