Hust - ähm - die Möglichkeit natürlich
Der Schlafmangel durch die heißen Nächte macht sich bemerkbar...
Beiträge von Phonhaus
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Dass menschliche Konstrukte auf Hunde übergepropft werden, obs nun passt oder nicht, ist nun nicht nur eine Frage der Idealisierung. Hier ist gerade ein Thread aktiv, bei dem ich das deutliche Möglichkeit sehe, dass da ein Hund heranwächst, der irgendwann mal ganz schnell - möglichst sofort - von daheim weg muss.
Theorien zu Sozialstruktur, Hierarchie, Verhaltensmotivation etc. pp ... werden aus der menschlichen Vorstellungswelt übernommen und Hunde anhand dessen beurteilt und Trainingsmethoden gefunden. Das Verhalten des Hunds wird nicht für sich genommen, sondern anhand dieser Vorstellungswelt erklärt.
Gefeit davor ist niemand. Und ja, natürlich brauchen wir unsere Vorstellungswelt, um uns etwas zu erklären. Blöd ist es halt da, wo es den Blick auf das verdeckt, was tatsächlich passiert. Oder man sich aus Bequemlichkeit auf die Interpretation verlässt, statt genau zu gucken und danach zu handeln.
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Ok. Nur mal in den Raum geworfen:
Die Trainerin war eine Stunde bei Euch, hat die Hunde während der Zeit laufend beobachtet, vermute ich? Und Du/Ihr wart auch dabei und habt mitgeguckt? Also eine ganz andere Situation als der Alltag.
Meine Hunde sind auch Engelchen, wenn die merken, dass jemand ein aufmerksames Auge auf sie hat. Die Frage ist, was passiert, wenn kein aufmerksames Auge drauf ist.
Aber das musst Du wissen. Und Du musst selbst wissen, was an Ratschlägen Du akzeptierst oder nicht. Ich kann Dir nur weiter ans Herz legen: Beobachte Deine Hunde und lerne, sie zu verstehen. Als Individuen und nicht als - sorry, aber so kommt es rüber - Klischees. Schau, wer sich konkret für was interessiert und was gegen den Anderen verteidigt. Wann und wo es grummelt.
Bin dann jetzt aber auch mal raus.
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Hier darf größenunabhängig Kontakt und Spiel unter Beobachtung aufgenommen werden, falls Interesse da ist. Was Seltenheitswert hat. Freies Spiel mit Kleinhunden gabs früher nicht, weil Ronja ein grobmotorischer Dappes war und gerne mit ihren Riesenpfoten auf den Kopf gehauen hat.
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Ich kenn das noch von Officer Tackleberry ...
Bemerkenswertes Gespräch heute im Bio-Feinkostladen. Ich reichte der Verkäuferin fürs Verpacken eine normale Tasche und eine viereckige Kühltasche mit Akku. Sie guckte auf die Kühltasche und meinte kritisch:
„Wenn die nicht von Innen größer ist, krieg ich da nicht alles rein.“
Ich antwortete: „Nein, ne Tardis ist es leider nicht.“
Sie drehte sich zur anderen Verkäuferin, knuffte sie und sagte: „Siehst Du - ich habs Dir doch gesagt: Hier kaufen Nerds ein.“
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Na, mit Fehltritt meine ich einfach ein Verhalten das aus Menschensicht etwas ist das man ganz schlimm findet

Bei mir klingt das manchmal etwas seltsam mit den Begrifflichkeiten ^^
Nene, Du hast das schon gut ausgedrückt
Es ist nur - wenns übel wird - meine Art des Umgangs, dass ich da ziemlich schnell bis sofort in den Analysemodus schalte und das Werten beiseite schiebe. So ist mein Kopf einfach verdrahtet. -
Hmh. Ein Verhalten des Hunds, das mich stört, würde ich erstmal nicht als „Fehltritt“ betrachten. Hunde verhalten sich - und dafür gibts einen Grund. Eine moralische Unterscheidung zwischen richtig und falsch können die ja nicht treffen.
Also wäre die Frage, die ich mir stellen würde, nicht „kann ich das verzeihen“, sondern:
-können wir an dem Verhalten bzw. dem Grund für das Verhalten arbeiten,
-können wir so damit umgehen, dass weder Mensch noch Tier zu Schaden kommen,
-können andere Leute, die uns bekannt sind und den Hund übernehmen würden, es besser.
So lange ich die ersten 2 Fragen realistisch mit ja und die Dritte mit nein beantworten kann, würde ich nicht an eine Abgabe denken.
Allerdings hätte mein Mann Mitspracherecht, wenns hart auf hart käme.
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Wie meinst Du das? Ab wann ich einen Hund abgeben würde?
Vorher gäbe es hier Maßnahmen über Einzeltraining bis hin zu Dauermaulkorb, dauerhaftes Trennen oder ggf. einen Fort Knox Zwinger, wenn sich eine massive anders nicht zu bewältigende Aggression gegenüber Mithund oder Menschen auftäte (was ich aber allenfalls bei einer schweren neurologischen Erkrankung erwarten würde, die dann vermutlich auch ein Ende mit sich bringen würde). Einen Hund abgeben würde ich nur dann, wenn seine Bedürfnisse hier nicht erfüllt werden könnten und er definitiv woanders bei Weitem besser leben könnte.
Allerdings haben wir hier auch die Möglichkeit, jede Menge Maßnahmen zu treffen (freistehendes Familienhaus, Platz im Hof vorhanden, Spaziergang in der Pampa möglich, kompetenter Trainer in Reichweite, keine Kinder und keine pflegebedürftigen Verwandten).
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Klar. Das ist eine andere Ausgangssituation. Wie gesagt, da käme es darauf an.
Tatsächlich wollte mir einmal einer einen Hund schenken, den ich aber definitiv nicht geschenkt haben wollte
Ansonsten hat sich die Frage für mich - abgesehen von meinem Pflegehund - noch nie gestellt.Und mir ist bis heute nicht klar, wozu man Husky mit Border Collie kreizen muss.
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Hier gibts:
Betaisodonna und Octenisept
Verbandsmaterial
Kohlekompretten
Mandelöl und Propolisbalsam
Fenchelhonig
Milde Augentropfen
Heilerde
Aloe Vera Spray
Große Spritzen für Flüssigkeitsgabe
Und Ronjas Medikamente sowieso