Beiträge von Phonhaus

    Das muss jeder für sich ausmachen, denke ich. Bis auf Ronja kam hier bisher jedes Tier aus dem Tierschutz - und ich hatte da noch nie im Ansatz den Drang, über die Schutzgebühr zu diskutieren, im Gegenteil. Aber ich sehs einfach auch als Unterstützung des Konzepts.

    Von privat weiß ich nicht, das käme für mich wahrscheinlich auf die genaue Situation an. aber da ich an sich nur dann einen Hund übernehme, wenn ich auch einen Hund haben möchte, sehe ich das nicht als einseitigen Gefallen, den ich jemandem tue.

    Ich hab immer „ein Messerchen“ dabei. Sogar ein recht stabil und gut Gearbeitetes mit Sicherheitsarettierung. Genau deshalb hätte ich es auch nicht schnell genug zur Hand und wüsste im Zweifel auch gar nicht, wo ich zustechen müsste, um die kritischen Punkte zu erreichen. Deshalb wärs auch nicht meine Wahl in einer Hundeabwehr.

    Klar - mein Pilzmesser hätte ich nicht mal schnell genug aufgeklappt. Und da frag ich mich auch, wer mit sowas rumrennt. Die „Stimmen“ gehen jedenfalls in alle Richtungen, auch, dass die Hunde schon längst getrennt waren, dass es gar keine Beißerei gegeben hat ...

    Mal schauen, ob man noch was hört. Aber ich befürchte nicht.

    Nin ja - gemunkelt wird viel und das aus allen Richtungen, habe auch genaue Gegenstimmen gelesen. U. A. auch, dass gegen den Mann jetzt wegen Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt wird.

    Da so was medial erfahrungsgemäß im Sande verläuft, wird man wohl nie genau erfahren, wie es wirklich war.

    @Lurchers

    Ich hab freiwillig 500 Euro für einen überhaupt nicht sozialisierten und in Panik nicht ansprechbaren Angsthund mit leichtem Deprivationsschaden bezahlt (Schutzgebühr +). Und weiter gespendet. Wohlwissend um die Probleme. Und ja - hätte ich auch, wenn sie gebissen hätte. Das weiß man einfach, wenn man einen Hund vom Tierschutz übernimmt.

    Mir gefällts auch nicht unbedingt - Geschmackssache - wenn ebay eine Plattform für Tierschutzhunde ist. Aber es gibt Vereine, die damit gute Erfahrungen gemacht haben. Wenn die Vermittlung trotzdem kompetent und beratend passiert - warum nicht? Heißt ja nicht, dass man das Tier an den Nächstbesten verscherbelt.

    Edit: Und ja - ich hab die Kontakte, bei denen ich „so einen“ Hund auch mit nur symbolischer Schutzgebühr bekommen könnte. Will ich aber nicht.

    Ich glaube eigentlich gar nicht, dass sich hier was polarisiert, sondern ergänzt :smile: (Nebenher: In meiner RL Blase gibts auch eine gute Anzahl Männer im Tierschutz. Das mag natürlich was damit zu tun haben, dass diese Blase ursprünglich auch aus der „Harte Hunde“ Richtung kam. Selten natürlich in den mies bezahlten Jobs ohne gute Perspektiven oder da, wo man auch untertags Zeit aufbringen muss. Das wiederum ist natürlich eine Folge der Gesellschaftsstruktur).

    Aber ob nun Missbrauch als Mensch/Puppenersatz oder als Statussymbol - die Basis ist die Gleiche. Nämlich das Tier so strikt aus der Warte der eigenen Bedürfnisse zu betrachten, dass man die des Tiers nicht respektiert bzw. gar nicht wahrnimmt.

    Situativ kanns ein Hund im Überschwang der Gefühle sicher schonmal vergessen, dass die Schleppi dran ist xD Aber in der Regel können die das sehr gut unterscheiden.

    Ich fahr mit meinen Hunden halt am Besten damit, ihnen zu vermitteln, dass sich die Zusammenarbeit lohnt (und das heißt nicht, dass die - nur - kommen, weils Leckerli gibt. Sondern weils zusammen einfach am Schönsten ist). Und ihnen, wenn ich ihnen Freiräume biete, diese auch zu lassen. Zigfache dröge Wiederholungen helfen meiner Angsthundine, da ist das wirklich wichtig, Meine selbstbewusste LabbiCairnAussiene war da im Gegenteil schnell gelangweilt und hat mir irgendwann dezent den Stinkefinger gezeigt.

    Klar gibts hier auch Korrekturen, wenn die Meinungen zu sehr auseinander gehen. Aber die Basis ist Spaß miteinander und aufeinander verlassen.