Mir gehts da ehrlich gesagt ähnlich, ich verstehe den Ansatz hier nicht so ganz. Die Theorien sind das eine - ich hab den zitierten Text gelesen, bevor er entfernt wurde und hab an sich auch keine Lust auf mehr. Was nicht an der Langatmigkeit lag (bin Soziologin und kenne das zu Genüge
)
Mein Gedanke wäre, dass Du die Ansätze, die Dir neu und spannend findest, rausziehst, kurz darstellst und zur Diskussion stellst. Nur nochmal zu der Grundtheorie:
„Erziehen“ heißt: Erwünschtes Verhalten verstärken und verfestigen und unerwünschtes Verhalten in der Entstehung vermeiden oder sanktionieren. Und dafür gibt es eine ganz überschaubare Anzahl zur Verfügung stehender Methoden. Phasen am Tag oder im Lebensabschnitt, in denen man da besonders effektiv agieren kann. Rahmenbedingungen, die den Erwerb von Lernerfahrungen begünstigen oder nicht. Biologische Faktoren, die den Erwerb von Lernerfahrungen begünstigen oder hemmen. Biologische Dispositionen für Verhalten ebenso wie sozialisatorisch Erworbene.
„Konditionierung“ (ohne jetzt im Kopf zu haben, ob der damit klassisch oder operant meint) ist ein inhärenter Teil von Lernerfahrungen und befähigt zum Generalisieren. Ohne das wäre ein Organismus handlungsunfähig, das mitgebrachte „Instinkt- und Reflexset“ reicht zum Überleben in komplexen und wandelbaren Umgebungen 1. nicht aus und kann 2. auch nicht ungehemmt ausgelebt werden. Das gilt für den Straßenhund nicht minder als für den „Working Dog“.
Edit: Ah - habe gesehen, dass Du noch was geschrieben hast.
Nun - der Punkt ist tatsächlich alles Andere als neu. Ich kenne es gar nicht anders von den Trainern, mit denen ich zu tun hatte, als dass die eine Last damit haben.