Beiträge von Phonhaus

    Unterschiedlich - wie eben auch Hundeinteressen unterschiedlich sind. Aber im Endeffekt bedeutet es für mich: Der Hund darf seinen Interessen nachgehen und mich in der Zeit nur peripher auf dem Schirm haben. Wenns offline ist: Eine Grundansprechbarkeit sollte da sein und bereits ausdiskutierte Grundregeln auch gültig, die Möglichkeit zum unkomplizierten Einholen von Aufmerksamkeit sollte auch gegeben sein, aber sie wird in dieser Zeit auch nur wenn nötig eingefordert.

    Je nach Interessenlage des Hundes halt ein eher entspanntes Umherdaddeln.

    Das wäre bei Ronja z. B. ausgiebiges konzentriertes Schnüffeln, stehend in die Gegend gucken, mal was anstupsen. Bei Lilly geht das nur in Verbindung mit Bewegung, da wird nach Verstecken Ausschau gehalten, mal ne Böschung hoch und runter gehüpft, Löcher werden begutachtet. Ronja ist grundlegend viel entspannter als Lilly. Bei einem sehr nervösen bzw. sehr leicht erregbarem Hund, der sich draußen auch nicht sicher fühlt, ist das mit den Hundedingen nicht so einfach.

    So, der Herr hat gewirkt:

    Sein Part - bis auf das gelbe Teil, das ist mein Beyond Burger mit Käse:

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    Mein Part:

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    Brotbelag für die kommenden Tage:


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    Ich hab immer noch Fieber und bin schlags ko. Aber das Essen fürs ganze Wochenende ist soweit fertig, er muss nur noch Sonntag Nudeln kochen.

    Ja, das ist richtig - aber: Für sämtliche „Arbeit“, für die Hunde seit Jahrhunderten gezogen wurden, hat sich der Canide auch angeboten. Wenn auch gelenkt und an der einen Stelle verstärkt und an der anderen reduziert: Es wurde auf sein vorhandenes Verhaltens- und Interessenspektrum selektiert. Und Körperbau, Fell etc. wurden so selektiert, dass der Hund möglichst lange und funktional in seiner Umwelt agieren kann.

    Und auch die Begleiter werden - größtenteils, nicht ausschließlich (ja, es gab auch in er Historie Auswüchse bei zum Hof gehörenden Hunden) - erst seit neuerer Zeit auf immer krassere äußere Merkmale gezogen, bei denen bewusst Kurzlebigkeit und Leid in Kauf genommen wird.

    Nein - dem gehört entschieden Entgegengetreten - nicht Entgegengekommen.

    Edit: Bezog sich auf MissWilma

    Hi,

    nur noch ein kleiner Tipp: Dir wurde im Deinem Thread zum Apportieren ja schon ans Herz gelegt, dass Du ein bisserl viel von dem Kleinen erwartest und schon Verhaltenssequenzen üben möchtest, obwohl die Konzentration bei so einem kleinen Krümel gerade mal ausreicht, einen erwünschten Verhaltensschritt zu lernen und zu verfestigen. Das kann auch zu Übererregtheit und Aufgedrehtsein führen. Oder zu Frust, der sich dann am anderen Hund entlädt.

    Als Buch möchte ich Dir „Hoffnung auf Freundschaft“ mal ans Herz legen. Falls Du Amazon-Kunde bist und eBooks liest: Das gibts, soweit ich weiß, sogar bei Unlimited.

    Vergiss das Rudel- und Ranggedöns. Wichtig ist, dass Du klare Hausregeln aufstellst, an die sich alle - auch Du selbst - zu halten haben. Wenn Du Deinen Hunden klar und fair vermittelst, welches Verhalten Du zueinander erwartest und auch fair, transparent und berechenbar in Deinem Verhalten bist, dann sollte das schon klappen mit den Zweien.

    Die Frage ist: Was willst Du und was bist Du bereit dafür zu tun ? :ka: Du wirst nicht im Alleingang die örtlichen Strukturen ändern können. Heißt: Entweder fügst Du Dich ein und hältst einen Hund, der in das Gefüge reinpasst - was anders wäre, als Hundehaltung hier. Oder Du hältst Deinen Hund nach Deinen Vorstellungen, und dann musst Du ihn sichern. Gelände aus- und einbruchssicher, unterwegs so ausgerüstet, dass Du Streuner fernhalten kannst bzw. die lernen, dass es besser für sie ist, wenn sie sich von Euch fernhalten.

    Wie vehement Du da werden musst, wie unbeliebt Du Dich damit ggf. machst und wie viel Verletzungsrisiko das für Euch beinhaltet, kann Dir mMn Keiner sagen, der die Situation vorort nicht kennt. Gibt Hundegruppen, die Eindringlinge meiden, so lange man sie in Ruhe lässt. Gibt welche, die das nicht tun.

    Der Herr des Hauses will grillen. Da sich mein akuter Aktivitätslevel auf „20 Minute geht ohne Kopfweh- und Schwindelanfall“ beschränkt, habe ich in Etappen gestern und heute Salate vorbereitet. Kartoffelsalat, veg. Tortellinisalat mit Nusspesto, zweierlei Tomaten und Schlotten und gesunden Gemüsesalat für mich. Und natürlich wieder ein Tablett Grillgemüse, da ist die Marinade fertig, in der nächsten Etappe wird das Gemüse geschnibbelt.

    Fotos werden nachgereicht, wenn er alles hübsch aufgebaut hat, das bleibt heute nämlich an ihm hängen.

    Als „Begegnung“ finde ich die DKs sehr angenehm, muss ich sagen. Gut, am Grundstück wachsam, aber im Rahmen. Vor ein paar Jahren gabs hier in Jagdkreisen Tendenz zum Münsterländer, da gabs eher Geprolle und Berichte über „Jagdhund alleine unterwegs“.

    Ich hoffe halt, dass sie wirklich irgendwo im Einsatz sind bzw. anderweitig beschäftigt werden und nicht nur als schickes Accessoire gehalten werden.