Beiträge von Phonhaus

    Aaaalso: Bedarfsanalyse:

    Du suchst Austausch nur und ausschließlich mit Leuten, die einen großen resp. schweren Hund haben:

    - der einer „Arbeitsrasse angehört

    - der das Potential für echte Beschädigung hat

    - der sozialisatorisch so geprägt wurde bzw. der von Geburt an so krass ist, dass er dieses Potential ohne Kontrolle auch durchsetzen würde

    - der definitiv so verformt ist, dass man ihm nicht anders als mit andauernder Kontrolle begegnen kann

    - und bevorzugt Leute, die Dir dabei zustimmen, dass man dem nur mit aversiven Methoden Herr werden kann.

    Hmh - mein Tipp ist: Begebe Dich auf die Social Media Accounts der betreffenden Trainer, da findest Du wahrscheinlich am Ehesten Deine gewünschten Ansprechpartner.

    An sich fände ich es an Deiner Stelle spannender, den Leuten zuzuhören, die es anders machen als man selbst. Vielleicht sogar besser. Denn von denen hört man Neues - und kann unter Umständen was lernen. „Übertragbarkeit“ ist der entsprechende Begriff aus der Lerntheorie. Nur gehört dazu ja auch eine gewisse Bereitschaft.

    Aber wenn Du das nicht willst, dann frage ich mich, warum Du Dich in ein bunt gemischtes Hundeforum begibst. Ähm - außer, Du möchtest Deine Diskussionmuskeln stärken.

    Mehrhund

    Ich hab keinen, aber Mops, Frenchie und „Retromops“ in der Nachbarschaft. Mops 11 Jahre, Frenchie 8 Jahre (wobei meine Ronja bei den Besitzern den Dritten erlebt, der Vorgänger musste mit 4 eingeschläfert werden), Retromops 4 Jahre.

    Hier hat sich früher keiner groß Gedanken gemacht. Entweder man kannte es von der Familie, oder von Freunden oder aus der Nachbarschaft.

    Heute guckt man dann schonmal, aber eben da, wo man üblicherweise guckt. Und da wirds dann halt schnell der braune Labrador (weil so leicht erziehbar ...) oder etwas Anderes gerade Angesagtes, was halt „was hermacht“..

    Und - äh - ja, weils gefragt wurde: Ich denke, dass nicht Wenige an den Autokauf auch so rangehen. Anders jedenfalls kann ich mit die Schwemme an völlig unvernünftigen benzinfressenden Status-Riesenkarossen nicht erklären, die nichtmal gescheite Parkplätze finden, von denen jedes Stäubchen akribisch abgeputzt wird, obwohl sie doch angeblich fürs Gelände sind und die trotz Riesenladekapazität allenfalls den Wocheneinkauf transportieren.

    Hier müsste ich das für mich alleine machen, weil der Herr im Hause keine Käsesuppe mag - und Rahm auch veganen Ersatz, nur ausgewählt.

    Dafür geht Lumbekraut (Lumpenkraut - Hessischer Arme-Leute-Eintopf) vegan hier richtig gut weg, dass wäre im Groben Veggiehack, in feine Streifen geschnittener Wirsing und Kartoffeln in Gemüsebrühe zu einem Eintopf verkocht gegart. Kräftig Pfeffer oder Chipotle Chili dran, Kräuter danach, was der Garten hergibt. Und da wir keinen Kümmel mögen, mogel ich mit ein bisschen Fenchelsaat. Wurzelgemüse hab ich sowieso immer etwas dran.

    Die Käse-Lauch-Suppe erinnert mich da irhendwie dran.