Beiträge von Phonhaus

    Eher die Umstände.

    1. Muss ich Freitag arbeiten und er nicht

    2. Ist er bei uns der Autobesitzer und Inhaber eines Führerscheins (er muss also auf jeden Fall fahren) und

    3. Ist Ronja streng genommen sein Hund :hust: Lilly ist meiner. Weswegen ich ihm schlecht sagen kann, dass er das nicht machen soll. Er legt da genauso Wert drauf wie ich.

    Wir werden das schon ausdiskutieren, aber gerade wäre ich lieber dabei :/

    Hier haben wir eher das gegenteilige Problem: Ronja hats am Magen, schlingt aber trotzdem rein, was das Zeug hält und bettelt unglaublich, sobald irgendwo auch nur ein Stück Papier knistert :roll:

    Dreitag gehts nochmal zum Tierarzt. Es darf nur einer mit rein - grmpf - das wird wohl mein Mann sein. Da wir uns nicht ganz einig sind stinkt mir das. Ich möchte gern, dass nochmal richtig gründlich nach der Ursache vom Mundgeruch und Magenproblem geguckt wird. Die Tierärztin wollte letztes mal nicht narkotisieren und mein Mann stimmt ihr da zu.

    Er bekommt also eine ganz klare „Wenn das/dann das ...“ Liste mit und ich hoffe das Beste.

    Bin nicht zufrieden

    Ja - und auch das gehört zum Austausch doch auch dazu ;) Dass es mal ein wenig eskaliert und auch mal gesagt wird, dass man es jetzt auch mal gut sein lassen kann, weil es sich wiederholt und hochschraubt, oder?

    Ich krieg hier so oft eine auf den Deckel, wenn ich mich etwas leidenschaftlicher für was einsetze - wie gesagt: Gehört irgendwo dazu.

    Die Frage ist auch da: Wie macht man es :smile:

    Nach der eher zweifelhaften kulinarischen Erfahrung vorgestern Abend und dem frugalen Essen gestern hab ich gemeckert und durfte heute trotz der Temperaturen gescheit kochen :lol: Es gab Curry - Rindfleisch-Erdnuss für Mann und Spinat-Kartoffel für mich - mit Pfefferminz-Gurke Rajta und Kräuterreis. Und zum Nachtisch hausgemachte Panna Cotta mit Erdbeerparfait und etwas Blütenpfeffer :herzen1:

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    Echt -findest Du das so? Ich finde eigentlich, hier kann eine Menge gesagt werden und wird eine Menge gesagt.

    Ich denke hat, dass man halt auch mal kurz innehalten und sich vergegenwärtigen kann - wie Tierärzte es nach der anschaulichen Beschreibung ja schlussendlich auch müssen - dass auch das Gegenüber eine gewisse Grenze an Leidensfähigkeit hat und irgendwann wahrscheinlich dicht machen würde, wenn noch Weiteres kommt. Und sei es auch noch so berechtigt. Einfach nur, damit das Alles sehr Wichtige und Wertvolle hier auch eine Chance hat zu wirken.

    Und nein. Das hat mit „Whataboutism“ nichts zu tun - hättest Du mal vollständig zitiert. Und das nervt mich, und zwar ziemlich. Hab ich irgendwo geschrieben, dass man nicht kritisieren, sich einsetzen oder engagieren dürfe? „Whataboutism“ wäre der Ansatz, genau das zu verbieten. Das tue ich nicht und das lasse ich mir auch nicht vorwerfen.

    Ich hab geschrieben, dass deshalb doch jeder wissen kann - wenn er sich damit auseinandersetzt und nicht gleich mit dem Totschlagargument kommt - wie es um die eigenen blinden Flecken bestellt ist und mit was man da rankommt und mit was nicht.

    Und man kommt nicht dran, wenn hier irgendwann nur noch Leute schreiben und lesen, die sich die zigste Geschichte von der armen Kreatur aus der Nachbarschaft erzählen und über „die Bösen“ schimpfen. Klar muss das alles auch mal raus. Aber Platz für Anderes darf doch auch sein :ka:

    Ich denke daher auch nicht, dass es beim Erreichen eines Ziels hilft, die Keule auszupacken und immer wieder draufzuhauen. Das vergrault doch schlussendlich nur die Leute.

    Damit hast du sicher ein Stück weit recht. Allerdings gibt es auch die andere Sichtweise: Wie fair ist eigentlich, sich eine Hunderasse zu wählen deren Vertreter an ihrer Anatomie mehr als nur ein wenig leiden, sich dieses Leid täglich mehr oder weniger ungerührt anzuschauen, und dann aber - hart gesprochen - zu heulen, wenn andere das auch so benennen? :ka:

    Gar nicht. Es ist einfach nur Scheiße. Wer redet hier von Fairneß? Genauso Scheiße wie vor den Toren des reichsten Kontinents oder in viel zu kleinen Lagern eingepferchte Menschen, Tierelend in der Tierverwertungsindustrie und und und...

    Die Frage ist: Wie packt man es an, was zu verändern - und wenns nur einer ist, der sich dann eben beim nächsten Hund überlegt, ob er sich nicht doch gegen optische Vorlieben entscheidet, wenn die Rasse in sich zu geschädigt ist - oder der kritisch guckt, ob sich innerhalb seiner Lieblingsrasse was ändern kann? Erreicht man das mit dem Knüppel? Ich glaube eher nicht.

    Da muss es doch noch irgendwo einen Grat geben zwischen resigniert gar nichts mehr sagen und noch einen Druff, noch einen Druff, noch einen Druff. Hoffe ich zumindest. Irgendwie. Mag ich jedenfalls so haben, ich will, dass am Ende alles gut wird).

    Jetzt aber mal ganz ehrlich und völlig OT:

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    Was unvernünftigen, lebensfeindlichen und leidverursachenden Konsum angeht - da sind nur sehr wenige Menschen in Deutschland (und der Schweiz:smile:) in der Position, völlig unambivalent den moralischen Zeigefinger zu heben. Ich bins jedenfalls nicht, obwohl ich mir mehr Mühe mache als manch Anderer. Und die Gründe dafür sind sich jeweils sehr ähnlich, jeder mit seinen eigenen blinden Flecken und in Kauf genommenen Unbehagen. Darum gehts hier nicht, es geht um Qualzuchten. Aber so eine ungefähre Vorstellung, wie es funktioniert, die hat doch jeder irgendwo. Und deshalb auch eine Vorstellung davon, wie man sich den Umgang mit den eigenen „blinden Flecken“ wünscht.

    Ich denke daher auch nicht, dass es beim Erreichen eines Ziels hilft, die Keule auszupacken und immer wieder draufzuhauen. Das vergrault doch schlussendlich nur die Leute. Und es ist auf Dauer auch einfach nicht schön zu lesen. Offene und ungeschminkte Erfahrungsberichte: Klar. Die stoßen hier ja auch nicht auf Ablehnung. Ja, auf eine gewisse Verdrängung. Ja, auch auf ein „meiner aber nicht (denke ich).“

    Nur wem ists geholfen, wenn man die Leute dazu treibt, letztlich nicht mehr mitzulesen und mitzuschreiben?

    Ich hab meinem Wunsch nach einer Qualzucht auf die Finger gehauen. Aber da hatte ich auch schon langjährige Kontakte zum Tierschutz und dadurch tatsächlich einfach mehr Informationen als viele Andere. Aber trotzdem war (und ist gelegentlich immer noch) da so ein kleines hoffnungsvolles „aber wenn ich doch den Einen finde, den Gesunden“ ... Irgendwo ist es menschlich, denke ich. Womit ich das weder relativieren noch beschönigen will. „Ist menschlich“ kann manchmal ein verdammt hartes Urteil sein.

    Bei unserer Haustierärztin sind mehrere Tierärzte in der Praxis, die sich im Zweifelsfall auch mal besprechen. Wenn es um was wirklich Kritisches oder spezielle Themen geht, empfiehlt unsere Tierärztin auch eine Klinik bzw. andere Tierärzte - sie geht da sehr offen mit um.

    War noch nicht nötig, aber im Zweifelsfall würden wir dieser Empfehlung folgen. Eine Online-Konsultation: Nö.