Beiträge von Phonhaus

    Wie groß und schwer ist Dakota denn?

    Ich würde das „Alleinlassen“ ganz selbstverständlich in den Alltag eingebaut integrieren. Beim Baden/Duschen, Müll rausbringen, mal den Nachbarn ein Stück Kuchen bringen ...

    Meine Mixdame ist fast 15, kann exzellent alleine bleiben, findet es aber immer noch Kacke, wenn wir uns beim Laufen trennen. Hat halt gelernt, dass es mal passiert und wir auch immer wieder zusammenfinden :smile:

    Mein Tipp: Geht vom Gas runter, macht das Programm viel selbstverständlicher und - falls es mal umständehalber dazu kommt, dass Ihr Euch trennt beim Laufen, tragt sie halt ein Stück (wenn es geht und sie es mit sich machen lässt).

    Ja. Das muss man mit einem alten Schädel auch erstmal gefasst bekommen. Ich hab mit Überlebenden von Auschwitz und Treblinka und anderen KZs gesprochen. Miterlebt und darunter gelitten, was die Nazivergangenheit meines Großvaters und die Kriegszeit mit meiner Familie gemacht haben. Hab studiert zu einer Zeit, die zwar lange nach den Siebzigern war, aber in der der Hauch noch kräftig durch die Hörsäle gerauscht und dem Rest des Geistes der Fünfziger zusammengeklatscht ist. Die Erkenntnis, wie grauenhaft der Mensch sein kann, über eine Broschüre aus Bildern von der Befreiung von Auschwitz erfahren (da war ich sieben). Debatten über Rassismus und Ausländerfeindlichkeit ziehen sich durch mein ganzes Erwachsenenleben.

    Mir sitzt das noch direkt auf der Haut.

    „Die Magie der kleinen Dinge“ spielt z. B. sehr bewusst damit, dass nicht klar ist, ob Magie eine Rolle spielt oder nicht. Könnte aber noch eher zu den historischen Romanen gerechnet werden als „Die Landkarten der Zeit“ mit sehr manifesten Elementen.

    Das letzte Jahrhundert - hmh. Die kritische Auseinandersetzung zumindest mit dem 2. Weltkrieg, den Gräueln des Nationalsozialismus, Rassismus, bürgerlichen Zwängen der Nachkriegszeit etc. unter „Historischen Roman“ gefasst zu sehen, täte mir persönlich auch in der Seele weh. Ich sähe diese Geschehnisse damit sprachlich/ideell in eine Ferne gerückt, in die sie aus meiner Sicht nicht gehören (und damit „harmlos“ gemacht) . Die Fragen sind mMn noch aktuell. Oder um mit einem Größeren zu sprechen:

    „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch ...“

    Das mag nun wirklich eine Frage der Generation sein. Nesa8486 , Waldhörnchen : Wirklich aus Interesse nachgefragt und überhaupt nicht böse gemeint: Ist das so für Euch? Dass die Epoche der Weltkriege, der „Rassenkämpfe“, der bürgerlichen Unfreiheit etwas so Entferntes ist, dass man quasi darin abtauchen kann - in weit entfernte Zeiten?

    Mit den „Roaring Twenties“ könnte ich mir das tatsächlich noch vorstellen. aber sonst tatsächlich eher nicht.

    Hier liefert Wikipedia tatsächlich eine gute Beschreibung:

    Wikipedia: Historischer Roman

    Also: Fantasyelemente wären ein Ausschlusskriterium, zeitgenössische Bücher eines Autors ebenso.

    Was noch durchklingt ist ein gewisser Anteil von „Eskapismus“ im Historischen Roman. Also eine Flucht aus dem Alltag in andere Zeiten (oder das Bild, das man sich von ihnen macht). Kritische Aufarbeitungen eines Zeitgeschehens, das noch ganz direkt in unsere Gegenwart hineinwirkt - wie z. B. beim Wintersoldaten oder beim Trafikanten - würde ich daher nicht da reinrechnen. Das ist aber teils ein persönliches Empfinden. Ich habe noch Leute gut gekannt, die den 1. und 2. Weltkrieg miterlebt haben.

    Aber ich wäre auch mit einigen Beispielen bei Wikipedia nicht ganz einverstanden. „Der Tod des Vergil“ zum Beispiel ...

    Afternoon Tea mit 7 Sorten Sandwich, Scones mit Clotted Cream und Marmelade, zweierlei Buttercremeschnitten, Mince Pies, Crackern und Shortbread - ging von kurz nach 3 bis 9 :hust: War schön, wieder mal mit Freunden zusammen zu sitzen und ausgiebig zu quatschen. Und zu futtern natürlich.

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